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Leselupe.de > Gereimtes
Und Gott sprach es werde Licht...
Eingestellt am 03. 08. 2009 21:33


Autor
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dissidentin
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ein neuer Text von mir...

Ich sitz hier zusammen mit Gott und der Welt
W├Ąhrend er eine seiner ber├╝hmten Possen erz├Ąhlt
von Leiden und Freiheit - von sinnlosen Liedern
vom Ballen der F├Ąuste ohne nen Finger zu kr├╝mmen
von Menschen die denken - sie h├Ąttens geblickt und
aus dem heraus l├╝gen als ob kein W├Ąsserchen tr├╝bt
Von der Angst und ihren besonders offenen Augen
Von Absolutismus - anstatt Hoffnung und Glauben
Von Logos statt Pathos ÔÇô und was daraus folgt
Ne traurige Wahrheit voll Laster und Stolz
Von der Zeit als das Wort uns noch Fl├╝gel verlieh
bis es rational wurde - das Gef├╝hl es verlie├č
vom Hassen und Lieben als wir noch Seele besa├čen
bereuten voll Ahnung, dass uns Schl├Ąge erwarten
gestern ÔÇô so sagt er ÔÇô lieh ich euch gerne ein Ohr
bis zum Tag als die Kinder ihre M├Ąrchen verlorn

__________________
Der Hohn ist nur dann berechtigt,
wenn er dem edlen Zorne eines ├╝berlegenden Geistes entspringt.
myspace.com/dissidentin

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dissidentin
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Mir fiele jetzt kein Land ein, in welchem Kinder keine M├Ąrchen mehr kennen, welche sind das denn?
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wenn er dem edlen Zorne eines ├╝berlegenden Geistes entspringt.
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ENachtigall
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???

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Liebe Dissidentin,

ich habe eine Verst├Ąndnisfrage zum Text. Der grammatischen Formulierung nach sind hier Gott die Worte in den "Mund gelegt". Ist das Absicht oder Zufall?

Hier sperrt sich mein metaphorisches Empfinden wegen der Erz├Ąhlart, die teils zu wenig verdichtet ist. Dadurch wirkt es unfreiwillig komisch. Das muss bei Raptexten nicht notwendigerweise so sein; es gibt gute Beispiele, die ganz hervorragende Metaphern und Wortspiele gebrauchen. Mit den unglatten Reimen habe ich kein Problem.

quote:
Ich sitz hier zusammen mit Gott und der Welt
W├Ąhrend er eine seiner ber├╝hmten Possen erz├Ąhlt
von ...

Gr├╝├če von Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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dissidentin
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zu deiner Frage: Es is Absicht...

Zum Grunds├Ątzlichen:
es w├Ąre super, wenn ihr nicht immer das "Vorurteil Rap" im Kopf h├Ąttet, sondern einfach mal einfach nur lesen w├╝rdet. Vielleicht ist das ja gar kein Rap

Zum Inhaltlichen:
welche Stellen meinst du?

Edit:
Um die Ecke steht ein Text von Sta.tor "Gottes Zeugen" hei├čt er. Er hat viel weniger Bilder, also da ist alles viel direkter und einfacher benannt, ohne gro├č was offen zu lassen f├╝r eigene Gedanken. Trotzdem behandelts ein ├Ąhnliches Thema, nur von einem anderen Standpunkt heraus.
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ENachtigall
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Das Gedicht "Gottes Zeugen" ist nicht nur handwerklich mit deinem nicht vergleichbar, weil es einen ganz anderem Stil zugeschrieben ist und ein konkretes Thema hat, das es vielseitig und informativ beleuchtet.

Dein Gedicht ist sowohl formal als auch inhaltlich viel freier, damit aber auch st├Ąrker gef├Ąrdet, ins "Schwammige" abzugleiten. Es thematisiert im Rundumschlag. Als Leser bleibt mir nur ein verschwommener Eindruck dessen, wovon ich gelesen habe. Der erw├╝nschte Spielraum f├╝r eigene Gedanken er├Âffnet sich mir pers├Ânlich leider nicht.

Mein ehrliches Feedback.

Gr├╝├če von Elke

p.s. Du hast selbst einmal damit argumentiert, deine Texte seinen dem Genre Rap zugeschrieben. Das ist jetzt nicht auf meinem Mist gewachsen. Also was nun?
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dissidentin
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ja, aber hier h├Ątte ich auch nach jeden vier lines eine leerzeile machen k├Ânnen und neulinge der leselupe h├Ątten ihn vielleicht gar nicht als rap erkannt. das meine ich mit unvoreingenommen an die sache rangehen. ich wei├č selber wie schwer das ist, mir gehts ja mit raptracks so, dass ich sie mir oft aus der warte einer selber aktiven anschaue, wobei mir selber bewusst wurde, wieviel mir eigentlich entgeht, wenn ich das so mache. soll eigentlich mehr ein denkansto├č sein als ein brett, bin derzeit nicht auf opposition, sondern gechillt, da ich drei wochen urlaub habe und diese fast noch komplett vor mir.

also ich interpretiere meinen text so: ich spreche eigentlich da schon was ganz konkretes an, blo├č die subjektiven situationen, die der leser aus seinem eigenen leben sicherlich kennt, bleiben dem leser ├╝berlassen. das ist vielleicht das, was du als ins schwammige abdriften siehst, wohl auch weil der text nicht ├╝berm├Ą├čig bewertet sondern eher beschreibt, obwohl er schon stellung bezieht.

war jetzt fast ein eigenes feedback auf meinen text, aber so seh ich ihn selber und so interpretiere ich ihn auch

geschrieben wurde er allerdings flie├čend, w├Ąhrend ich einige direkte situationen im auge hatte, sodass ich eigentlich selber wieder ├╝berrascht war was am ende dabei rauskam.
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