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Leselupe.de > Ungereimtes
Und Heute...
Eingestellt am 20. 08. 2005 23:12


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Tulpe
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Registriert: Feb 2004

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20.08.2005

Und heute…

Ist der Tag allgegenwärtig, auch wenn ich mich schon Wochen darauf vorbereiten konnte, auf diesen verdammt leeren Tag, so habe ich ihn doch immer weit zum Teufel gejagt bis zur letzten Minute. Bis jetzt. Bis hier und auch bis ins Morgen rein.
Die kleine Flamme, die genau so wenig Kraft aus ihren Reserven schöpfen kann wie ich, dämmert nur noch vor sich her und erzählt ihre Geschichte, hier in den Wänden, in denen sie als kleines Licht mir Hoffnung schenken durfte, bis jetzt. Bis hier und in die späte Sekunde hinein in denen meine müde Augen ihr dann einen beendeten Hauch von Verzweiflung zuflüsterte und erloschen war… bis morgen.
Manchmal schaue ich zu ihr rüber und bete wie von Sinnen das sie auch noch morgen leuchtet. Ich könnte ja auch danach eine neue aufstellen. Nein, das wäre nicht dasselbe, niemals.
Jetzt bist du weg, nicht einfach so und auch nicht für immer, doch du bist weg, von mir und in dem hier, ohne mich irgendwo das für mich nur ein nirgendwo bedeutet. Ich flüstere dem Mond zu, dass ich dich liebe und ich weiß, dass du heute Abend in sein Gesicht sehen kannst, während dich die Decke wärmt und vielleicht auch der Gedanke an mich, an deine Mutter.
Ohne dich, hier, kaum zu ertragen, in meiner Not, von der du unberührt bist. Und dafür danke ich, wem auch immer, dass mich die Kraft stärkt dein Kinderlachen nicht zu betrüben mit dem was mein Gedanken so quält.
Du fehlst mir, so sehr und es ist erst der Anfang. Ich weiß, dass dein Lachen, mit dem du die Räume füllst spätestens in drei Tagen verblasst ist, und dass alles so leer ohne dich wirkt. Du bist Lachen, Farbe und Duft der alles erstrahlen lässt in einem, unseren, deinem, meinem Leben. Dein gutes Herz, starkes Herz, pocht hier in jedem Stück das mich an dich erinnert. In Bildern, die du gemalt hast, Photos, Geschenke die hier in meinem kleinen Reich, in dem ich mich zurückziehen kann, inspirieren. Du bist alles hier, und auch nicht nur mit banalen Momenten zu beschreiben, zu schmücken, sondern, du bist es, hier in mir und im immer, was ich empfinde für dich. Ich vermisse dich und jetzt nach dem die Hand mich führte, wird die Freude erweckt, dich zumindest glücklich und fröhlich zusehen und zu wissen, bis wir uns wieder sehen.

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Verständig ist,wer sich nicht betrübt über das was er nicht hat, sondern sich freut über das, was er hat ( Epiktet

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