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Leselupe.de > Humor und Satire
Und immer wieder Karneval
Eingestellt am 20. 02. 2006 20:57


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annaps
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jan 2006

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Jedes Jahr im Februar das gleiche Spiel. ├ťberall tauchen wie aus dem Nichts vermummte Gestalten auf. Ich als Norddeutscher habe da ja so meine Probleme. Nee, dass ist nichts f├╝r mich. Die Kneipen hallen wieder von der Karawane, die weiterzieht. Nur zieht sie ja nie weiter. Sie bleibt immer in dieser Eckkneipe h├Ąngen. Und dann am Weiberfastnacht: Da schneiden die einem die Krawatte ab! Wahrscheinlich w├╝rden die lieber etwas anderes abschneiden, aber da kommen sie ja nicht dran. Und abends h├Ąngen se dann voll inne Kneipe. Haben die denn kein Zuhause? Bei uns, nee, da gibt es so was nicht. Die Frau bleibt sch├Ân zu Hause. Kann se ja Fernsehen, wenn ich einen Heben gehe. Was will die denn inne Kneipe, frage ich Sie? Was will die denn da! Die versteht doch sowieso nichts von M├Ąnnergespr├Ąche. Fussball und so. Und Politik. H├Ârn Sie mir doch bloss auf. Frauen und Politik. Das is nichts f├╝r Frauen. Die sollen sich um Sachen scheren, die sie verstehen. Kochen und Kinder. Reicht denen das denn nicht? Aber rumjammern k├Ânnen se. Da sitzt auch eine am Tisch. Meine, nee, meine d├╝rfte das nicht. So rumh├Ąngen. Ist doch nichts, wenn ne Frau so mit de M├Ąnner rummacht. Und nen Busen hat die, Mann, ob die Dinger echt sind? Und die Haare sind auch nicht echt. Und nu grinst die mich auch noch an! Naja, is ja Karneval. Da kann man ja wohl auch mal ein bisschen Spass haben. Sprichts, und kippt sich einen hinter die Binde.
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Marius Speermann
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An sich g├Ąbe dieses Thema ja einiges an Material f├╝r eine humoristische Geschichte ab. Allerdings ist der Text ein bisserl zu kurz, ohne richtig die Spannung zu erzeugen. Erz├Ąhl mehr ├╝ber die Ehefrau (ist sie damit einverstanden?), lass den Erz├Ąhler noch polemischer auftreten. Alle paar S├Ątze f├╝ge dann allerdings etwas ein, dass man erkennen kann, wie er sich selbst widerspricht.

Bring auch eine schl├╝ssige Erkl├Ąrung, warum er als Nordlicht trotzdem in der Kneipe eine "faschingslustige" Dame sieht. Die d├╝rfte es nach der Logik ja gar nicht in seiner Kneipe geben. Ich w├╝rde da auch versuchen, nicht nur da generell zu monologisieren, sondern auch seine Gedanken zu den anderen Kneipenbesuchern einfliessen zu lassen, um den Unterschied zu den verr├╝ckten Faschingsgilden in Mainz/K├Âln zu zeigen - und dass die eigenen Witze und der Humor ja viel lustiger sind.

Was ich nicht verstehe ist, warum Du von einem reinen Monolog pl├Âtzlich im letzten Satz in eine andere Form wechselst. Bleib konsequent auf Monolog.

Hier ist ein Beispiel, wo der Erz├Ąhler die Spannung aufbaut (nach meinem Geschmack zwar allerdings fast schon zu lang, wobei aber immer wieder eine Pointe dazwischen kommt und das kurzweilig macht):
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Marius
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Wie man einen humoristischen Text schreibt: Humor f├╝r Deppen.Mehr auf MarioHerger.at

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flammarion
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mager,

sehr mager!
lg
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Old Icke

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annaps
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jan 2006

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Stimmt! Ich werd┬┤ mir einfach mehr M├╝he geben m├╝ssen )
Ich lebe und wohne in Bonn, gegen den Karneval im eigentlichen Sinne ist ja auch nichts einzuwenden. Und die Umz├╝ge in den Stadtteilen sind wirklich ganz nett. Nur wenn DU die hier torkelnden Massen sehen k├Ânntest ....
Trotzdem: Du hast nat├╝rlich recht, es ist ein bisschen wenig.
LG, Anna
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Harders
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Teile Deine Einstellung dem Karneval gegen├╝ber und w├╝rde meine Beurteilung im Mittel der bisherigen Kommentare einordnen. Recht hat er, wenn er sagt, das Thema gibt ne Menge her, jedoch "mager" f├Ąnd ich zu mager! In diesem Sinne...zerfetze das Thema ruhig und ergehe in detailgetreuer Beschreibung. Anlass gibt's genug. Auf ein Neues und...
Viva Colonia!!!

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