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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Und zuletzt lacht doch der Osterhase
Eingestellt am 14. 04. 2001 15:33


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MaxiWolf
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2001

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Langsam hoppelte das Kaninchen ├╝ber die Wiese. M├╝mmelte ein paar Bl├Ątter L├Âwenzahn und lies sich die warme Fr├╝hjahrssonne auf das schwarze Fell scheinen. Das rechte Auge war wei├č umrundet und das linke Ohr war schneewei├č. So lustig aussehend hoppelte er weiter bis zu einem G├Ąnzebl├╝mchen. Es fra├č die Bl├╝te und ahnte noch nichts von der ihm drohenden Gefahr Mensch.
Jetzt wird es Hasenbraten geben, dachte der J├Ąger. Er sah durch das Zielfernrohr und zielte auf den Kopf des Kaninchens, das seinen Garten scheinbar als Revier sah. hatten Karnickel eigentlich so etwas? fragte sich der J├Ąger. Das waren doch Hunde. Egal, das Karnickel musste weg.
Vati, der Osterhase hat mir weh getan, ging es ihm durch den Kopf. Das sagte seine Tochter, nachdem sie aus dem Koma erwachte. Es war klar, dass es Unsinn war. Seine Tochter hatte sich erschreckt und irgendwie musste sie gefallen sein. Aber wenn sie den Karnickel sah, sie hatte Angst vor Kaninchen. Ihren Stoffhasen hatte sie weggeworfen und wollte ihn nie wieder sehen. Eine Kaninchenphobie, nannte es ihr gro├čer Bruder.
Der J├Ąger beobachtete das Harmlose Tier und dachte daran, dass er das Kaninchen f├╝r seine Tochter kaufte. Und das es das Symbol f├╝r Ostern war.
Wie aufs Stichwort hoppelte der Nager um ein Osterei, dass im Gra├č versteckt war. Komisch, dachte der J├Ąger. Er hatte dieses Jahr keine Ostereier versteckt. Sein Sohn war zu alt f├╝r solche spiele und seine Tochter lag im Krankenhaus. Nun war es Ostern, und dieses Ei war f├╝r niemanden bestimmt.
Das Kaninchen stupste es mit der Nase an und es kullerte ins Gra├č. War es kein gutes Zeichen, dass er das Kaninchen an Ostern erlegen wollte. Sollte diese bunte Ei eine Warnung sein? Egal. Das war ein Kaninchen und Morgen konnte seine Tochter wieder nachhause. Da sollte sie im Garten keinen Schock erleben.
Der J├Ąger lud seine BLASER und spannte den Ausl├Âser. Er zielte genau auf den Kopf des Tieres und erinnerte sich, dass seine Tochter eine Wunde von einem Hasenbiss an ihrer Hand hatte. Das Tier musste sie gebissen haben. Vielleicht deswegen der Schreck.
Das Kaninchen hoppelte weiter und der J├Ąger hatte es eine Weile v├Âllig vergessen. Schnell war es wieder im Zielkreuz. Der Karnickel leckte etwas tau vom fr├╝hen Gra├č und der J├Ąger musterte das friedliche Tier.
Was Konnte so ein Karnickelbraten den tun? Es war Bl├Âdsinn. Er sollte das Karnickel eher dem Kleinen Jungen seines Freundes schenken. Der J├Ąger packte seine BLAZER ein und stand vom Rasen auf. Was er f├╝r eine Szene um so ein dummes Tier machte? Sich verstecken und so, als w├╝rde er jemanden auflauern. So ein Tier verstand das doch gar nicht. Besonders kein Haustier.
Der J├Ąger ging zu dem Kaninchen und es hoppelte um seine F├╝├če. Er packte es an den L├Âffeln und trug es in das Haus. Er packte es in einen kleinen Korb und beschloss zu seinem Freund zu fahren. So war das Karnickel aus dem Haus und seine Tochter brauchte keine Angst mehr zu haben.
Der J├Ąger stellte seine BLAZER in den Schrank und nahm seine Autoschl├╝ssel. Er stellte den Korb in den Kofferraum und fuhr los. Wieso wollte er noch mal das Kaninchen t├Âten. Das war doch eine viel friedlichere L├Âsung.
Es dauerte eine viertel Stunde und das Auto hielt vor der Einfahrt seines Freundes. Der J├Ąger stieg aus nahm den Korb und klingelte. Die T├╝r ├Âffnete der Sohn.
ÔÇ×Was ist da drinnen?", wollte er neugierig wissen und zog an dem Korb.
ÔÇ×Eine ├ťberraschung", lachte der J├Ąger. Aber es war eher eine ├ťberraschung f├╝r den Vater. Was brauchte der denn einen Karnickel. So war der J├Ąger seine Last eben los.
Der J├Ąger betrat das Haus und wurde vom Hund freudig begr├╝├čt. Das Tier schnubberte neugierig an dem Korb. Er bellte den Korb an. Pl├Âtzlich schreckte er zur├╝ck und verkroch sich hinter seinem Herren, der auf einem Stuhl sa├č.
ÔÇ×Herbert, was hastÔÇÖn da drin?", wollte er wissen.
ÔÇ×Etwas f├╝r deinen Sohnemann", antwortete der J├Ąger und stellte den Korb auf den Tisch. Er ├Âffnete ihn und holte den M├╝mmelmann hervor. Der Junge strahlte.
ÔÇ×Der Osterhase", rief er freudig und der J├Ąger gab ihm das Kaninchen. Der Hund knurrte aber traute sich nicht unter dem Stuhl hervor.
Der Freund des J├Ągers lachte. ÔÇ×Was habÔÇÖ ich mir da f├╝r einen K├Âter gekauft", sch├╝ttelte der Kopf. ÔÇ×Hat Angst vor einem Karnickel."
Der Junge streichelte das Kaninchen und nahm es mit in sein Zimmer. Die beiden Freunde quatschten noch eine Weile. Als der J├Ąger dann fort wollte hielt ich sein Freund auf. ÔÇ×Bleib hier. Nachher kommen die Anderen. Wir wollÔÇÖn ein bisschen feiern."
Der J├Ąger schlug ein. Ein bisschen Feiern, dass tat ihm gut. Bei Bier entspannen.
Der Abend wurde heiter und der J├Ąger trank viel Bier. Dann machte er sich auf nachhause zu fahren. In dem Hoffen, die Polizei w├╝rde ihn nicht blitzen. Er stieg in seinen Wagen und fuhr los.
Es war eine mondlose Nacht, nur seine Scheinwerfer erhellten den Weg. Kein Auto kam ihm entgegen. Der J├Ąger dr├╝ckte aufs Gas. Seine Frau musste schon zuhause warten und sich fragen wo er blieb. Wenn sie den Alkohol roch, dann w├╝rde sie ausrasten st├Âhnte er.
Pl├Âtzlich sa├č ein Hase auf der Stra├če. Er war schwarz, sein rechtes Auge war wei├č umrundet und das linke Ohr war schneewei├č. So sa├č er auf der Stra├če, der verdammte Karnickel.
Der J├Ąger erschreckte, riss das Steuer herum und weicht dem Kaninchen aus. Der Wagen st├╝rzte in den Graben und ├╝berschlug sich. Als der J├Ąger von dem Sturz erwachte lag er eingeklemmt unter dem Autodach. Der Schmerz fuhr ihm durch die Knochen. Vor ihm sa├č der Karnickel. Um sein Maul war etwas rotes klebriges.
Der J├Ąger sah zu seinem Auto. Eine SMS erreichte ihn. Der J├Ąger hatte genug Platz, das Handy mit der linken Hand zu nehmen und die SMS zu lesen.
Das Kaninchen ist weg, stand dort. Die Warnung kam zu sp├Ąt. Das Teufelsvieh stand direkt vor ihm. In seinen Augen spiegelten sich die Flammen, die das Auto verschlungen. Der J├Ąger versuchte sich verzweifelt zu befreien und das Kaninchen hoppelte davon. Es sp├╝rte die Gefahr. Als das Auto explodierte war es weit genug, dass ihm die Explosion nichts anhaben konnte.

Die Sonne schien herrlich warm auf das Fell des schwarzen Kaninchens mit wei├čem Auge und wei├čem L├Âffel. Es hoppelte auf der Wiese und der Junge streichelte das warme. Fell. Er wurde von seiner Mutter gerufen und lief ins Haus. Der Hund knurrte das Kaninchen an und wollte klarstellen, dass es sein Revier war. Das Kaninchen riss das Maul auf und drohte dem Hund. Es biss ihn und der Hund rannte zu seinem Herren. Das Kaninchen fra├č weiter von dem saftigen Gr├╝n des Grases. Zufrieden und ruhig, wartend auf eine Gelegenheit f├╝r ein neues Opfer.

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flammarion
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aua aua,

das is kein osterhase, das is n monster! gut ausgedacht, aber tu was gegen die vielen rechtschreibfehler. lg
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Old Icke

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MaxiWolf
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Hallo flammarion,

danke f├╝r das Lob. Was die Rechtschreibfehler betrifft, da sind Rechtschreibprogramme keine Hilfe. Meine Ausbilderin meckert auch dauernd dar├╝ber.
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flammarion
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mit

den rechtschreibprogrammen haste recht. das meinige wollte k├╝rzlich auch das wort "Arbeitslosenhilfeempf├Ąnger" nicht anerkennen. ich wei├č eigentlich aus dem bauch heraus, wie was geschrieben wird und habe die regeln, die wir damals lernten, l├Ąngst vergessen. es w├╝rde dir wahrscheinlich nicht viel n├╝tzen, wenn ich mir deinen text ausdrucke, ihn in meinen compi eingebe, alles korrigiere und dann hier poste. aber wenn du willst, dann mach ich das. lg
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Old Icke

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MaxiWolf
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Hi!

Kannst du mir Mailen? JulietRevenge@uboot.com.
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h├Âchstwahrscheinlich nich. mein aol

l├Ą├čt nur verbindung mit aol-mitgliedern zu. aba ich versuchs bei dir noch mal. lg
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Old Icke

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