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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Unentscheidbarkeit (aus dem Buch Ferdinand) - Sonett, Tenzone
Eingestellt am 17. 02. 2012 21:11


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Bernd
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Registriert: Aug 2000

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Ferdinand, bei Gödel zu Besuch,
fragte ihn: "Wie steht es beim Sonett?
Schreibt man auch vier Reime im Quartett?
Stets nur zwei? Das stand in meinem Buch!"
Gödel wischt die Stirn mit einem Tuch,
und er steckt es feucht in sein Jackett,
und er sagt: "Wir gehn erst mal zu Bett,
diese Frage ist ein wahrer Fluch!"

"... bei Petrarca war es immer klar,
dass man stets genau zwei Reime nahm,
doch verkam die Sprache, das ist wahr,
nichts geht ungeschoren durch die Zeit,
manchmal nimmt man vier für diesen Kram.
Leute, das ist Unentscheidbarkeit."



__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

Version vom 17. 02. 2012 21:11

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