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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Unerreichte Kontrolle [20 schwule Geschichten mit Ralf, Nr. 15] (gelöscht)
Eingestellt am 03. 08. 2010 23:34


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Dominik Klama
???
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14.11.2015 Forum Lupanum Threads Höhe Zeit Aufklärung Verteidiger: Es ist genug.

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Arno Abendschön
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Überdurchschnittlich

Die anonyme Leserschaft irrt also doch nicht. Schon beim Lesen war mein Eindruck: Von Klamas Texten ist dies ein Spitzenanwärter auf etwas mehr Leserinteresse als sonst schon beim Autor üblich. Und siehe da: Tatsächlich ist es einer der am häufigsten angeklickten. Dass er bisher keine Kommentare erhalten hat, ist kein Widerspruch dazu. Es gibt Themen, die einen wohl stark beschäftigen können, zu deren öffentlicher Erörterung man jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen nichts beitragen mag oder kann.

Dieser Text hat zwei durchaus über den Horizont schwuler Interessen hinausgehende Themen. Sein Hauptthema ist der Zusammenhang zwischen starkem Drogenkonsum (hier Kokain) und sexueller Praxis. Zunächst fällt hier einer nur aus dem Rahmen üblicher Verhaltensweisen, ist sowohl anziehend als auch verdächtig. Dann enthüllt sich allmählich der spezielle Hintergrund. Leser und Leserin mögen sich beim Lesen in die Rolle des Nichtsüchtigen versetzen, auch den Ort des Zusammenseins und das Geschlecht des Partners nach Belieben ändern - der Ablauf in seinen großen Zügen lädt durchaus zur Identifation ein.

Das Hauptnebenthema in diesem Text scheint mir zu sein, worauf der Titel Bezug nimmt: das Bedürfnis nach Kontrolle über sich und einen anderen in prekärer Lage - und die Unmöglichkeit, sie zu gewinnen. Allerdings sehe ich im Schluss dann doch noch so etwas wie schließlich erreichte Kontrolle auf der Seite des einen der beiden Protagonisten.

Es gibt noch weitere Nebenthemen in der Geschichte, die einen beschäftigen können: Konkurrenz auf dem, nun ja: Fleischmarkt. Und: Inwiefern Schönheit bedrohlich wirken kann. Oder: Selbstreflexion beim Sex - hinderlich oder förderlich?

Gelegentlich hatte ich bei Klamas Texten sonst den Eindruck, die (homo-)sexuelle Praxis werde etwas breiter dargestellt, als dem jeweiligen Stoff zuträglich, gerade weil seine Themen sich darin eben bei weitem nicht erschöpfen. Hier gilt dieser Vorbehalt ausdrücklich nicht. Die wie immer ungeschminkte Darstellung hat ihre klare Funktion, sie zeigt die Wirkung der Droge.

Insgesamt erscheint mir der Text sprachlich und stilistisch sehr gut lesbar, sozusagen "transparent". Zwar entdecke ich, vor allem ab der Mitte des Textes, einige Schwächen im Ausdruck, doch halte ich sie eher für Flüchtigkeitsfehler, die der Autor, wenn ihm daran läge, auch ohne mein Zutun ausmerzen könnte.

Ich wünsche der desillusionierenden Geschichte noch bedeutend mehr Leser.

Arno Abendschön

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