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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Ungewöhnliches
Eingestellt am 15. 06. 2006 11:27


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Jan Balu
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2006

Werke: 5
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Die Adventsfeier

Madleen hat die lange Tafel mit der roten Damastdecke ihrer Mutter, Geschirr mit edlem Dekor und zwei alten Kandelabern roten Wachskerzen für den rechten Schimmer auf die Dekolletees der Damen festlich gedeckt.
Zwölf gute Freunde werden erwartet.
Alle Paare, verheiratet oder länger befreundet, werden nach Lust und Laune ihre Tischpartner wählen. Eine schwierige, aber auch reizvolle Aufgabe, die Sitzkärtchen zu verteilen und dabei die jeweiligen Vorlieben zu erahnen.
Es klingelt, Madleens liebste Freundin Joan wirbelt herein, wirft ihren Mantel in eine Ecke, küsst sie erst links, dann rechts auf die Wange und sprudelt heraus:
„Du weißt - ich sitze neben John - versprochen?!“
„Mein kleines Luder, was führst du wieder im Schilde?“
„Du hast uns zwar anders platziert, aber bitte, bitte, ich will John! Schnell, bevor Peter erscheint - er parkt noch den Wagen!“
Elegant, wie sie nun alle beieinander sitzen.
„Toll, meine süße Madleen!“, sagt der Hausherr und küsst sie unter dem Beifall der Gäste zweimal auf die vollendeten Rundungen ihres Dekolletees. Dann setzt er sich ihr gegenüber an die Stirnseite der langen, festlichen Tafel.
John und Joan nehmen nebeneinander Platz.
Johns Begleiterin, seine Neue, Kesse aus Durban S.A., sitzt in einem gewagten Outfit neben Peter. Der vornehme, edle Peter weiß gar nicht, wo er hinsehen soll, es scheint, als falte er die Hände zum Gebet. Es ist doch immerhin der dritte Advent heute.
Nicht so seine große Liebe Joan. Welch’ Hauch von Bluse trägt sie überhaupt? Wieso sitzt sie ausgerechnet neben diesem Safarimacho John?
Die dry Martinis fließen, der Champus strömt. Die heiße Bouillon belebt.
Der Gastgeber ist voller Stolz und betont in seiner Tischrede seine Liebe zu Madleen und wie belebend die geschickt verteilten Paare eine Atmosphäre des Besonderen bewirken.
Ja, das Besondere...
Peter erhebt sich würdevoll, zieht ein Manuskript aus der Tasche, bringt mit dem Goldkettchen seiner Uhr ein leeres Weinglas zum Erklingen und beginnt:
„Liebe Freunde, zu diesem besonderen Anlass....“
Joan flüstert John in sein großes Ohr: „Mein Slip ist in deiner Jackentasche!“
Sein breites Grinsen ist unübersehbar. Gekonnt bleibt sein Blick aufmerksam auf den Redner gerichtet.
Joan ergreift Johns linke Hand und schiebt sie unter der edlen Damasttischdecke zwischen ihre Beine. Eine wundervolle Decke, die jetzt wie ein Zelt über beider Schenkel schamhaft das Spiel der Spiele verdeckt.




Wie schafft der Kerl das? Seine linken Finger vergraben in feuchter, himmlischer Weiblichkeit.
Seine rechte Hand erhebt das Weinglas zum Dank der öden Rede.
Sein Applaus muss leider entfallen.
Joan hat beide Hände frei und wirft zwei Kusshändchen zu ihrem beglückten Peter. Freut er sich doch sehr über seine gelungene Rede und seine aufregende, brave, große Liebe.
Wieder flüstert Joan John etwas zu.
Sie öffnet die Knöpfe seiner maßgeschneiderten Anzughose, erst einen, dann zwei, dann ja, sogar drei, da wird es handlich. Beider Hände kreuzen sich unter Mamis teurer Damastdecke. Durfte das traditionsreiche Tuch aus altem Vermächtnis dies schon einmal erleben? Wer weiß?
John wird standhaft und seine Augen starren verwirrt auf die soeben von einer lächelnden Bedienung servierte Köstlichkeit.
Ein duftender Fisch und Joans massierende, noch leicht kühle Finger - eine grandiose Symbiose.
Doch wie jetzt den Fisch zerlegen mit jeweils einer Hand?!
Das Überkreuz der Lust muss leider gelöst werden und wozu können die schönen roten Servietten auch noch gut sein?
Gott sei Dank hat John keine Gräte verschluckt und Joan leckt sich ausnahmsweise genüsslich die Finger ihrer rechten Hand. Der Fisch ist heute besonders delikat. Nur eine am Tisch beobachtet die beiden sehr genau - es ist Madleen.
Die Kesse aus Durban versucht nichtsahnend, dem feinen Hanseaten ein Lächeln zu entlocken. Der brave Peter lächelt jedoch allenfalls bei geschäftlicher Erfordernis.
Nach dem Hauptgang ist es John, der Joans rechte Hand an sein schönstes Stück zurückführt. Die Damastdecke färbt sich Dunkelrot. Joans Po windet sich auf dem weichen Sitz. Ihr Mund - jetzt auffallend häufig an seinem Ohr. Sie vergisst sich.
„Ich muss mal! Ich erwarte dich! Bitte komm nach! Entschuldigt mich“, bemerkt Joan mit Blick auf Madleen, schiebt ihren Stuhl zurück und verlässt den Raum.
John nestelt unbemerkt an seinen Hosenknöpfen und versucht, seinen Kameraden zu beruhigen. Man weiß doch, was sich gehört.
Er bleibt sitzen und wirft dem leicht nervösen Peter einen gönnerhaften, ermutigenden Blick zu. Seine Kesse prostet ihm zu. Wie aufmerksam und nett wir doch alle sind!
Nach geraumer Zeit schwirrt Joan wieder herein. Fröhlich geht sie zu Peter und haucht ihm einen Kuss auf die Wange. Dankbar küsst er ihr unschuldiges Händchen.
Lässig flötet sie Marleen zu: „Was bist du doch liebenswert, mein Schätzchen!“
„Du kleiner Teufel, pass nur auf!“
Schon eilt Joan frisch und frei zurück zu ihrem Tischherrn. Galant erhebt sich John und schiebt den Stuhl unter ihren sliplosen Po.
Wieder ihr Mund an seiner Ohrmuschel:
„Du kleiner geiler Feigling! Ich hab’ auf dich gewartet!“
Eigentlich wollte John jetzt eine kurze Rede halten, ist er doch ein seltener Gast in dieser Runde. Doch selbst der beste Schneider kann nicht kaschieren, was Weiblichkeit vollendet kann kreieren. Müsste er sich doch dabei erheben!
„Ich habe auch Appetit, meine kleine Teufelin!“, flüstert nun wiederum John in ihr Ohr.
„Aber ja, ich will ihn stark!“
Das Essen ist vorzüglich, der Wein süffig. Joan ist glücklich, sind doch Johns Finger sehr zart wieder an ihrem Platz. Er ist ein Meister!
Die gerade angestimmten Adventslieder übertönen zur rechten Zeit ihr als Singen auslegbares Luststöhnen. Kein anderes Weib am Tisch verdreht die Augen beim Singen so sinnlich wie Joan.
Die Kesse aus Durban scheint den Hanseaten zu mögen. Der Wein und der nun folgende Cognac zum Kaffee lassen auch Peter endlich die Tiefen Afrikas entdecken. Man plaudert anregend und die wie zufällige Hand auf seinem Oberschenkel kann auch Peter mitreißen. Die Situation erlaubt es.
„John, ich will dich, ich will dich sofort!“
Viele haben sich bereits vom Tisch erhoben, bewegen sich, rauchen oder stehen in Gruppen beisammen.
Joan und John sind plötzlich verschwunden. Nur Madleen weiß, auf dem gemütlichen Gäste-WC ist Amor mit dabei.
Joan kniet vor John. Sie ist wahnsinnig gierig, sie berauscht ihn. Jetzt erhebt sie sich langsam, ihr saugend feuchter Mund umschließt seine vollen Lippen. Der Hauch von Bluse fliegt in eine Ecke, ihr zierlicher Busen braucht seine magischen Hände. Er greift sie von hinten, dreht sie, sie bietet sich ihm prall dar. Die Gier braucht keine Weile, zu lange haben sie sich verrückt gemacht.
Glucksend und selig nimmt Joan seine Stöße auf. Ihr Druck gibt nicht nach. Beide sind erfüllt von purer Lust. Weder die Explosion einer Bombe noch das Eintreten der Tür könnte sie jetzt trennen.
Vorbei! Vorbei! So schön kann Liebe sein.
Draußen erklingen Adventslieder. Joan und John stimmen ein, als sie gemächlich und befriedigt zum festlichen Tisch zurückschlendern.
Keiner - außer Madleen - hat etwas bemerkt.

__________________
_____________________________
Jan Balu
Hamburg

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petrasmiles
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Registriert: Aug 2005

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Warum nur bleiben erotische Geschichten so oft im Klischée stecken? Deine Personen sind irgendwie 'öde', die will doch keiner kennenlernen. Sexuelle Gier macht eine Geschichte noch nicht zu einer erotischen - auch nicht mit Kandelaber und Konsorten.
Meinst Du, Peter hat es verdient, so 'betrogen' zu werden, weil er ein Langweiler ist? Tut mir leid, aber da stimmt nichts, nichts gerät 'in Wallung'. Da haben einfach von sich selbst überzeugte, hohle Menschen Sex - sie könnten genauso gut masturbieren. Im Grunde respektierst Du Deine Protagonisten auch nicht, sonst hättest Du ihnen ein bisschen mehr Leben eingehaucht. Vielleicht wäre das ein guter Anfang: Sich Figuren schaffen, die man mag.

Gruß
Petra
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Nein, meine Punkte kriegt Ihr nicht ... ! Gegen Bevormundung durch Punktabzug für Gutwerter!

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Mitternachtszugnachparis
gesperrt
Wird mal Schriftsteller

Registriert: Aug 2006

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dumm fickt gut. Na ja, in diesem Fall nun leider nicht.
__________________
Ba bu bu bu! Das Leben ist scheiße, aber die Grafik ist geil!

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Law
Guest
Registriert: Not Yet

@ Balu,

quote:
Weder die Explosion einer Bombe noch das Eintreten der Tür könnte sie jetzt trennen.

Wetten doch???*lach (war Spass)

Hallo Balu,

ich finde die Location ganz amüsant, aber das liest sich für mich wie ne Fete bei Familie Ohoven. Diese ewige Fummelei unterm Tisch, doofe Tussis in der Hauptrolle und nen vertrottelter Peter.Das Nümmerchen auf dem Gästeklo war nun auch nichts wo der alte Law was dazulernen konnte, auch wenn der alte Law weder je die Gastfreundschaft ausgenutzt hätte, noch sonstige Erfahrungen im Bereich der sanitärunterstützten Erotik, evt. hätte er ihr heftig-zärtlich mit der Klobürste während ihres glucksens als sie die Stösse selig auffängt, den Arsch versohlen sollen, das wäre ne neue Variante evt. gewesen. Ich finds als Satire über das Lotterlebens der Ohovens ganz okay, ich fand die Kandelaber und Damastlocation ein wenig dekadent, aber sonst wars mir zu soft und ich hätte nicht dabei sein müssen, oder wollen.

gruß
Law

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