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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Unio mystica erotica. Himmnelsfick
Eingestellt am 14. 06. 2001 09:30


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dieterschlesak
BlĂŒmchendichter
Registriert: Feb 2001

Werke: 18
Kommentare: 6
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Himmelsfick

UNIO MYSTICA EROTICA
VÖGELN UM ZU GLAUBEN
HIEROGAMOS und die Lust der Vereinigung






In der Mutter muß ich wĂŒhlen,
bis der Vater sich erbarmet.
Clemens Brentano


DELTA

1

WĂ€re ich nie geboren worden,
hÀtte es mich nie gegeben/ sagte Hiob
gÀbe es den Tod nicht/ gÀbe es
dann die Liebe die mich abholt?

Auch so kehre ich dahin zurĂŒck
wo es mich nie gab.

Den Schlaf tun/ lang der keiner sein kann
im Wort nicht nur in dir/ so komm
lieben wir uns/ hören nie auf uns zu umarmen
weich bis der Tod kommt wie das Wissen der Steine

Weise meine Neuronen
im alten Klang seit der Erschaffung von Licht
daß die Sonne nie allein sei
als hÀtte
Nichts ein Gewicht


2

Das MondgewÀchs aber/ hinter der Furche
lacht uns nackt aus/ der Nackte blendet
dich ein blendet aus

Diese Nacht als die Hitze kam/ es war Juli
glitschendes RĂ€tsel des Kommens
und umarmt schliefen wir von dieser Arbeit dann ein

Am Morgen als es nochmals kam/ wusch Er
dann die Welt einmal und dann zweimal
ĂŒberschwemmte uns mit reinster Gier
und du warst haarnaß zwischen den Beinen

Doch gewaschen hat er uns nie/ und wir
fielen wieder auseinander in zwei Teile





RONDINARA/Korsika SOMMER


Leckt Votzen, Ihr neun Pindars-Luder,
Leckt mit Apoll, der schlÀfrig geigt;
Und dessen kleiner matter Bruder,
Nur durch das Fingern aufwÀrts steigt:
Priap! beseele meine Leier
Und gönne ihr das rege Feuer ...

Johann Heinrich Voß, AN PRIAP


Schon starke Winde heute. AbschiedsgÀnge
am Strand feinster stÀubender Sand
doch kaum noch Erinnerung an solch einen Tag
wÀre es nicht/ wÀre nicht dies HaargedÀchtnis
liegend die schönste Mitte/ gespaltene FrĂŒchte
im stÀubenden Nichts/ nasser Sand

Kleine Begegnungen vulgÀr wohl Vulva/ Lebensgier
nur auf diese schwarze Muschel aus/ Einschnitt im Frauenkörper
Besessenheit/ Neugier. Da lagen sie/ gruppenweise
und sandten Signale/ Sonntags vor allem
Schwestern/ MĂŒtter/ Töchter wie immer
gierige Geliebte...


Und auch du mit dem zweiten Gesicht
zwischen den hohen Beinen
lagst nachts neben mir/ haariges Geheimnis
fĂŒr mich bereit und faßte es an
tief mit den Fingern in seine Feuchte
daß sich die Erregung hochbrachte
und sich im Seufzen ĂŒberschlug

Und doch diese Sehnsucht nach einer fremden
BerĂŒhrung/ inkognito/ Spontanfick
sagtest du: und suchst ihn ja auch
wĂ€rs die streunende Gene oder Überfall
Plötzlichkeit/ nichts nichts ist planbar
das Leben/ grĂ¶ĂŸte Überraschung des Neuen
Niegekanntes duftendes Geschlecht




Bild des Himmels der noch sein will
die LIEBE oder das Vögel Ei?

Spontanfick sagst du ordinÀr
Erica Jong am nÀchsten Tag

Und in Santa Giulia am Club Mediteranee
meine verstohlenen Blicke nach der Frucht
hinter den Klippen Maß fĂŒr das schwellende Glied
Lebenskorrektur meine Liebe in Rot

Die offnen Vs die sich ungeniert reckten
Selbstbewußtsein der schönsten Mösen
als hÀtten sie/ das Ungeheure wissend/ ein Immer
lÀngst in sich/ seit Anfang der Akte/ zahllos
ineinander geknÀuelt/ gemiti Knoten
nackt MĂ€nner und Frauen
Wir alle/ Nichts - Sand am Meer
Doch stehend wie
eine Eins

WARS AUSGERECHNET SAMSTAG NACHT WIE SCHÖN
es war am siebenten Tag der nie zu Ende geht
es ist wie wund wir sind es heut vom langen Vögeln
schon immer wars die Nacht von Freitag auf den Samstag
schön die Vereinigung in Haut und Haar VierlippenglĂŒck
schön wars im HOHELIED: - Dein Schoß ist wie ein runder Becher
dem nimmer GetrÀnk mangelt

Doch seit ich dich nun so „erkannt“/ und Feuer und Flamme
all mein Gedanken sind bei dir/ du Teufelin

"daß ich vor Liebe krank darniederliege"
seh ich schon deinen Leib als meinen an/ doch
diese Frau in dir ersetzt die Stelle wo
mein Schatten war der fliegen konnte: „tsemach“ hieß er
seit lang – und fĂŒhle mich ins eigne Fleisch versenkt
und wie versengt als hÀttest du auch jene Stelle
mit deinem Körper eingenommen den ich an mir umarmen will

2
Es ist die Trennung in der Welt
die wehtut/ und das sind wir
weißt du daß hier in unserer Nacht
wir Eins sind in seinem Widerhall
kennst du die „Gotteszahl“ von der
wir durch die Trennung abgefallen sind
wie eine Frucht von dem verdammten Baum
der alles schön entzweigeschnitten hat – ?

Jetzt rÀtsle nur an Seinem Namen: JHWH
so hieß er doch, J ist die Zehn und H die FĂŒnf
und W heißt Mensch ein UND das trennt
die eine FĂŒnf der H von ihrer andern H
was Fenster heißt. Die Zehn (die Eins) zerschnitten
durch uns: in Mann und Frau! Das Ganze aber
samt dem Schmerz der Trennung
die wir doch tĂ€glich brennend spĂŒren
und wollen tief ineins zusammen
kommen – ist Niemand/Anders
als der ganze „Gott“! "Denn Liebe ist stark
wie der Tod/ und ihr Eifer ist fest wie die Hölle.
Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn."










SO DENK ICH IST DIE GIER ENTSTANDEN
als diese Spaltung kam/ unschuldig ist das Tier
in uns der Trieb und diese Scham
verrĂŒckt dort tiefer einzugehn woher wir kamen:
bohrend ist dauernd die V
himmlischer Tiernerv als „Eva“ kam
das alles lebt in uns/ und wird in uns geweckt
wenn wir so brennen wie wir jetzt
oh QuÀlgeist QuÀlleib V/ die Liebste weint!





ERINNERE DICH ALS WIR
uns damals tiefer mit der Zunge kĂŒssten Lippe auf Lippe
Korngeschmack du Sonne in Rom in der Sixtina
vor jenem Fresko oben/ als wÀren wirs gewesen
und jedes Liebespaar/ du siehst sie sind erregt:
hier also mystica erotica das ist der Kern der Welt
und faßte schamlos schnell an deine Frucht
sieh dort die Menschenfrau ER haucht ihr Leben ein
er hat den Strahl sein Wissen wird zu Fleisch
Er steht so fest ein Pol fast unbewegt nur
zwischen Arm und Auge ist Bewegung
zu ihrem Kopf trifft ihre ausgestreckten HĂ€nde

Die Frau ist nicht die „Rippe“ (Unsinn: Luther!)
nein sie ist „tsel“ wie es hebrĂ€isch heißt
ist Schatten Bild und Seite IST unsre andere HĂ€lfte
sie tritt nicht aus dem Mann sie IST
der Schatten stĂ¶ĂŸt sich ab die Frau sein Traum und doch
viel wirklicher als er/ auch hier weiß sie genau
was jetzt geschehen muß: und sie verhĂ€lt sich gut

Parallel zu ihrem schönen Frauenleib vertrocknet
grau und grĂŒn der trennende Erkenntnisbaum und
Adam Menschenmann lehnt an ihm noch
in tiefem Schlaf – als er ganz unbewußt ins Tierische
hinabstieg wurde er geteilt in Frau &Mann und
eine Seite wurde ihm genommen/ sein eigner Schatten
ganz und an die Stelle dieser Leere
wuchs ihm das Fleisch zu
das ihn peitschen sollte/ ruhloser Wahnsinn: geile Gier
der Schwanz steht quÀlend steil der V entgegen:
sein ganzes Leben

Das ganze Leben rennen rennen Frau und Mann
und wollen nur verschmelzen/ sie fĂŒhlen sich
nur halb: die andere HĂ€lfte suchen sie im Kuß
im Vögeln Eins zu unendlich Eins zu sein
und ineinandergleiten

doch auch der Leib als wÀr er etwas Fremdes
und jeder in sich schon gespalten
ist die Qual
so eingesperrt zu sein

So spĂŒren wir es seither nun in diesem DrĂ€ngen
Wahnsinn verschmelzen wollen
und mit der Zunge deine BrĂŒste Nabel Möse/ Labien
öffnen und
geheim die Clitoris/
Seelen und Körper heiß
und heißer sich zu mischen?
das schmerzhaft fehlende Eine/ wir
Gespaltene nur Halbe und Gemeine
schmerzende haarige Wunde du
der Riß
im Kopf das Hirn der Dornen
Lichtblitz in jeder Zelle...
die Aufruhr/ Flattern und Brennen umarmen kĂŒssend
mit dir
in den fehlenden Himmel
zu fliegen?


Erst aus dem Auge des Fehlenden kÀme einmal der Blick
der mich sieht?

Jetzt blickt es aus DIR
V
Gott
das Auge

Aus LIPPE LUST. poesia erotica
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__________________
copyright 2001
Dieter Schlesak

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