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Leselupe.de > Krimis und Thriller
Unperfekt
Eingestellt am 11. 10. 2018 10:06


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brndmtzk
One-Hit-Wonder-Autor
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"In 50 Metern links abbiegen"
Ein reichlich impulsiver Tastendruck brachte die Frau im Navi zum verstummen. Die Stimme mit der man nicht diskutieren konnte und die immer alles besser wu√üte brachte ihn zuverl√§ssig in Rage. Selbst wenn es nur eine Stimme aus einem elektronischen Dingsbums war. Doch die wahre Quelle seines pl√∂tzlichen √Ąrgers war das Eingest√§ndnis, wieder einmal auf die Hinweise eines Fremden hereingefallen zu sein. 'Geben Sie an ihrem Navi am besten den Markt ein. Ist f√ľr Fremde schwer zu finden.'. Eine selbstsichere Stimme. Eine ohne Selbstzweifel. Man sp√ľrte sofort dass der Mann recht hatte, dass es gar nicht anders sein konnte. Er war gar nicht auf den Gedanken gekommen selbst auf eine Karte zu schauen. Dann h√§tte er es sich die Schmach ersparen k√∂nnen die letzten 5 km Geradeausfahrt mit der Hilfe eines Navis zu absolvieren.
Ver√§rgert √ľbersah er den von rechts kommenden BMW der hier eigentlich Vorfahrt gehabt h√§tte. Aber die Kunst eines zufriedenen Lebens besteht darin, eigene Fehler zu ignorieren. Er hatte den BMW schon wieder vergessen als er in der Parkl√ľcke stand.
Er war zu zeitig. Gemächlich stieg er aus und sah sich um. Er war noch nie hier gewesen. Obwohl es nur eine halbe Stunde Fahrt war. Kleinstädte lagen ihm nicht. Zu viel Mief, zu wenig Abwechslung, zu viele Menschen die sich und einen selbst zu gut kannten.
Das Rathaus, eine Sparkasse, eine Kirche. Was man so von einem Marktplatz erwartet. Aber keine richtigen Geschäfte. Eine Apotheke, ein Cafe, ein paar unscheinbare Kneipenschilder, ein Fotostudio. Das wars. Wie erwartet: ein Kaff. Ein menschenleeres Kaff. Er war das einzige menschliche Wesen hier. Immerhin gab es einige Bäume was die Tristesse der großen Pflasterfläche etwas milderte.
Vor der Sparkasse parkten einige Autos. Nichts was seinen Skoda aus dritter Hand zu sehr deklassiert hätte.
Die Mittagshitze trieb ihm den Schweiß auf die Stirn. Aus verborgenen Regionen seiner Psyche machte sich eine unterschwellige Aggressivität in ihm breit. Die Hitze lag ihm nicht. Der Job, um den es hier ging auch nicht. Und vor allem störte ihn, dass er diesen Job brauchte. Denn er war inzwischen ganz unten angekommen.
Manchmal sind winzige Dinge an denen man sich festhalten kann. F√ľr den Mann mit dem Skoda war es ein Etui mit Visitenkarten. Er zog es aus der Tasche seines Leinensakkos, dass er sich trotz der Hitze √ľbergeworfen hatte. Sein Daumen strich √ľber das M√§ppchen. Schwarzes, genarbtes Leder. Deutsche Nobelfirma. Ein Geschenk seiner Kollegen nachdem die Nachricht von seiner Entlassung die Runde machte. Nicht aller Kollegen. Auch nicht offiziell √ľberrreicht sondern in privater Runde. Niemand wollte riskieren in den Verdacht des Symphatisantentums zu geraten. Er verstand das.
Getrieben von der irrationalen Bef√ľrchtung ein unbekanntes Ph√§nomen h√§tte die Schrift auf seinen Visitenkarten √ľber Nacht zum verblassen gebracht zog er eine heraus.

Frank Preller
Ermittlungen & Personenschutz

Beruhigt steckte die Karte ins Etui und dieses wieder in die Tasche.
Ein schwabbeliger Typ in karierten Bermudas und einem verschwitzten T-Shirt verlie√ü den D√∂ner-Laden auf der anderen Stra√üenseite. In seiner billigen Platikt√ľte steckte eine unf√∂rmiger, in Alufolie gewickelter Klumpen. Watschelnd bog er um eine Hausecke und verschwand.
'Es geht also doch noch weiter runter' dachte Preller. Sein √Ąrger verflog. Er war schlie√ülich Profi. Meistens jedenfalls.
'Hoffentlich hat das Restaurant eine Klimaanlage' war sein nächster Gedanke. Vom 'Besten Haus am Patz, nein, sogar der Stradt' -so sein Client- sollte man das erwarten können. Aber wo verbarg es sich? An der Ostseite sollte es sein. Er sah kein Restaurant, nur einen hässlichen, hellgrauen Klotz im Nachwende-Stil. Ein abgebautes Ladenschild hatte einen Schmutzrand und einige Löcher im Putz hinterlassen. Über den Fenstern zeugten schwarze Streifen von der unterirdischen Qualität des Baus. Aber links davon, in einer Seitenstraße, standen einige Sonnenschirme. Eine schwarze M-Klasse parkte davor. Sein Auftraggeber?
Gemächlich setzte er sich in Bewegung.
Er hatte Gl√ľck. "Bistro am Markt" stand √ľber der T√ľr. Schild und Eingang gingen auf die Seitenstrasse, unsichtbar von seinem Parkplatz aus.
Das Innere lie√ü ihn wieder zweifeln. Ein Tresen wie in einer Eisdiele, nur ohne Eis. Statt dessen standen Blument√∂pfe hinter dem Glas. Eine d√ľrre, sommersprossige Kellnerin sah ihn desinteressiert an.
"Guten Tag. Ich bin mit einem Herrn Fink verabredet."
Mit der menschlichen Motivation ist so eine Sache. Manch einen motiviert das Verlangen nach Bier so sehr dass er daf√ľr sogar einer geregelten Arbeit nachgeht. Und ein anderer nimmt stundenlange Bahnfahrten, mieses Wetter und erhebliche finanzielle Aufwendungen in Kauf nur um 22 M√§nnern in kurzen Hosen dabei zuzusehen wie die einen Ball √ľber den Rasen treten. Bei der Kellnerin war es die Erw√§hnung des Namens Fink der sie erstrahlen lie√ü. Ihre schmalen Lippen erbl√ľhten zu einem L√§cheln. Sie h√§tte fast attraktiv gewirkt w√§re da nicht pl√∂tzlich diese unterw√ľrfige K√∂rperhaltung gwesen. Von einem Moment auf den anderen wirkte sie eine Handbreit kleiner.
"Ja bitte, hier entlang. Herr Fink erwartet sie."
Preller zweifelte daran dass dieser Raum wirklich ein Restaurant hatte werden sollen. Riesige Fenster auf beiden Seiten √∂ffneten den Durchblick von der Stra√üe bis in den Innenhof. Einige Raumteiler k√§mpften gegen die Weite des Raums und ertrotzten drei blickgesch√ľtzte Nischen. Auf eine davon steuerte die Kellnerin schnell und mit gebeugten Schultern zu.
"Herr Fink, ihre Verabredung."
Preller benutzte seinen unergr√ľndlichen, ausdruckslosen Dienstblick. Ihm gefiel nicht was er sah. Hipsterbart im grauen Seidenanzug. Seit vorigem Jahr Hassobjekt Nr. 1. Gab es f√ľr diese Typen eine Fabrik? Scheinbar emotionslos reichte er seinem Gegen√ľber die Hand. Ein Schlaffi. Weiche Haut, man√ľkierte Fingern√§gel, kraftloser H√§ndedruck. Wortlos nahm er Platz.
"Sch√∂n dass sie gekommen sind." Er erkannte die Stimme wieder. Ihre beinahe hypnotische Wirkung war jetzt noch intensiver als am Telefon. Doch solange Preller sich im Griff hatte konnte er auf seine Emotionen herabsehen wie ein Au√üenstehender. Er konnte sie nicht beeinflussen aber er schaffte es, sich nicht von ihnen steuern zu lassen. So nahm er am√ľsiert wahr dass ein Teil von ihm diese Begr√ľ√üung f√ľr aufrichtig hielt.
Fink winkte die Kellnerin mit einer energischen Handbewegung heran ohne sie dabei anzusehen. "Was trinken sie?"
F√ľr einen Moment z√∂gerte Preller. Wollte Fink einen Profi oder nur einen harten Kerl? Er entschied sich f√ľr die erste Variante und bestellte ein Wasser. Fink streifte die ihn immer noch bewundernde Kellnerin nur mit einem kurzen Blick und sagte, mit dem Blick auf Preller, der noch in der Karte bl√§tterte, "Wie immer".
Preller blickte hoch und l√§chelte die in seelige Tr√§ume versunkene Bedienung freundlich an. Er versp√ľrte das Bed√ľrfnis dem unh√∂flichen Verhalten seines Gegen√ľbers etwas entgegen zu setzen. So wurde aus seiner Bestellung ein kurzes Gespr√§ch √ľber die K√ľche, den Koch, die Qualit√§t von Seefisch im Flachland und Steaks vom Galloway. Schlie√ülich bestellte er ohne Gewissensbisse letzteres, Fink schien es sich ja leisten zu k√∂nnen.
"Sie sind ja ein Feinschmecker Herr Preller. Das hätte ich gar nicht gedacht."
Preller antwortete ausweichend. Keine Konfrontation jetzt. Sein Kontostand war deutlich niedriger als der Monat lang.
F√ľr Fink schien das ausreichend Smalltalk gewesen zu sein. Er kam zur Sache.
"Herr Preller, ich will nicht lange um den hei√üen Brei herumreden. Ich werde ihnen mein Problem schildern, sie √ľberlegen w√§hrend des Essens und sagen hinterher ja oder nein. Ok?"
Das klang zielstrebig. So reden Erfolgsmenschen. Sie sagen was sie wollen und sie sagen es so als h√§tte der andere eine Wahl. Vielleicht h√§tte ein anderer an Prellers Stelle die auch gehabt, aber ihm blieb nur √ľbrig jetzt schon ein freundliches 'Ja' zu √ľben.
Finks Geschichte klang ganz normal. Es gab da einen "Gesch√§ftsmann" der mit Fink eine Unterredung f√ľhren wollte. Fink sollte abends in dessen Lokal kommen. Preller konnte sich vorstellen was f√ľr ein Lokal und was f√ľr Gesch√§fte das sein w√ľrden.
Bevor er etwas fragen konnte brachte die Bedienung das Essen. Preller griff zum Besteck. Er brauchte Zeit zum Nachdenken. Die Sache klang simpel, aber sein Instinkt witterte Gefahr. Er kaute ohne etwas zu schmecken.
Fink stocherte auf seinem Antipasti-Teller herum und schob sich eine Olive in den Mund. Preller sp√ľrte den kalten Blick seines Gegen√ľbers. Ihm war nicht wohl bei der Sache, aber er fand auch keinen Ansatzpunkt f√ľr einen Verdacht.
"Haben Sie √Ąrger mit diesem Menschen?" Naheliegend, aber trotzdem ein Schuss ins Blaue. Scheinbar beil√§ufig musterte er Fink. Dessen k√∂rperliche Reaktion w√ľrde jetzt mehr verraten als seine verbale Antwort. Doch Fink lie√ü sich nichts anmerken. Problemlos spie√üte er eine weitere widerspenstige Olive auf und blickte Preller ebenso beil√§ufig an wie dieser ihn.
"Probleme, keinen √Ąrger. Einer meiner Mitarbeiter beging einen Fehler der Herrn Ozan Geld gekostet hat. Und nun m√∂chte dieser Herr dass ich mich bei ihm entschuldige und ihm den Verlust ersetze. Die T√ľrken haben da recht altmodische Vorstellungen." Aus Finks Stimme sprach Ver√§rgerung aber keine Aggression und keine Angst. Preller nickte zustimmend in der Hoffnung, Fink damit zu weiteren √Ąu√üerungen zu animieren. Aber der stieg nicht darauf ein und schwieg. F√ľr einige Minuten kauten beide still vor sich hin. √úberaschend brach Fink dann das Schweigen.
"Haben Sie eigentlich eine Waffe?"
Erstaunt, fast erschrocken legte Preller sein Besteck ab. "Was f√ľr eine Waffe?"
"Na eine Pistole, oder einen Revolver. Als Personensch√ľtzer d√ľrfen Sie doch bestimmt eine tragen. Und einem ehemaligen Polizisten wird man doch keinen Waffenschein verweigern, oder?"
Prellers unangenehme Vorahnungen verstärkten sich. In diesem Moment war er entschlossen auf den Auftrag zu verzichten. Doch bevor er etwas sagen konnte kam ihm Preller zuvor.
"Wenn sie einen haben dann lassen sie sie zu Hause. Es ist ein Geschäftstermin, nichts weiter. Wenn auch ein etwas ungewöhnlicher. Ich will einen Begleiter, keinen Revolverhelden. Haben Sie das verstanden?"
Preller beruhigte sich etwas. Ver√§rgert nahm er wahr dass er f√ľr einen Moment die Kontrolle √ľber seine K√∂rpersprache verloren hatte. Zweimal tief in den Bauch einatmen entspannte seine Muskeln wieder.
"Ich habe keine Waffe." Das war gelogen aber Fink musste nicht alles wissen. Einen kleinen Teleskopschlagstock und einen Elektroschocker w√ľrde er schon mitnehmen. Aber seine Pistole lag seit seiner Entlassung unber√ľhert in einer Stahlkassette im K√ľchenschrank. Und dort w√ľrde sie auch bleiben.
In diesem Moment summte Finks Smartphone. Sich entschuldigend stand er auf und ging in Richtung Ausgang. Preller beschloss, nicht auf ihn zu warten und genoss jetzt sein Steak. Fink war zwar nicht zu durchschauen aber er schien es nicht auf eine Konfrontaion anzulegen.
In sein Essen vertieft nahm er den Schatten neben sich erst sp√§t wahr. "Verzeihen Sie bitte." Die Bedienung stand unterw√ľrfig neben ihm. Erst als er sie anschaute sprach sie weiter. Herr Fink lie√üe sich entschuldigen, ein pl√∂tzlicher Termin. Er solle sein Essen genie√üen. Und abends um 9 bei Herrn Fink sein, die Adresse w√§hre ihm wohl bekannt. Und falls er noch etwas richtiges trinken wolle, er solle sich eingeladen f√ľhlen.
Prellers Stimmung verd√ľsterte sich wieder. So war er noch nie abserviert worden. Missmutig a√ü er auf und verschwand. Von der Sommersprossigen keine Spur. Der schwarze Mercedes war auch weg.

Sp√§ter, viel sp√§ter, nach einem durchgr√ľbelten Nachmittag machte sich Preller wieder auf den Weg. Die Adresse hatte ihn per SMS erreicht. Diesmal verzichtete er auf das Navi und fand sich irgendwo in der Stadt vor einem Einfahrt-Verboten-Schild wieder. Zu einer Unterhaltung mit der Frau im Navi wollte er sich nicht herablassen, er hasste Sprachsteuerung. Doch sein √Ąrger stieg noch weiter als er die kleinen Tasten auf dem Touchscreen verfehlte. 'Bleib ruhig, du bist ein Profi' meditierte er auf dem Rest der Strecke vor sich hin. Noch zwei Stunden Arbeit und der n√§chste Monat w√§re gesichert.
Gerade noch p√ľnktlich parkte er vor dem Finkschen Anwesen. Die Bezeichnung Haus w√§re untertrieben gewesen. Einsehen konnte er das Grundst√ľck nicht, eine hohe Hecke verbarg die Sicht, bot aber gleichzeitig einen Eindruck von dessen Gr√∂√üe. Tief atmend und langsam ging er zur Pforte. Bevor er auf den Klingelknopf dr√ľcken konnte summte etwas und das Tor neben ihm schwang auf. "Kommen sie gleich hier her√ľber." Fink stand in der ge√∂ffneten T√ľr seines SUV und steckte sein iPhone wieder ein. "Tolle Erfindung. Mit dem Ding kann ich das ganze Haus steuern."
Wortlos schlenderte Preller zur Beifahrert√ľr und wollte einsteigen. Fink reichte ihm einen Autoschl√ľssel: "Sie fahren." Sie stiegen ein und fuhren los. Fink dirigierte ihn mit knappen Anweisungen aus der Stadt heraus auf eine Umgehungsstra√üe. Preller verlor bald die Orientierung. Nur an der Spitze des angeleuchteten Schlossturms konnte er grob die Richtung absch√§tzen. Ihm schien als w√ľrden sie eine komplette Runde um die Stadt drehen. Fink best√§tigte ihm dies. "Quer durch die Altstadt ist es ein Krampf, auch abends. Vor allem wenn man sich nicht auskennt."
Preller vermutete dass Fink nicht unbedingt gesehen werden wollte. "Wir hätten auch meinen Wagen nehmen können, der ist unauffälliger."
"Nein, ein wenig Eindruck m√ľssen wir schon machen."
Es waren seine letzten Worte bis zum Ziel.
F√ľr Preller hatten H√§user eine Seele. Sie sprachen zu ihm. Grasb√ľschel am Fundament, die abgebl√§tterte Farbe der Haust√ľr, der Geruch im Flur, alles verriet ihm etwas √ľber dessen Bewohner auch ohne diese jemals gesehen zu haben. Das Haus vor dem sie jetzt hielten sprach nicht, es schrie ihn an. "Verschwinde" rief es. Doch jetzt war es zu sp√§t. Fink und Preller traten durch die schmale T√ľr, die stabiler war als sie aussah, in den Gastraum. Er erkannte das Prinzip wieder. Links eine lange Bar mit einigen Hockern die rechts nur wenig Platz lie√üen. Man kam nur nacheinander in den hinteren Bereich. Der √∂ffnete sich nach dem schmalen Eingang nach beiden Seiten. Hinter den Ecken konnten b√∂se √úberraschungen lauern. Aus unsichtbaren Lautsprechern dudelte orientalische Musik.
Ein d√ľrres B√ľrschchen mit Spitzbart stand am Ende des Tresens. Sein ausdrucksloser Blick streifte Fink nur kurz, blieb dann aber an Preller h√§ngen. Als der den Barkeeper erreichte stoppte ihn ein gelangweiltes "Du nicht!"
Preller kannte die Spielregeln. Er blieb stehen. Es h√§tte auch keinen Sinn gemacht weiter zu gehen denn kaum hatte Fink die eigentliche Gaststube erreicht schob sich ein vierschr√∂tiger, reichlich verfetteter und genau so h√§sslicher Typ in den Durchgang und versperrte Preller den Weg. Trotz seiner H√§sslichkeit schien ihm sein K√∂rper zu gefallen denn er trug nur ein schmutziges Achselhemd und verwaschene Jeans. Stolz schob er seinen Bauch in Prellers Richtung. So konnte der immerhin absch√§tzen dass sein Gegen√ľber keine gr√∂√üeren Waffen mit sich herumtrug. Also keine wirkliche Gefahr. Abwiegelnd die H√§nde hebend trat er zwei Schritte zur√ľck. N√§her am Ausgang f√ľhlte er sich wohler. Im Falle aller F√§lle k√∂nnte er Fink sowieso nicht helfen denn der stand jetzt, eingekeilt zwischen zwei j√ľngeren, deutlich besser gekleideten Typen vor einem der Tische im Hintergrund.
Preller konnte das Gespr√§ch nicht verstehen. Aber in dem breiten Spiegel hinter den Schnapsflaschen der Bar konnte er das Gesicht von "Herrn Ozan" sehen. Er kannte ihn nicht, den Typ, den er verk√∂rperte aber schon. Ein Offizier in der Armee des organisierten Verbrechens. Alt genug, um ausreichend Erfahrung zu haben. Zu hoch aufgestiegen um sich selbst die Finger schmutzig machen zu m√ľssen, aber nicht weit genug oben um vor dem Staatsanwalt wirklich sicher zu sein. Einer der laut bellte, manchmal auch biss, aber keiner der sein Opfer fra√ü. Fink drohte keine echte Gefahr, auf jeden Fall nicht hier und nicht heute. Vielleicht ein kleiner, aus Versehen etwas zu kr√§ftiger Boxhieb, einige ernst klingende Drohungen, die Vorf√ľhrung eines scharfen Messers, weiter nichts. Er g√∂nnte Fink die Anspannung und die Angst.
Er entspannte sich. So fiel ihm die Rolle des desinteressierten Begleiters wesentlich einfacher. Er l√§chelte dem Barkeeper freundlich zu. Seine Augen schweiften dabei √ľber die Flaschen hinter dessen R√ľcken. Dabei erhaschte er in der verspiegelten R√ľckwand immer mal einen Blick auf Fink und Herrn Ozan. Fink gestikulierte heftig, Herr Ozan l√§chelte verst√§ndnisvoll. Pl√∂tzlich, ganz pl√∂tzlich, verfinsterte sich jedoch seine Miene. Preller drehte sich vorsorglich um. Ozan sah ihn an, Fink deutete in seine Richtung, sprach dabei aber gleichzeitig zu Ozan. Der schien nicht zufrieden, aber das Aggressive wich aus seinem Gesicht. Preller drehte sich wieder weg. Im Spiegel beobachtete er wie Fink in die Innentasche seines Sakkos griff und und einen dicken, braunen Umschlag hervor zog. Er wollte einen Schritt in Richtung Ozan machen aber einer der beiden Bodygards trat ihm in den Weg und nahm den Umschlag an sich. Fink trat wieder zur√ľck w√§hrend der gegelte Sch√∂nling das Geld z√§hlte. Wortlos nickte er seinem Herren zu. Der strahlte nun wieder wie ein frisch gebadetes Baby, scheinbar unf√§hig auch nur einen b√∂sen Gedanken zu haben.
Preller konnte das Gesicht von Fink nicht sehen. Dessen K√∂rpersprache verriet ihm aber genug. Als h√§tte er einen Elefanten auf den Schultern getragen der nun herunter sprang. Preller war als k√∂nnte man die Sorgen, die von Fink abfielen auf dem Boden aufschlagen h√∂ren. Sich mehrmals verbeugend bewegte er sich r√ľckw√§rts in Richtung Ausgang.
Der h√§ssliche Dicke, der immer noch im Weg stand machte sich einen Spa√ü daraus den r√ľckw√§rts gehenden Fink auflaufen zu lassen. Doch eine kurzer, scharfer Blick von Herrn Ozan lie√ü in schuldbewusst bei Seite treten. Jetzt sah Preller auch die Erleichterung in Finks Gesicht. Er selbst setzte seine "Ich bin hart und b√∂se"-Miene auf, so als h√§tte nur er die Situation gerettet. Er lie√ü Fink den Vortritt, winkte dem Barkeeper nochmal l√§ssig zu und verlie√ü erleichtert das Lokal.
"Sie kennen jetzt den Weg?" Finks Stimme klang extrem aufgekratzt. Prellers Hoffnung auf einen entspannteren Umgangston zerstob wie die Glut einer weggeworfenen Zigarette.
Ohne zu antworten setzte er sich wieder ans Steuer. Betont langsam fuhr er los. Fink kramte im Handschuhfach. Preller achtete nicht mehr auf ihn. Er fädelte sich durch die verwinkelte und zugeparkte Straße.
Fink hatte inzwischen gefunden was er suchte, eine lederummantelte Taschenflasche. Geräuschvoll nahm er einen kräftigen Schluck.
"Ah, das tut gut. Das haben wir doch prima hinbekommen, oder nicht." Preller bereitete sich innerlich schon auf einen Schlag auf die Schulter vor aber Fink nahm statt dessen noch einen Schluck.
Zeit f√ľr ein wenig Kundenpflege. Preller nickte ernsthaft und bedeutungsvoll vor sich hin. "Ja, ich glaube auch es war eine gute Entscheidung mich mitzunehmen."
Fink lachte meckernd. "Richtig. Sie wissen ja gar nicht wie richtig das war. Ich habe halt nur gute Ideen." Die Lösung seines Problems und der Alkohol nahmen ihm seine Hemmungen. "Na gib doch endlich mal Gas. Hier steht keine Blitze." Preller war schon bei 110. Trotzdem gab er Gas. Er wollte endlich sein Geld und dann weg von diesem Ekel.
Die R√ľckfahrt verlief deutlich schneller als die Hinfahrt. Trotzdem schaffte Fink es seine Flasche zu leeren. Preller fand die Einfahrt zu Finks Haus auch ohne dessen schon leicht lallend gegebenen Hinweise und rollte direkt vor die Haust√ľr.
"Lass ihn draußen, das ist bequemer." Preller hasste es, geduzt zu werden. Doch er brauchte das Geld und konnte Fink nicht verärgern, so kurz vor dem Ziel.
Fink stolperte als er aus dem Wagen stieg. "Komm rein, du willst deine Kohle bestimmt nicht im Freien nachzählen." Damit hatte er recht.
Fink fuchtelte mit einem grauen Schl√ľsselanh√§nger vor einem Kasten neben der Haust√ľr herum die dann auch aufsprang. Preller folgte dem torkelnden Sch√∂nling ins Haus.
Er hatte schon einiges gesehen aber das verschlug ihm nun doch den Atem. Das Entree war fast so gro√ü wie sein eigenes Wohnzimmer. Zwei Stufen tiefer dehnte sich ein Salon aus der √ľber die gesamte Breite des Hauses zu reichen schien. Zu Prellers Ver√§rgerung gesellte sich Neid. Aber sein Blick blieb professionell. Er √ľberblickte den Raum. Edel aber kalt. Keine pers√∂nlichen Gegenst√§nde. Keine Kissen, keine Blumen. Es schien keine Frau in diesem Haus zu geben. Ein leises Klatschen lenkte seine Aufmerksamkeit wieder auf Fink. Der schlug einen d√ľnnen Umschlag gegen seine linke Handfl√§che.
"Hier, ihr Honorar."
Preller griff nach dem Umschlag, den Fink pl√∂tzlich wegzog. Und beim zweiten Versuch erneut. Beim dritten mal war er vorbereitet. Seine Hand war da wo Finks hinzuckte. Als w√§re nichts gewesen √∂ffnete er den Umschlag und z√§hlte das Geld nach. Lauter abgegriffene Zwanziger. So kann man seine Wertsch√§tzung auch ausdr√ľcken.
"Na, stimmt alles?" Fink goss sich einen weiteren Drink ein. Preller nichte nur stumm. Und wandte sich zum gehen.
"Wollen sie auch einen." Fink hielt inzwischen zwei Gläser in der Hand und streckte eines in Prellers Richtung.
"Nein danke, ich muss noch fahren."
"Na, na. Einer macht doch nichts. Das ist extra guter Stoff. Hundertzwanzig die Flasche. Nach dem Gl√ľck das sie heute hatten sollten sie sich einen g√∂nnen."
"Nun, Gl√ľck haben ja vor allem sie gehabt. Ich habe nur meinen Job gemacht."
Fink kicherte albern. Er war inzwischen stark betrunken. "Wenn Sie w√ľssten. Wenn Ozan nicht so gute Laune gehabt h√§tte und ich ihm nicht erfolgreich Honig ums Maul geschmiert h√§tte dann w√§ren sie f√§llig gewesen."
Preller gab nichts auf das Gebrabbel. Aber er hatte jetzt sein Geld, da konnte er sich eine Spitze nicht verkneifen. "Jetzt kann ich es ihnen ja sagen. Ich h√§tte mich f√ľr sie ganz bestimmt nicht an die Front geworfen. W√§re es brenzlig geworden dann w√§re ich verschwunden."
Fink lachte schallend los. "Das hätten sie wohl kaum geschafft. Ich habe sie Ozan als meinen vertrottelten Mitarbeiter vorgestellt. Der angeblich an dem ganzen Schlamassel schuld war. Ein Fingerschnips von ihm und der Barkeeper hätte sie getasert."
Preller fuhr zusammen. Hatte er sich so austricksen lassen? Von dieser windigen halben Portion? Das Blut schoss ihm ins Gesicht. Drohend ging er einen Schritt auf Fink zu. "Was haben Sie gemacht?"
"Nun regen sie sich mal nicht so auf. Ich hatte alles im Griff. Ich h√§tte uns schon besch√ľtzt." Kichernd griff er unter sein Jacket. "Hier, mein echter Probleml√∂ser. Von Ozans Konkurrenz gekauft." Er hielt pl√∂tzlich eine Pistole in der Hand. "Da, fang. Die ist echt." Mit einer unsicheren Handbewegung warf er die Waffe in Prellers Richtung. Der fing sie mit beiden H√§nden ab. Eine alte, abgegriffene russische Makarow. Am Anfang seiner Ausbildung bei der Polizei, noch vor der Wende, hatte er so eine.
Ganz automatisch wollte er die Waffe entladen und erbleichte. Die Pistole war durchgeladen und entsichert!
"Sie Idiot. Die Pistole ist ja nicht mal gesichert. Wenn sich nun ein Schuss gelöst hätte?"
"Hätte hätte Fahradkette. Hat er aber nicht." Mit diesenWorten ließ sich Fink in einen Sessel fallen.
"Sie langweilen mich. Gehen sie doch endlich. Die Pistole können auf das Sidebord legen."
Blitzartig flutete Adrenalin durch Prellers K√∂rper. Er hatte dieses Gef√ľhl nur einmal erlebt. Vor einem Jahr, als ihn dieser hinterh√§ltige Staatsanwalt vor versammelter Mannschaft ins Messer laufen lie√ü. Damals hatte er sich beherrscht. Genutzt hatte es nichts, seine Job war er trotzdem los. Da h√§tte er dem Kerl auch ein paar verpassen k√∂nnen. 'Schei√ü auf die Beherrschung' dachte er sich jetzt.
Fink rappelte sich wieder aus seinem Sessel hoch und versuchte sich in einer drohenden Pose. "Sie sind ja immer noch da. Los, raus jetzt, sie haben ihr Geld."
Preller hielt die Pistole in der linken Hand. L√§ssig richtete er sie auf den krakelenden Fink. Dann dr√ľckte er mit dem rechten Daumennagel auf den Abzug.
Der Knall war kurz und laut. Fink flog in den Sessel. Der Schuss hatte ihn genau ins Herz getroffen.
Preller ließ die Waffe fallen.
Er wusste, es gibt keine perfekten Mord. Aber auch keine perfekten Polizisten.
Ohne den Blick von Finks totem Körper zu nehmen zog er sein Handy aus der Tasche um den tödlichen Unfall zu melden.

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ahorn
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Hallo brndmtzk,

deine Textlichkeit wie oft wunderbar, plastisch und nachf√ľhlsam.

Aber Bitte! Was hältst du mit der Textkorrektur.
Ein Satz, ein Prädikat. Zwei Prädikate KOMMA nicht vergessen!
Habe dir ein paar Rechtschreibfehler und viele KOMMATA zur√ľckgeworfen.
Au√üerdem st√∂ren dem Genuss deine Wortwiederholungen und F√ľllw√∂rter.
Und Absätze, wie schön sind Absätze!



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Ein reichlich impulsiver Tastendruck brachte die Frau im Navi zum Verstummen.
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Die Stimme KOMMA mit der man nicht diskutieren konnte und die immer alles besser wusste brachte ihn zuverlässig in Rage.

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Man sp√ľrte sofort KOMMA dass der Mann recht hatte, es gar nicht anders sein konnte.

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Ver√§rgert √ľbersah er den von rechts kommenden BMW KOMMA der hier eigentlich Vorfahrt gehabt h√§tte.
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Eine Apotheke, ein Café, ein paar unscheinbare Kneipenschilder, ein Fotostudio.
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Das war es.
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Immerhin gab es einige Bäume KOMMA was die Tristesse der großen Pflasterfläche etwas milderte.
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Vom besten Haus am Platz, nein, sogar der Stadt‚Äė
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Manchmal sind winzige Dinge KOMMA an denen man sich festhalten kann.
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Auch nicht offiziell √ľberreicht KOMMA sondern in privater Runde. Niemand wollte riskieren in den Verdacht des Symphatisantentums zu geraten.
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In seiner billigen Plastikt√ľte steckte eine unf√∂rmiger, in Alufolie gewickelter Klumpen.
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Getrieben von der irrationalen Bef√ľrchtung ein unbekanntes Ph√§nomen h√§tte die Schrift auf seinen Visitenkarten √ľber Nacht zum Verblassen gebracht zog er eine heraus.

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Schild und Eingang gingen auf die Seitenstraße, unsichtbar von seinem Parkplatz aus.
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Manch einen motiviert das Verlangen nach Bier so sehr KOMMA dass er daf√ľr sogar einer geregelten Arbeit nachgeht.
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Preller zweifelte daran KOMMA dass dieser Raum wirklich ein Restaurant hatte werden sollen.
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Ihm gefiel nicht KOMMA was er sah.
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Weiche Haut, manik√ľrte Fingern√§gel, kraftloser H√§ndedruck. Wortlos nahm er Platz.
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So nahm er am√ľsiert wahr KOMMA dass ein Teil von ihm diese Begr√ľ√üung f√ľr aufrichtig hielt.
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Fink winkte die Kellnerin mit einer energischen Handbewegung heran KOMMA ohne sie dabei anzusehen.
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Preller blickte hoch und lächelte die in selige Träume versunkene Bedienung freundlich an.
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Sie sagen KOMMA was sie wollen und sie sagen es so als hätte der andere eine Wahl.
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Einer meiner Mitarbeiter beging einen Fehler KOMMA der Herrn Ozan Geld gekostet hatte. Und nun möchte dieser Herr KOMMA dass ich mich bei ihm entschuldige und ihm den Verlust ersetze.
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Ver√§rgert nahm er wahr KOMMA dass er f√ľr einen Moment die Kontrolle √ľber seine K√∂rpersprache verloren hatte.
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Das war gelogen KOMMA aber Fink musste nicht alles wissen.
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Aber seine Pistole lag seit seiner Entlassung unber√ľhrt in einer Stahlkassette im K√ľchenschrank.
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Sp√§ter, viel sp√§ter, nach einem durchgegr√ľbelten Nachmittag machte sich Preller wieder auf den Weg.
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Fink war zwar nicht zu durchschauen KOMMA aber er schien es nicht auf eine Konfrontation anzulegen.
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Ihm schien KOMMA als w√ľrden sie eine komplette Runde um die Stadt drehen.
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Preller vermutete KOMMA dass Fink nicht unbedingt gesehen werden wollte.
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Das Haus KOMMA vor dem sie jetzt hielten KOMMA sprach nicht, es schrie ihn an.
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Links eine lange Bar mit einigen Hockern KOMMA die rechts nur wenig Platz ließen.
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Es hätte auch keinen Sinn gemacht weiter zu gehen KOMMA denn kaum hatte Fink die eigentliche Gaststube erreicht KOMMA schob sich ein vierschrötiger, reichlich verfetteter und genau so hässlicher Typ in den Durchgang und versperrte Preller den Weg.
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Trotz seiner Hässlichkeit schien ihm sein Körper zu gefallen KOMMA denn er trug nur ein schmutziges Achselhemd und verwaschene Jeans.
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Im Falle aller F√§lle k√∂nnte er Fink sowieso nicht helfen KOMMA denn der stand jetzt, eingekeilt zwischen zwei j√ľngeren, deutlich besser gekleideten Typen vor einem der Tische im Hintergrund.
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Er wollte einen Schritt in Richtung Ozan machen KOMMA aber einer der beiden Bodygards trat ihm in den Weg und nahm den Umschlag an sich. Fink trat wieder zur√ľck KOMMA w√§hrend der gegelte Sch√∂nling das Geld z√§hlte.
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Preller war KOMMA als könnte man die Sorgen, die von Fink abfielen KOMMA auf den Boden aufschlagen hören.
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Der h√§ssliche Dicke, der immer noch im Weg stand KOMMA machte sich einen Spa√ü daraus den r√ľckw√§rts gehenden Fink auflaufen zu lassen.
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Doch ein kurzer, scharfer Blick von Herrn Ozan ließ in schuldbewusst bei Seite treten.
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Er ließ Fink den Vortritt, winkte dem Barkeeper noch mal lässig zu und verließ erleichtert das Lokal.
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Ohne zu antworten KOMMA setzte er sich wieder ans Steuer.
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Fink hatte inzwischen gefunden KOMMA was er suchte, eine lederummantelte Taschenflasche. Geräuschvoll nahm er einen kräftigen Schluck.
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Ja, ich glaube auch KOMMA es war eine gute Entscheidung mich mitzunehmen.¬ę
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Sie wissen ja gar nicht KOMMA wie richtig das war.
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Hier steht kein Blitzer.
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Totzdem schaffte Fink es KOMMA seine Flasche zu leeren.
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Fink stolperte KOMMA als er aus dem Wagen stieg.
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Fink fuchtelte mit einem grauen Schl√ľsselanh√§nger vor einem Kasten neben der Haust√ľr herum KOMMA die dann auch aufsprang.
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Er hatte schon einiges gesehen KOMMA aber das verschlug ihm nun doch den Atem.
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Zwei Stufen tiefer dehnte sich ein Salon aus KOMMA der √ľber die gesamte Breite des Hauses zu reichen schien.
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Beim dritten Mal war er vorbereitet. Seine Hand war da KOMMA wo Finks hin zuckte.
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Preller nickte nur stumm.
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Und wandte sich zum Gehen.

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Nach dem Gl√ľck KOMMA dass sie heute hatten sollten sie sich einen g√∂nnen.
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Wenn Ozan nicht so gute Laune gehabt hätte und ich ihm nicht erfolgreich Honig ums Maul geschmiert hätte KOMMA dann wären sie fällig gewesen.
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Wäre es brenzlig geworden KOMMA dann wäre ich verschwunden.
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Ein Fingerschnipsen von ihm und der Barkeeper hätte sie ??getasert??.
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Kichernd griff er unter sein Jackett.
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¬ĽH√§tte h√§tte Fahrradkette. Hat er aber nicht.¬ę Mit diesen Worten lie√ü sich Fink in einen Sessel fallen.

Immer wieder Spaß
Ahorn

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brndmtzk
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Hallo Ahorn
danke f√ľr die Tips. Ich werde sie demn√§chst einarbeiten.
Ich bin halt kreativ, auch bei der Rechtschreibung ;-).

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