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Leselupe.de > Gereimtes
Unruhe
Eingestellt am 22. 08. 2003 22:21


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Brigitte
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Dec 2000

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Unruhe

So hat die Nacht mich nun gefunden,
Unruhe erf├╝llt die Seele mein.
Und f├╝r die endlos langen Stunden,
dringen Gedanken in mein Sein.

Sie spinnen hier ihre eigenen Netze,
umschlie├čen mich mit roher Gewalt.
Erheben sich stets ├╝ber alle Gesetze,
immer wieder in neuer Gestalt.

Sitzen ganz fest tief in mir drinnen,
ich sp├╝re es fast wie Realit├Ąt.
Kann des Nachts dem nicht entrinnen,
was der Tag hat reichlich ges├Ąt.

Wohl m├Âchte ich sie von mir dr├Ąngen,
m├Âchte entkommen ihrer Macht.
Doch sie halten mich in ihren F├Ąngen,
und endloser erscheint die Nacht.

So k├Ąmpfen dann in meiner Seele,
all die Gedanken um die Wett.
Sorgen daf├╝r, dass ich mich oft qu├Ąle,
unruhig liege ich wach im Bett.

An Schlaf ist dabei nicht zu denken,
der mir Erl├Âsung verhei├čen mag.
Der all dies w├╝rde von mir lenken,
sei es nur bis zum n├Ąchsten Tag.







__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist f├╝r das Auge unsichtbar.

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Hannah Rieth
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Unruhe

Hallo Brigitte,

da hast Du Dir ein Thema ausgesucht, das wohl die meisten von uns kennen und mehr oder weniger f├╝rchten...

Bei einem Text ├╝ber "Unruhe" h├Ątte ich mir allerdings gew├╝nscht, diese in den Zeilen sp├╝ren zu k├Ânnen. Vielleicht k├Ânntest Du ein paar konkrete Gedanken/Themen einbringen, die Dich nachts rotieren lassen bzw. ihre Gestalt plastischer beschreiben? So wirkt die Schilderung doch sehr n├╝chtern und wenig emotional.
Vielleicht sind es auch einfach die Reime an sich, die einen eher harmonischen Eindruck hinterlassen. Sie wirken an einigen Stellen zwar etwas holprig, weil das Versma├č nicht immer eingehalten wird, und manchmal auch ein wenig erzwungen,

"Unruhe erf├╝llt die Seele mein"
"all die Gedanken in mein Sein"

ansonsten aber eben nicht unruhig.

Das waren so meine Gedanken zu Deinem Text. Ich hoffe, Du kannst was damit anfangen und verstehst sie nicht als Angriff. :-)

Lieben Gru├č, Hannah

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enniaG
Guest
Registriert: Not Yet

Reim und Gef├╝hl

Guten Abend, liebe Brigitte,
die Thematik deines Gedichtes gef├Ąllt mir gut.

Es scheint wirklich schwer, wenn man derartige Gef├╝hle in Reime setzen m├Âchte.
Bisweilen kommt gerade so etwas "in die Tiefe Gehendes" mehr zum Tragen, wenn man das Reimschema verl├Ąsst und
nur einfach so ... seine Gef├╝hle frei aufs Papier schweben l├Ąsst ...

Doch jeder Schreibende hat ein anderes Gesp├╝r -
das erscheint ganz nat├╝rlich.

Und bisweilen ertappe auch ich mich dabei, dass ich oftmals zu viel reime.

Liebe Brigitte, ich w├╝nsche dir eine ruhige Nacht.

enniaG

NT: habe "balken"bewertet -lach

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Brigitte
Autorenanw├Ąrter
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Hallo Ihr Zwei,

nat├╝rlich empfinde ich deine Meinung nicht als Angriff,
liebe Hannah, Details ├╝ber die Art dieser Unruhe/Gedanken allerdings wollte ich nicht einbinden, denn dann w├Ąre das Gedicht wohl zu lange geworden.
Trotzdem vielen Dank f├╝rs Lesen und kommentieren.

Geht mir auch manchmal so, liebe Ennia,
dass ich lieber mal nur einfach etwas niederschreiben m├Âchte, so ganz ohne zu reimen, man kann dann Gef├╝hlen besser Ausdruck verleihen, aber ich liebe Reime, auch wenn es oft schwer ist, das richtige Versma├č zu finden.
Ich danke dir auch f├╝rs lesen und kommentieren.Und f├╝rs werten.

Euch Beiden einen sch├Ânen Abend
LG Brigitte


__________________
Brigitte

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