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Leselupe.de > Kurzprosa
Uns bebildert
Eingestellt am 28. 12. 2010 14:11


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Nina K
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Registriert: Aug 2004

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Als Du meinen Nachtgarten betratst und das sanfte Murmeln der BaumblĂ€tter von Deinem Hier sein erzĂ€hlte, spĂŒrte ich, wunschbehaftet, dass alle Angst durchforstet sei. Vielleicht bin ich gar nicht ertrunken, hörte ich mich denken und empfing den Aufschlag Deines Sehens. SpĂ€ter dann, als wir erneut verstreut, vergessen auf den Asphalt unseres Schicksals zurĂŒckgefallen waren, blickte ich selbst: Die blauen Zeichen auf den BetonwĂ€nden suchte ich einzufangen in eine Bilderwelt, die die Deine hĂ€tte werden sollen, vergingest Du Dich nicht in anderen Schritten?

WĂ€hrend noch immer die Fingerspuren Lichtbahnen gleich ĂŒber meine Haut pulsen, denke ich an Geschriebenes; wie es die dunklen Dinge ĂŒberlebt, ihnen Namen gibt und sie eingrĂ€bt; Furchen in meine Erinnerung: Und Deine Hand strich entliehenes Gestern unter Worte. Als endlich flĂŒgelleicht Unwegbarkeiten endeten, deckeltest Du mich zur Sprachlosigkeit. Und dĂŒrstend suche ich Dich nun in der BerĂŒhrung des Windes:

Durch die Straßen irrend fĂ€llt mein Blick auf das Spiegelbild im Busfenster und trughaft scheint sich eine Braunlocke um meinen Finger zu winden. Bleitraumbehaftet senkt sich wortschwer schon wieder Dein Ich auf das meine - so aussergewohnt, dass ich Verse erfinden will, um mich zu wiederholen; zu wiederholen in die Unsicherheit, die mich in Deinem Jeglichland stranden ließe. Dann verliere ich mich in diese Pulslosigkeit eines Meeres, in mich und die Zeit.

SpÀter aber durchbricht sanftes Murmeln der BaumblÀtter meinen Stillstand und erzÀhlt von Deinem Hier sein, als Du meinen Nachtgarten betratst.

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