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Leselupe.de > Ungereimtes
Unsagbar
Eingestellt am 11. 10. 2005 11:59


Autor
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Stern
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Die Worte fallen
in die Stille - unsagbar
altes Eis zerschmilzt.




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Joneda
Festzeitungsschreiber
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Hallo Stern,

sehr gut gew├Ąhlte Worte. Ich als Leser, kann mich darin wiederfinden. Danke daf├╝r.

Liebe Gr├╝├če
Joneda
__________________
Das Leben ist voller Wunder.

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Stern
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schade,

wenig Resonanz. Danke Joneda f├╝r deine R├╝ckmeldung, dass es dir gef├Ąllt!

Ich hab noch eine Variante auf Lager. Vielleicht gibt es jemanden, der mir schreiben mag, ob ihm/ihr die besser gef├Ąllt. Ich w├╝rde mich freuen.



Danach

Die Worte fallen
in die Stille/danach/schmilzt
altes Eis dahin



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Gabriele
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Hallo Stern!

quote:
Danach

Die Worte fallen
in die Stille/danach/schmilzt
altes Eis dahin


Mir pers├Ânlich gef├Ąllt diese Version - noch - besser.
Ich finde, dahin k├Ânntest Du weglassen, dann w├Ąre es noch pr├Ągnanter:

Die Worte
fallen
in die Stille
danach
schmilzt altes Eis


Lieben Gru├č
Gabriele

__________________
Be yourself - no matter what they say!

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MH
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hallo stern,

mir gef├Ąllt der text sprachlich wirklich sehr gut.
aber in meiner pers├Ânlichen interpretation dieses gedichtes sehe ich eine art widerspruch.

Die Worte fallen
in die Stille - unsagbar
altes Eis zerschmilzt.

worte, die in die stille fallen, unsagbar werden, sind worte, die eigentlich unfreiwillig, wider ihrer intention und ihres ausdruckes, in die stille fallen. denn fallen suggeriert hier ungewolltes schweigen. dahinter steht vielleicht angst - und daher bedeutet das f├╝r mich eher den umgekehrten prozess des schmelzens. wo worte unsagbar werden, erfriert menschlichkeit.

ich w├╝rde deine zeilen reduzieren:

unsagbar
fallen worte
in die stille.

w├╝rde mir gen├╝gen.

mfgMH
__________________
Aberglaube bringt Ungl├╝ck.

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Stern
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danke, ihr beiden, f├╝r eure R├╝ckmeldung! Ich hab sie heut Nacht mit mir herumgetragen und bin ein St├╝ck weitergekommen, aber noch nicht ganz so weit, wie ich gern w├Ąre.

Dein Einwand, MH, hat mir eingeleuchtet, ich hatte schon was von diesem Widerspruch gesp├╝rt, aber nicht greifen k├Ânnen. - Ich wollte eigentlich ein "positives" Geschehen beschreiben: Worte, die in eine zugewandte, aufmerksame Stille fallen, und das "unsagbar" hat diesen Eindruck verkehrt. Es entsprang dem laienhaften Versuch, die Haiku-Silbenanzahl einzuhalten, und sollte mehr ├╝ber das Alter des Eises aussagen als ├╝ber die Worte. Auch vom Klang her hat mir "unsagbar" gut gefallen, aber richtig gepa├čt hat's an dieser Stelle doch nicht.

Deine Interpretation in der kurzen Form mag ich auch, hatte aber den Impuls, sie noch etwas zuzuspitzen:


worte st├╝rzen
in die stille

unsagbar


Wie gef├Ąllt dir das?

Gru├č, Stern *

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Stern
H├Ąufig gelesener Autor
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Du, liebe Gabriele, bist -glaube ich- meiner urspr├╝nglichen Intention n├Ąher gekommen. Ich hab versucht, die Qualit├Ąt des in-die-Stille-fallens deutlicher zu machen und bin nun bei einer neuen Version gelandet. Sie erspart mir auch das "Die" am Anfang, ebenso das "Eis", "zerschmilzt" und "dahin", die vom Klang her nicht stimmen wollten f├╝r mich.


Danach

Sacht fallen Worte
in die Stille
und Tr├Ąnen
in unsere Hand


Wie kommt das an?
Ich frage mich noch, ob das "danach" nicht in der Mitte bleiben sollte. Eigentlich stand es nur dr├╝ber, weil wir ja ein Thema brauchen hier. Inzwischen bin ich unsicher.

Liebe Gr├╝├če dir,

Stern *

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