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Leselupe.de > Ungereimtes
Unser See
Eingestellt am 03. 02. 2003 18:45


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peaches
???
Registriert: Apr 2001

Werke: 70
Kommentare: 124
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An diesem See lernten wir uns kennen,
Tag um Tag verbrachten wir hier zusammen,
Stunde um Stunde kamen wir uns langsam nÀher,
um uns endlich selbst im Anderen wiederzufinden.

An diesem See lernten wir einander zu verstehen
und mit Augen und HĂ€nden zu reden,
wir konnten uns mit Blicken liebkosen
und die Seele des Anderen streicheln.

An diesem See lernten wir uns zu lieben
und die NĂ€he des Anderen zuzulassen,
wir genossen WĂ€rme und ZĂ€rtlichkeit
und die Vertrautheit unseres Miteinanders.

An diesem See lernten wir einander zu vertrauen
und uns alle Freiheiten zu geben und zu nehmen,
wir waren uns sicher, uns niemals zu verlieren,
weil wir des Lebens GlĂŒck in uns gefunden hatten.

An diesem See sitze ich nun einsam und allein
und ich weiß, du kommst niemals hierher zurĂŒck.
Ich hab dich verloren im Spiel des Lebens und der Liebe
und die Erinnerungen sind alles, was mich hier noch hÀlt.
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen!
(Albert Einstein)

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Kerensa
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2003

Werke: 11
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Unser See

Lieber peaches,

mir gefÀllt dein Gedicht recht gut. Es sind nur gewisse LÀngen drin - vielleicht könnte man einen Vers herauslassen, z. B. den vierten, weil du schon vorher vom Vertrauen/Vertrautheit sprichst.
Auch wĂŒrde ich den zweiten mit dem dritten Vers tauschen - Reihenfolge:
Kennenlernen - Verstehen - Lieben - Entzweien
Dann fÀnd ichs sogar sehr gut.
Ist nur ne Anregung.
LG
Kerensa
__________________
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung." (Martin Buber)

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black sparrow
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Jun 2002

Werke: 93
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das Spiel des lebens

Es ist ein sehr schönes Gedicht, peaches, und ich frage mich, warum es jedem so geht, warum die Liebe, die doch so stark
und einzigartig ist, endet?

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peaches
???
Registriert: Apr 2001

Werke: 70
Kommentare: 124
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@ Kerensa

Danke fĂŒr die Anregungen!
Ich hab jetzt die zweite und dritte Strophe vertauscht, weil es so wahrscheinlich eher hinhaut.
Aber die vierte Strophe bleibt drin, weil das Vertrauen, die Freiheit und das GlĂŒck ganz wesentliche und wichtige Bestandteile dieser Beziehung waren. Außerdem denke ich, dass Vertrauen und Vertrautheit nicht dasselbe sind. Vertrautheit heißt doch eigentlich, dass etwas Besonderes, nicht AlltĂ€gliches zur NormalitĂ€t und alltĂ€glich wird. Vertrautheit heißt zu wissen und zu verstehen, was der andere denkt und fĂŒhlt. So sehe ich das zumindest...

@ black sparrow

Ich weiß nicht, ob es wirklich jedem so geht. Es gibt doch auch eine Menge Menschen, die fast ein Leben lang mit "ihrer Liebe" zusammen und glĂŒcklich sind. Vielleicht muß man nur manchmal etwas lĂ€nger suchen und darf die Hoffnung nicht aufgeben. Auch wenn man manchmal das GefĂŒhl hat, dass es hoffnungslos ist...
Und es ist ja auch schön, sich wieder neu zu verlieben, auch wenn man manchmal glaubt, dass das nicht mehr geht...

Liebe GrĂŒĂŸe
Thorsten

__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen!
(Albert Einstein)

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Kerensa
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2003

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Unser See

Lieber Thorsten,
so gefÀllt es mir wirklich gut, Dein Gedicht- Vielleicht hast du auch Recht damit, dass Du den letzten Vers beibehÀltst...
Liebe GrĂŒĂŸe und hör nie auf zu suchen...
Bin schon Àlter und hab eigentlich schon fast aufgegeben...
(aber auch nur fast g*)
Kerensa
__________________
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung." (Martin Buber)

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