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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Unter Wölfen
Eingestellt am 18. 09. 2010 19:20


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charlykappel
Hobbydichter
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Bewegend
Das ist ein ganz besonderes Buch, stellt doch hier jemand seine Lebenserinnerungen vor, der erst als Spanienkämpfer gegen die spanischen und deutschen Faschisten gekämpft hat und dann als Kriegsgefangener im Konzentrationslager Dachau landet. Und als Augenzeuge beschreibt der Autor das, was er selbst erlebt hat. Er bezieht sich nicht auf die Aussagen anderer. Mit einem mulmigen Gefühl erkennt der Leser, dass es im KZ für die Häftlinge eine grausame Zeit war und dass Menschen mit einer wie auch immer gearteten Ideologie, die keine andere neben sich akzeptiert, ganz schnell zu Unmenschen werden und christliche Nächstenliebe nicht mehr kennen.
Beinahe gefühllos schildert der Autor seine Erlebnisse im KZ Dachau. Was aber am schlimmsten ist, zeigt sich dem erschrockenen Leser, als der Autor die Gegenwart beschreibt: da ist der Autor des Buches zwar anerkannter Widerstandskämpfer, lebt in Wien, ist aber aufgrund der durchlebten Folter so krank, dass er nachts nicht einmal mehr schlafen kann - und sein Peiniger aus dem KZ Dachau läuft ihm in Wien über den Weg: der hat es zum einflussreichen Politiker gebracht.
Ein Buch das nichts beschönigt und aufrüttelt.

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jon
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Kleiner Hinweis auf die Schnelle: Wenn schon nicht wirklich klar wird, die das Buch heißt – man darf vermuten, dass die Überschrift der Rezi dem Buchtitel entspricht –, so muss doch wenigstens der Name des Autors genannt werden.


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Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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jon
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quote:
Das ist ein ganz besonderes Buch, stellt doch hier jemand seine Lebenserinnerungen vor, der erst als Spanienkämpfer gegen die spanischen und deutschen Faschisten gekämpft hat und dann als Kriegsgefangener im Konzentrationslager Dachau landet.

Welches Buch? Es fehlen Autor und Titel.
Zeitfehler: Er landete dort.


quote:
Und als Augenzeuge beschreibt der Autor das, was er selbst erlebt hat.
… das ist bei Lebenserinnerungen meist so …

quote:
Mit einem mulmigen Gefühl erkennt der Leser, dass es im KZ für die Häftlinge eine grausame Zeit war …
Ach was! Und ich dachte, das wäre echt Erholungsulraub gewesen. Nein im Ernst: Schon das Wort KZ löst ein in der Regel ein "mulmiges Gefühl" aus, ein Buch sollte schon mehr als so ein "diffuses Unbehagen" (=mulmiges Gefühl) auslösen.


quote:
und dass Menschen mit einer wie auch immer gearteten Ideologie, die keine andere neben sich akzeptiert, ganz schnell zu Unmenschen werden und christliche Nächstenliebe nicht mehr kennen.
So richtig das Fazit auch ist: Auch das ist schrecklich platt dahergefaselt. Wenn das Buch nicht mehr bietet, kann es kaum bewegend sein.

quote:
Beinahe gefühllos schildert der Autor seine Erlebnisse im KZ Dachau. Was aber am schlimmsten ist, zeigt sich dem erschrockenen Leser, als der Autor die Gegenwart beschreibt: da ist der Autor des Buches zwar anerkannter Widerstandskämpfer, lebt in Wien, ist aber aufgrund der durchlebten Folter so krank, dass er nachts nicht einmal mehr schlafen kann - und sein Peiniger aus dem KZ Dachau läuft ihm in Wien über den Weg: der hat es zum einflussreichen Politiker gebracht.

Schade, dass auch das so runtergehaspelt wird und die Wirkung im Wurmsatz/Satzwurm (mit uneffeketiver und unschöner Zeichensetzung) vom harten Brocken zu einem Huch!-Fürzchen verdaut wird. (Sorry, dass ist das so krass formuliere, aber es mehr als ein lauer Hauch bleibt vom eigentlichen Schreck in dem Satz nicht übrig.)


quote:
Ein BuchKomma das nichts beschönigt und aufrüttelt.

quote:
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Hier gehören die bibliografischen Angaben hin, nicht der Verkaufslink.
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