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Leselupe.de > Gereimtes
Unter den Linden
Eingestellt am 23. 12. 2000 16:01


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JCC
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Registriert: Dec 2000

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Frei nach Walther.




Unter der Linden


Unter der Linden
Auf der Heide,
Wo unser beider Treffen war,
Da mögt Ihr finden
Im Ringen gebrochen
Äste und Gras.
Vor dem Wald im tiefen Tal,
Tandaradei!
Lieblich sang die Nachtigall.


Ich kam gegangen
Zu der Aue
Da kam mein Richter vor mir hin.
Da wurd ich empfangen,
Heilige Jungfrau!
Daß ich von nun an selig bin.
Küßt er mich? Wohl nicht nur das,
Tandaradei!
Seht, ich bin so kalt und naß.


Da hat er bereitet
In aller Pracht
Von Erde eine Bettestatt.
Des wird er noch lachen,
Von ganzem Herzen,
Kommt er jemals wieder an diesen Pfad.
So mag er, wenn er aufs Gras blickt,
Tandaradei!
Erinnern, wo mein Kopf nun liegt.


Wie ich hier ruhe,
Wüßte es jemand
(Das wolle Gott!), so schämte er sich.
Was er tat mit mir,
Niemals wird jemand
Das wissen als er und ich -
Und die feuchten Würmelein,
Tandaradei!
Die werden wohl verschwiegen sein.

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