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Leselupe.de > Gereimtes
Unterbewusstsein
Eingestellt am 26. 08. 2001 18:49


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Feder
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Viele kleine Nachtgespenster
halten mich vom Schlafen ab.
Sitzen drauĂźen, vor dem Fenster.
Grinsen dreist und kichern matt.

Spitze Töne wimmern leise.
Lachen, das dem Tag entrĂĽckt.
Heiterkeit in einer Weise
die ein Morgenlied bestĂĽckt.

MĂĽdigkeit erreicht die Augen.
Nimmt den Schlaf an ihre Hand.
Man ist wach und möchte glauben
dieser Spuk bremst den Verstand.

In der Trance sieht man die Leiter.
Wieder steht ein Geist Spalier.
Erst lächelt er, dann lacht er breiter.
Verneigt sich tief und weist zur TĂĽr.

Er drĂĽckt die Klinke. Man soll folgen.
Zum Innersten, das Selbstwert kĂĽrt.
Erstaunen folgt. Alles glänzt golden.
Man ahnt den Sinn. Wird ĂĽberfĂĽhrt.

Blick folgt zur Kuppel statt zur Decke.
Sehr nah erscheint das Sternendach.
Ist’s Blindflug oder Traumfahrtstrecke?
Man trinkt die Luft und atmet flach.

Graublaue Körper – Menschenschatten.
Ein Lächeln, welches Leuchten gleicht.
So manches Ziel, das wir einst hatten,
scheint jetzt mit einem Sprung erreicht.

Nichts, was wir taten, scheint verloren.
Das groĂźe Ziel scheint hier vernetzt.
Man fĂĽhlt sich stark. Wie neu geboren.
Der Kerngehalt wird ĂĽbersetzt.

Ein Gondoliere zeigt zur BrĂĽcke.
Ein Steg. Ein Fluss. Ein Sprung, Ein FloĂź.
Etwas ruft: „Habe Mut zur Lücke!
Hör in dich rein und werde groß!“

So mancher Geist war schon mein Lehrer.
Erklärte Gründe, Sinn, Begriff.
Verlieh mir Kraft, machte mich schwerer.
Blies Wind ins Segel vor dem Riff.

Mancher zeigte mir Ungeheuer.
Ich lernte, auch ich kann eins sein.
Ein Schiffbruch ist des Lebens Steuer.
Man zahlt dafĂĽr, greift man nicht ein.

Erwachen – jetzt sieht man die Fläche.
Das Meer zeigt jede Möglichkeit.
Den Fluss, den See, Rinnsale, Bäche.
Man prägt die Welt, nimmt man sich Zeit.

Man darf niemals sich selbst belĂĽgen.
Der Wahrheit Preis ist Mut, nicht Geld.
Die Chance zum Planen muss genĂĽgen.
Ein Schatz, zum Bersten angefĂĽllt.




__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
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Sinds nicht wohl liebevolle Gespenster,
die dich am schlafen hindern tun?
Die stehen Nachts vor deinem Fenster,
und werden sicher auch nicht ruh`n.

Sie werden wachen ĂĽber dein Bestreben,
sie wachen auch ĂĽber dein Geschick.
Sind so, wie Freunde sind fĂĽrs Leben,
beschĂĽtzen dich, und wĂĽnschen GlĂĽck.

Gleitest du dann hin in deine Träume,
so werden sie immer zugegen sein.
Lass sie ruhig ein in deine Räume,
bist dann sicher, bist nicht allein.

Am Tage dann, ganz unsichtbar,
werden sie dich auch begleiten.
Du siehst sie nicht, doch sind sie da,
werden frei dir den Weg bereiten.

Dann ist vorbei der StreĂź, die Einsamkeit,
wirst den Schritt ins Neue gehen,
und Jemand steht dort schon bereit,
nimm es hin, was wird geschehen!

Einen schönen Tag
Deine Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂĽr das Auge unsichtbar.

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Feder
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Die Geister sind sehr unterschiedlich.
Manche bekannt und manche fremd.
Doch alle sind charmant und friedlich.
Nicht einer gab sich unverschämt !

Sie kitzeln oft und gern an Nerven.
Selbstironie – die Selbstwert schafft.
Dabei kann sich sehr viel entschärfen.
Aus mancher Not erwächst nun Kraft.

Die Wichter lassen sich nicht blenden.
Sie schauen tiefer als man denkt.
Sie wollen nichts fĂĽr uns vollenden.
Sie sind, was man „Gedanken“ nennt.

Sie speichern - auch das Unbewusste.
Dann halten sie den Spiegel vor.
Die Ignoranz durchbricht die Kruste.
„Elfmeter“ schreit der Geist zum Thor.

Hilfsgeister putzen täglich Sinne.
Bedeutungsvoll, bis Wahrheit glänzt.
FĂĽrchten wir sie, ist es das Schlimme.
Denn Ehrlichkeit wird hier ergänzt.

Den „wachen Geist“ sollte man loben.
Er zeigt uns Klarheit, gibt uns Mumm.
Der Durchblick ist mit ihm verwoben.
Notwendigkeit. Sie bleibt nicht stumm.

So kommt es vor, dass ich laut lache.
Auch, wenn kein Mensch zugegen ist.
Dann seh ich mich in eigner Sache.
Oftmals auch, wo mich Blindheit kĂĽsst.

Danach versuch ich nicht zu lenken.
Geb mich hinein und staune – still.
Will eins nur: spĂĽren, bloĂź nicht denken.
Tanz mit dem Geist: ein GlĂĽcksgefĂĽhl!

Lieben GruĂź,
deine Feder

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