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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Unvergessen
Eingestellt am 22. 08. 2003 00:14


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flammarion
Foren-Redakteur
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Unvergessen

Ich war schon immer ein gro├čer Tierfreund. Als ich sechs Jahre alt war, geh├Ârte zu unserem Haushalt auch eine junge Katze, die wir Maunzi nannten. Meine Gro├čmutter wollte, dass der Lebensraum der Katze auf die K├╝che beschr├Ąnkt bleiben sollte, das konnte ich aber nicht ertragen und lie├č sie immer hinaus.
Ich nahm sie sogar mit in mein Bett, was die Gro├čmutter um Gottes Willen nicht wissen durfte. Wenn sie es bemerkt h├Ątte, h├Ątte sie mich ganz arg ausgeschimpft.
Eines Tages war Maunzi verschwunden. Ich rief und suchte, stellte ihr Lieblingsfutter hin – alles ohne Erfolg. Ich war untr├Âstlich. Dann sagte Oma: „Vielleicht ist sie ja hinaus gelaufen. Wenn sie sich drau├čen genug umgesehen hat, kommt sie bestimmt wieder.“
Darauf hoffte ich nun. Ich wischte die Tr├Ąnen ab und spielte mit meinen Puppen.
Am Abend wollte ich zu Bett gehen. Aber was sah ich, als ich das Bett aufschlug? Maunzi, die auf meinem nun nicht mehr ganz wei├čem Laken drei Junge zur Welt gebracht hatte!
├ťbergl├╝cklich rief ich die Gro├čmutter herbei. Ich dachte gar nicht daran, dass sie mich mit Sicherheit ganz schrecklich ausschimpfen wird. Das tat sie dann auch und zog mich am Ohr. Aber das schmerzte mich viel weniger, als die Tatsache, dass zwei der Neugeborenen tot waren. Ob sie tot geboren waren oder von meiner schweren Bettdecke erstickt wurden, blieb unergr├╝ndlich.
Maunzi und Muschi, wie wir das grau getigerte K├Ątzchen nannten, lebten bis ans Ende ihrer Tage bei uns. Junge Katzen gab es allerdings nie wieder.

__________________
Old Icke

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Verdichter-Lieschen
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hallo

eine r├╝hrende geschichte,
├Ąhnliches trug sich
auch bei mir zu,
ohne totgeborene.
den kater nannte ich teudy.
er leckte mir die hand
gen├╝sslich jeden tag.
eines tages wurde er
angefahren, doppelter
beckenbruch.
er erholte sich,
danach verschwand
er spurlus.

MfG VL


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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

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vielen

dank f├╝rs lesen und kommentieren. habe die geschichte nicht selber erlebt, selber hatte ich auch einen kater, schwarz mit wei├čem kehlfleck.
ganz lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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Markus Veith
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2000

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Hallo, Flammarion!
Ich komme mir ein wenig fies vor, gerade dir das zu schreiben, aber sehr viel gibt mir deine Katzengeschichte nicht. M├Âglicherweise auch gar nicht deine Absicht. Sie kommt mir mehr wie eine nette Finger├╝bung vor, ein bi├čchen sentimental, vielleicht kannst du sie mal in eine andere Geschichte einbauen. Als Einzelwerk finde ich sie pers├Ânlich recht mager. Sprachlich schn├Ârkellos und nichts, was ich nicht schon mal irgendwo gelesen h├Ątte. (Ausser die Stelle: 'Meine Gro├čmutter wollte, dass die Katze auf die K├╝che beschr├Ąnkt bleiben sollte,' ? der Sinn ist klar, klingt in meinen Ohren aber etwas unbeholfen. Vorschlag: 'dass ihr Auslauf auf die K├╝che beschr├Ąnkt bleiben sollte,' aber das h├Ârt sich wieder so an, als ob sie ├╝berall hingepullert h├Ątte.
Mit literarischen Gr├╝├čen
Markus Veith

__________________
"Ich wollte der Welt nur ein einziges Wort sagen. Da ich es nicht konnte, wurde ich Schriftsteller." - Stanislaw J. Lec

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flammarion
Foren-Redakteur
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ei,

vielen dank f├╝rs lesen und kommentieren. du hast recht, die stelle behagte mir auch nicht so ganz. aber du hast mir auf die spr├╝nge geholfen. habe sie gleich ge├Ąndert.
ganz lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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