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Leselupe.de > Gereimtes
Unvollendet
Eingestellt am 27. 04. 2009 20:58


Autor
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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1537
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Unvollendet


Schon beim seine Finger ├ťben
Fischt manch Dichter oft im Tr├╝ben.
Schlechter Fisch und saurer Wein
Gehen keine Ehe ein,

Die den Erstling ├╝bersteht.
Auch wennÔÇÖs um das Metrum geht,
Bleibt es in der Regel duster.
Selten mehr ist als ein Muster

├ťbrig davon, was sein k├Ânnte,
Wenn man sich die Reifung g├Ânnte,
Die ein Text doch h├Ąufig braucht.
Vielmehr wird oft schon geraucht,

Wenn der Nachtisch angerichtet.
Haltung: keine. Schlecht gedichtet,
Aber glauben, man sei Goethe,
Bringt den Schreiberling in N├Âte.

W├Ąhlt er gar den freien Vers,
WirdÔÇÖs Ergebnis gern pervers,
Und der Lyrikschweren├Âter
Wird zum schlichten Sprachet├Âter,

Auch die Schreiberinnen, weiblich,
Schreiben h├Ąufig unbeschreiblich,
Dass die Leseraugen schmerzen:
Haltet ein, ruft man von Herzen,

Aber das ist hier vergebens.
Dichtung ist ein Teil des Lebens:
Dieses, weil der Mensch verblendet,
Endet meistens unvollendet.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 27. 04. 2009 20:58
Version vom 27. 04. 2009 22:10

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Darf ich auch en wenig mitschmunzeln?

Mich am├╝siert nicht nur dein selbstkritisches Gedicht, sondern auch der spontane Effekt, den es hervorruft.

Liebe Gr├╝├če
Heidrun


Die den Erstling ├╝bersteht.
Auch wennÔÇÖs um das Metrum geht,
Bleibt es in der Regel duster.
Selten mehr ist als ein Muster

w├╝rde ich (wie angegeben) umstellen, klingt besser.

Besonders gef├Ąllt mir

Auch die Schreiberinnen, weiblich,
Schreiben h├Ąufig unbeschreiblich,
Dass die Leseraugen schmerzen:
Haltet ein, ruft man von Herzen,





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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Hallo Heidrun,

nun mehr Wert, da umgestellt.

Man(n) versichert sich gern, da├č man nicht alleine ist.

Ja, die Reaktionen, die sind immer das Beste an jeder Art Publikumsbeschimpfung, egal wie auch immer ausgef├╝hrt. Sie lassen Hunde bellen, die gar nicht wu├čten, da├č sie bellen k├Ânnen.

Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Lieber Walther,

meine Werke bleiben unvollendet, einfach weil ich auch mit wundgetippten Fingern bis zum Sterbebette immer weiterschreiben werde und man wird am ge├Âffneten Grabe sagen:

Ihr Werk blieb genauso unvollendet wie sie selbst.

Und meine Enkelkinder werden sich fragen: Ihr Werk????????? Ach so, schenkte sie uns nicht mal eine Audicasette, damit es von ihrer Stimme eine Konserve g├Ąbe. Hmmmmmmm..., wo ist die eigentlich, und wo kriegen wir ein Ger├Ąt her, mit dem wir diese Cassette abspielen k├Ânnen. Und sie werden Forschungen bei ebay betreiben, nat├╝rlich nur, so weit es ihre Zeit erlaubt, um so ein Ding noch aufzutreiben und die Urenkel werden fragen, Mama, wer war denn diese Unvollendete?????????

Ja, so wird es kommen und zwar ohne dass ich deswegen froschgr├╝n werde.

Denn: Wenn ich die schwierigsten Dinge im Jenseits erst einmal bew├Ąltigt habe, werde ich mich unterrichten lassen in Kompositionslehre und dann werde ich im n├Ąchsten Leben k├╝nstlerisch bei der Sparte angelangt sein in der "Die Unvollendete" ein gro├čes Lobeswort ist.(Der Franzl Schubert ist einer meiner Lieblinge)

Ach Walther, wenn ich die Zeit h├Ątte, w├╝rde ich diesen Kommentar gern verreimen, aber ich verschenke den Inhalt gerne an jemanden, der Lust darauf hat.

Nette Geschichte, vielleicht an manchen Stellen zu ├╝bereilt zusammengereimt, aber das st├Ârt nicht wirklich. Dass Du die holde Weiblichkeit spezeill erw├Ąhnt hast, gef├Ąllt auch mir gut.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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