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Leselupe.de > Rund um den Literaturbetrieb
Urheberrecht?
Eingestellt am 21. 12. 2004 02:00


Autor
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andermann
Hobbydichter
Registriert: Nov 2003

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Kommentare: 26
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Urheberrecht ?

Sicher wird es anderen Lupianern ähnlich gegangen sein:

Einen Textauszug – mal wieder – an einen Verlag per
Mail geschickt. Diesmal einen ganz kleinen,
„individuell arbeitenden“.

Nach angemessener Zeit eine Mail: „Ihre Testprobe ist
sehr interessant, können sie mir mehr schicken?“

Brav schickt der hoffnungsvolle Hobbyautor ein ganzes Kapitel seines Buches und – weil es ins „Verlagsprogramm“ passt – auch noch eine von 10 Kurzgeschichten.

Gar nicht so lange: Wieder eine Mail – können Sie mir
die gesamte Geschichte schicken? Hobbyautor sieht sich schon in Honorarverhandlungen und bietet eine Gesprächstermin an, bei dem dann über alles geredet
werden könnte und auch das Manuskript übergeben werden könnte (der Tag Urlaub ist doch allemal über!)

Keine Antwort, Hobbyautor wird misstrauisch, aber nur
ein ganz klein bisschen, will sich dieee Chance nicht verbauen, fragt ganz kleinlaut nach. Antwort folgt
prompt: Sie sind wohl ungeduldig?

Hobbyautor ist zufrieden oder doch nicht?
Sein Gefühl hat ihn nicht getäuscht. Oder hat er sich
eine Chance verbaut?

Zwei Fragen:
Was hättet ihr gemacht, bzw. macht ihr in einem solchen Fall?
Wie kann man sich eigentlich schĂĽtzen, damit die
Geschichte nicht geklaut wird?

Andermann

__________________
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jon
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Fast-Bestseller-Autor

Lektor
Registriert: Nov 2000

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Schützen kann man sich nicht – nicht in dem Sinne von "Mach dies und unterlass jenes, dann passiert nichts". Was sollte den Überblick behalten, wem man was wann geschickt hat, und was man wann wo veröffentlicht hat. Beides eher dafür, um im Falle eines Falles etwas in der Hand zu haben. Denn: Für das Urheberrecht ist nicht entscheidend, wer den Text veröffentlicht, sondern wer ihn schrieb. (PS: Text klauen lohnt sich für Verlage nicht. Ist der Text genial, "spielt" er so viel ein, dass man Honorar zahlen kann. Ist er "mittelmäßig" lonht sich der Zoff und der Imageverlust nicht, denn "sowas" findet man immer…)

In so einem Fall wie beschreiben hilft nur warten (Verlage brauchen für das "Durchschleusen" des Einzeltextes oft "ewig" – also keine Panik) und – wenn man irgendwie doch den Verdacht nicht los wird – eventuell mal einen Blick in Veröffentlichen des "Ladens" werfen.

Ăśbrigens: Wenn ein Text irgendwo "liegt", ist das kein Grund, ihn nicht auch anderen anzubieten. Erst wenn ein Vertrag zustande kommt, muss man bei denen, die so dumm waren, sich nicht zu beeilen (*grins*), die neue Sachlage kundtun und den Text dort zurĂĽckziehen.
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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