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Leselupe.de > Ungereimtes
Vakuum
Eingestellt am 08. 11. 2007 14:00


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PeDSch
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 19
Kommentare: 38
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Meterdicke Schminke
auf den Worten,
versteckt,
hinter den Trümmern
unserer Zeit,
belauern wir uns.

Verschenkte Tage
überwuchern wie Moos
die Mauern
unseres Luftschlosses.

Ein kalter Wind
fegt durch leere Hallen,
wirbelt Staub auf.

Verängstigt
ziehen wir uns weiter zurück.

Die Einsamkeit
beginnt.



__________________
PeDSch

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Eve
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2001

Werke: 28
Kommentare: 516
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Hallo PeDSch,

viele Bilder ... wobei mir das mit der Schminke auf den Worten sehr gut gefällt (ich würde allerdings "meterdick" in "dick" tauschen - das reicht aus). In der ersten Strophe sind ein paar Kommas (oder Kommata?) zu viel

quote:
Meterdicke Schminke
auf den Worten,
versteckt,
hinter den Trümmern
unserer Zeit,
belauern wir uns.
In der dritten Strophe "stört" das EIN zu Beginn etwas, klingt knackiger ohne Artikel.

Wieso haben die beiden Angst? Das kommt mir nicht stark genug heraus ... und die Schlussaussage ist meiner Meinung nach nicht richtig, denn einsam sind sie ja jetzt schon (da keine gemeinsame Linie mehr möglich ist) ... oder?

Viele Grüße,
Eve

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PeDSch
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 19
Kommentare: 38
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@eve

hallo eve....

die zeichensetzung ist in ordnung. ich lasse immer noch meine tochter drüberschauen, die germanistik studiert und sehr sicher in grammatik und zeichensetzung ist... nach der letzten rechtschreibreform ist ja einiges anders...

nicht, dass ich deine anmerkungen oder verbesserungsvorschläge nicht akzeptiere und ich finde es schön, dass du dich mit dem text auseinandergesetzt hast, aber wenn ich etwas an meinem text geändert haben wollte, dann würde ich ihn in die schreibwerkstatt stellen. würde ich es nach deinen vorstellungen umbasteln, wäre es nicht mehr meins... und ich erhebe nicht den anspruch, dass es perfekt ist. das ist mein leben auch nicht.

warum die beiden verängstigt sind?
weil die situation eine veränderung der lebensumstände verlangt... da spielt die bröckelnde "fassade" eine rolle, der familie mitteilen zu müssen, dass man als paar versagt hat...oder die ungewisse zukunft als alleinerziehende mutter... es gibt viele gründe, angst zu empfinden.

und ja, alleine, waren die beiden auch schon zu zweit eine ganze weile... aber wenn es dann mal ausgesprochen ist, dass man sich besser trennen sollte, bekommt das ganze ein andere dimension, denn dann ist man nicht mehr "gezwungen", dem anderen aufmerksamkeit entgegen zu bringen. man wird sprachloser.

ich habe das zumindest in der zeit bis zur endgültigen räumlichen trennung so empfunden.

lg
petra


__________________
PeDSch

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