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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Venezianischer Maskenball - Teil 1
Eingestellt am 26. 12. 2003 16:23


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Cleo
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2003

Werke: 4
Kommentare: 10
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Vor ein paar Wochen hatte ich das seltsamste und doch erregenste Erlebnis meines Lebens. Dabei fing die Geschichte eigentlich sehr harmlos an. Ich saß mit meiner Freundin in einem CafĂ© und wir unterhielten uns ĂŒber einen Traum den ich in der vorherigen Nacht hatte. Wir kannten uns schon aus dem Kindergarten und waren jetzt, nach mehr als 20 Jahren noch immer die besten Freundinnen. Das war wohl auch der Grund, warum ich ihr ohne Probleme von meinem doch etwas pikanten Traum erzĂ€hlen konnte. Der Traum drehte sich um lesbischen Sex und ich konnte mich noch daran erinnern, wie sehr mich diese Situation erregte. Mona, meine Freundin, erzĂ€hlte mir darauf hin, dass mein Traum keineswegs unnormal war. Sie vertrat die Theorie, das wohl jede Frau zumindest eine Bi-Neigung habe, aber das nur die wenigsten diese auch ausleben wĂŒrden, meist aus falschem SchamgefĂŒhl. Im Inneren dachte ich noch lange ĂŒber ihre Worte nach.

Wir unterhielten uns dann noch ĂŒber Gott und die Welt. Dann erzĂ€hlte sie mir von einem Maskenball, zu dem sie eingeladen wurde. „Hast du nicht Lust mitzukommen?“, fragte sie sofort. Ich zögerte ein wenig. Maskenball hörte sich so geschwollen an. Aber da ich in den letzten Wochen viel zu viel Zeit mit meinem Freund verbracht und sie somit vernachlĂ€ssigt hatte, sagte ich dann doch noch zu. „Es ist ein venezianischer Ball, also such dir entsprechende Klamotten aus. Ich hol dich dann am Samstag so gegen 20 Uhr ab“, sagte sie, als wir uns voneinander verabschiedeten. Nun musste ich also innerhalb von 3 Tagen noch ein passendes KostĂŒm finden. Ein Anruf bei meiner Mutter löste das Problem aber schnell. Sie war frĂŒher in einem Karnevalsverein und hatte noch so einige KostĂŒme auf dem Dachboden verstaut. Im Handumdrehen war das richtige Outfit, samt PerĂŒcke, gefunden.

Mein Freund war nicht gerade begeistert davon einen Samstag abend allein zu verbringen, aber zum GlĂŒck verstand er mich dennoch. So machte ich mich also am Samstag fĂŒr den Mas-kenball zurecht. In das Kleid war ein SchnĂŒrkorsett eingearbeitet und ich muss sagen, ich machte wirklich eine gute Figur darin. Die PerĂŒcke mit der Steckfrisur stand mir hervorragend und auch das Make-up war nicht schlecht. Erstaunt ĂŒber das Gesamtbild drehte ich mich vor meinem Schlafzimmerspiegel. Punkt 20 Uhr klingelte es an der TĂŒr und Mona stand vor mir. Zu meiner Überraschung trug sie nicht wie ich ein Kleid, sondern sie trug eine Art Anzug mit Kniebundhose und kurzer Jacke. Auch sie trug eine PerĂŒcke, bei der das weiße Haar streng nach hinten gekĂ€mmt wurde. Im Nacken war es mit einer großen schwarzen Schleife zusammengehalten.

Zusammen machten wir uns auf den Weg zur Party. Im Auto grinste mich Mona mehrmals hĂ€misch an. Ich war gespannt was mich erwartete, denn wenn Mona so grinste, dann konnte da irgendwas nicht ganz normal sein. Wir fuhren aus der Stadt hinaus auf eine Landstraße. Auf meine Frage, wohin es denn ginge, antwortete sie nur: „Lass dich ĂŒberraschen, der Ort ist doch eh unwichtig!“ Ihr Verhalten ließ ein mulmiges GefĂŒhl in mir hochsteigen. Worauf hatte ich mich da wohl eingelassen? Nach ca. 1 Stunde Fahrt bog sie auf einmal rechts ab und wir standen vor einem großen Eisentor. Eine Kamera erfasste Monas Gesicht und wie von Geisterhand öffnete sich das Tor. Erstaunt schaute ich sie von der Seite an, doch sie grinste wieder nur und fuhr durch das Tor. Es folgte ein von BĂ€umen und kleinen Laternen gesĂ€ter Weg, an dessen Ende ein riesig großes Anwesen zu erkennen war. Meine Augen wurden immer grĂ¶ĂŸer.

Direkt vor der Treppe des Eingangs stoppte Mona den Wagen. Auf der Treppe standen 2 MĂ€nner mit einem Ă€hnlichen KostĂŒm wie Mona es trug. Schnell kamen sie auf uns zu und öffneten die AutotĂŒren. Wir stiegen aus und einer der Beiden fuhr das Auto auf einen etwas Abseits gelegenen Parkplatz. Im Scheinwerferlicht konnte ich schon einige andere Fahrzeuge erkennen. Ich wollte schon die Treppe heraufgehen, als Mona mich am Arm zurĂŒckhielt. „Warte Tatjana, ich sollte dir vielleicht noch etwas sagen. Die Party wird dir vielleicht etwas seltsam vorkommen. Aber vertrau mir einfach, egal was dort passieren wird, dir wird nichts geschehen, was du nicht auch willst!“ Bevor mir bewusst war, was sie da gerade zu mir gesagt hat, zog sie mich auch schon mit schnellen Schritten die Treppe herauf. Wieder öffnete sich die TĂŒr ganz automatisch und wir traten in eine Art Vorhalle ein.





Hinter einer großen TĂŒr konnte ich schon die Stimmen der anderen PartygĂ€ste vernehmen. Mona grinste mich noch einmal an und öffnete die TĂŒr. Der Anblick, der sich mir bot, war ĂŒberwĂ€ltigend. Der riesige Ballsaal war ganz nach venezianischem Vorbild geschmĂŒckt, bis in die letzte Ecke stimmte jede Kleinigkeit. Auf einer kleinen BĂŒhne spielte ein Streichquartett klassische Musik und ca. 60 Personen in ihren KostĂŒmen verteilten sich in dem Raum. Selbst die Kellner waren passend kostĂŒmiert. Doch bei genauem Hinsehen machte mich etwas stutzig. Die einzigen MĂ€nner, die sich in dem Saal befanden, waren die Kellner. Alle anderen GĂ€ste waren weiblich. Viele trugen zwar mĂ€nnliche KostĂŒme, entpuppten sich aber bei genauem Hinsehen auch als Frauen. Ich suchte den Blickkontakt zu Mona, doch sie schien bewusst in eine andere Richtung zu schauen.

Meine anfĂ€ngliche Skepsis verschwand bald. Alle Anwesenden waren ĂŒberaus nett und wir amĂŒsierten uns prĂ€chtig. Zu vorgerĂŒckter Stunde konnte man vielen auch den Alkoholgenuss ansehen. Auch ich war von dem vielen Sekt schon reichlich beschwippst und merkte erst spĂ€t, was um mich herum passierte. Einige der Frauen hatten sich an die Seite des Saals begeben und kĂŒssten einander. Verwundert, aber auch fasziniert beobachtete ich 2 der Frauen dabei. Wo war ich hier nur gelandet. Ich wollte Mona fragen was das sollte, doch ich konnte sie nicht sehen, sie hatte sich wohl unter die Menge gemischt. So stellte ich mich dann etwas weiter vom Geschehen hin und beobachtete die ganzen Frauen. 10 Meter von mir entfernt stand eine etwas kleinere junge Frau mit recht ĂŒppigem Busen und lĂ€chelte mich an. Freundlich wie ich immer bin, lĂ€chelte ich natĂŒrlich zurĂŒck.

Dieses Spiel ging noch einige Zeit so weiter und plötzlich begriff ich, was ich da gerade tat: Ich flirtete mit einer Frau. Doch da war es auch schon zu spĂ€t. Die Frau schnappte sich 2 GlĂ€ser Sekt von einem vorbeigehenden Kellner und kam schnurstracks auf mich zu. Etwas verlegen schaute ich zur Seite. Vielleicht stand ja noch jemand in meiner NĂ€he und sie meinte mich gar nicht?! Aber meine Vermutung bestĂ€tigte sich nicht. Als ich mich wieder nach vorne drehte, stand sie auch schon vor mir. Sie lĂ€chelte wieder und bot mir das Glas Sekt an. Da ich nicht wusste wie ich mich verhalten sollte, nahm ich das Glas entgegen und bedankte mich. „Du bist mir schon den ganzen Abend aufgefallen“, eröffnete die Schöne das GesprĂ€ch. „Irgendwas unterscheidet dich von den anderen Frauen die hier anwesend sind. Du gefĂ€llst mir sehr und ich wĂŒrde dich gern nĂ€her kennen lernen.“ Nun musste ich auch wieder lĂ€cheln. Es kam nicht oft vor, das man so charmante Worte hörte. Ich erklĂ€rte ihr, dass ich mir ein bisschen verloren vorkam und nicht genau wusste, was hier vor sich ging.

Meine GesprĂ€chspartnerin schaute mich etwas komisch an. Dann schlug sie vor, doch ein wenig auf die Terrasse zu gehen, dort könnte man sich viel besser unterhalten, da es nicht so laut ist. Ich folgte ihr hinaus und wir setzten uns auf eine kleine Bank. Sie fragte mich ein wenig aus, wie ich auf die Party gekommen sei und ich erzĂ€hlte ihr von Mona. Dann spĂŒrte ich auf einmal ihre Hand auf meinem Bein. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Einerseits strĂ€ubte sich mein Kopf gegen diese BerĂŒhrungen und auf der anderen Seite wollte mein Körper mehr davon. Ich war vollkommen verwirrt. Mit einem einzigen Zug leerte ich mein Glas und als ich mich wieder zu ihr drehte, gab sie mir ohne Vorwarnung einen Kuss. Ihre Lippen waren warm und weich und ihre Zunge spielte zĂ€rtlich mit meiner. Ich war so fasziniert, dass ich den Kuss erwiderte ohne groß zu ĂŒberlegen. Ihr Oberkörper nĂ€herte sich mir immer mehr und ich konnte ihre WĂ€rme spĂŒren. „Ach, hier bist du, ich hab dich schon ĂŒberall gesucht. Na, du scheinst dich ja bestens mit Sandra zu amĂŒsieren!“ Erschrocken fuhr ich zusammen. Neben mir stand Mona und grinste breit. „So wie es aussieht, gefĂ€llt es dir hier ja ganz gut. Ich wusste das du Spaß daran haben wĂŒrdest!“ Dann vernahmen wir aus dem inneren des Saals eine Stimme, die in ein Mikrofon sprach. „Ui, es ist soweit, schnell, lasst uns reingehen“, sagte Sandra. Ich wusste zwar nicht, was nun soweit ist, folgte den Beiden aber trotzdem. Auf der kleinen BĂŒhne des Streichquartetts stand eine Frau in einem besonders schönen KostĂŒm.

Zuerst gab es eine allgemeine BegrĂŒĂŸung, die immer wieder durch ein paar kleine Scherze aufgeheitert wurde. Dann schaute sich die Frau suchend im Raum um und sagte: „Wir dĂŒrfen heute auch eine Neue in unseren Reihen begrĂŒĂŸen. Tatjana heißt sie, und Mona brachte sie heute zum ersten Mal mit. Soweit ich informiert bin, weiß sie nicht wirklich, bei was sie hier gelandet ist. Ich bitte euch sie gut zu behandeln und ihr die ÂŽTaufe` so angenehm wie nur möglich zu machen! Tatjana und Mona, kommt ihr bitte mal zu mir?!“ Mit hochrotem Kopf sah ich mich um. Meinte sie wirklich mich? Sie musste mich meinen, denn Monas Name fiel ja auch. Was meinte sie mit Taufe? Was ging hier vor? Doch bevor ich mich wehren konnte, legte Mona den Arm um mich und schob mich zu der kleinen BĂŒhne. Die Rednerin half mir den kleinen Vorsprung herauf und kĂŒsste mich sanft auf den Mund. „Hab keine Angst, wir werden dir nichts tun, was du nicht auch willst“, flĂŒsterte sie mir zu. Dann wandte sie sich wieder den GĂ€sten zu und erzĂ€hlte noch etwas. WĂ€hrend sie das erzĂ€hlte öffnete sich der kleine Vorhang hinter der BĂŒhne. Zum Vorschein kam ein riesiges, mit unzĂ€hlig vielen Kissen ausgestattetes Bett. Die BettwĂ€sche war aus champagnerfarbener Seide und schimmerte angenehm im Licht.

Wieder erstaunt und etwas Ă€ngstlich schaute ich zu Mona. Sie lĂ€chelte mir aufmunternd zu und zeigte mir mit einem Nicken, dass das wohl alles seine Richtigkeit hatte. Die Rednerin drehte sich zu dem Bett um und schaute dann zu mir. „Tatjana, wie du schon bemerkt hast, bist du hier nicht auf einem normalen Maskenball. Du findest hier nur Frauen! All diese Frauen kommen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten, einige sind verheiratet, andere leben allein, doch eins haben wir alle gemeinsam: Das Interesse an Sex mit anderen Frauen! Du wurdest hier her gebracht, weil du in irgendeiner Weise auch dieses Interesse bekundet hast. Nun kann dein Traum wahr werden. Alle Vorstellungen die du bisher von lesbischem Sex hattest, kannst du hier ausprobieren. Allerdings stellen wir eine Bedingung: Niemand darf von diesen ZusammenkĂŒnften erfahren, auch dein Partner nicht. Wir möchten kein Aufsehen erregen, sondern einfach ungestört unsere Neigungen ausleben. Hast du das verstanden?“ Ich nickte kurz. „Gut, du hast nun zum letzten Mal die Möglichkeit diesen Saal zu verlassen. Solltest du bleiben wollen, gehörst du ab heute zu unserem Kreis. Daraus entstehen keine besonderen Pflichten, aber ĂŒber die Einzelheiten klĂ€ren wir dich spĂ€ter auf. Wenn du also bei uns bleiben möchtest, dann lege dich aufs Bett. Du wirst durch eine Art Taufe in unseren Kreis aufgenommen. Wir werden dir gleich die Augen verbinden und deinen Körper von dem KostĂŒm befreien. Dann wirst du von jeder Frau, die es möchte, verwöhnt und somit als neue Freundin begrĂŒĂŸt. Glaub mir, das ist ein unbeschreiblich schönes Erlebnis, an das du immer wieder denken wirst. Vertraust du uns? Dann leg dich aufs Bett!“

-Fortsetzung folgt-

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caruso
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Registriert: Not Yet

Jeder Mensch ist zu 90 % latent homosexuell veranlagt.

Aber die Geschichte ist sehr sinnennfroh erzÀhlt.
LG caruso

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Minds Eye
Guest
Registriert: Not Yet

Deine Geschichte erinnert stark an "Eyes wide shut". Macht nix, aber der ErzĂ€hlstil könnte wesentlich kribbeliger sein. Was empfindet sie, wenn sie die Frauen sieht? Wie reagiert ihr Körper :-) ? Welche WĂŒnsche hatte sie schon immer? Wie ist es dazu gekommen, dass sie zur Party mitgenommen wurde? Was verbindet sie mit Mona?
All diese HintergrĂŒnde wĂŒrden mir helfen, die Geschichte richtig geil zu finden (ups). Bin auf die Fortsetzung gespannt.
GrĂŒĂŸe,
ME.

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Cleo
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2003

Werke: 4
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Danke fĂŒr eure Antworten. Besonders die Anmerkungen zum "Kribbeln" werde ich noch mal genau ĂŒberdenken und dann schauen, wie ich das besser umsetzen kann.

Bis ich das geschafft hab, setze ich aber schon mal die Fortsetzung rein und hoffe, das es da etwas mehr kribbelt ;-)

LG
Cleo

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Daniel Mylow
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Cleo,
der Kritik meines VorgĂ€ngers möchte ich mich anschließen- es erinnert in der Tat einfach zu vieles an Eyes wide shut und die Hauptfigur wirkt irgendwie blutarm, leblos. Vieles gefĂ€llt mir auch, vor allem sprachlich, aber die Story könnte wirklich mehr Zug vertragen..
Liebe GrĂŒĂŸe Daniel

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Cleo
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2003

Werke: 4
Kommentare: 10
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Vielen Dank

Auch wenn ich mich erst spĂ€t melde (immer dieser Feiertagsstreß), möchte ich mich hier fĂŒr die vielen hilfreichen Kommentare bedanken.

Vielem kann ich einfach nur zustimmen und ich sehe, das da noch einiges ĂŒberarbeitet werden muss.

In der nÀchsten ruhigen Stunde werde ich mich einfach mal dran setzen und dann mal sehen, ob ich den Text noch retten kann.

Bis dahin liebe GrĂŒĂŸe
Cleo

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