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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Verborgen in Nichts
Eingestellt am 04. 09. 2008 15:01


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Nimroc
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Nov 2004

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Immer wenn ich dich sehe
Erfinde ich einen Roman
Ich folge dir
Behalte alle Augenblicke
Erzähle wenig
Ich bin nie verschlagen
Beweine ausgesprochenes
In unsichere Floskeln
Furcht greift mich
Und ich bin Ohnmächtig
Ich weiß ich muss mich bezwingen
Diese Schweigen vernichten
Wenn ich Näher suche
Vergesse ich meine Chancen
Ich beklage mich,
Es war falsch
Aber, in Wahrheit ist meine
Feigheit, verborgen in Nichts
Ich trage in mir
Eine große Agonie
Denke an dich
Jede Stunde verstrich
Ich trage mit mir
Diese Agonie
Vermisse dich
Mir fehlt das Wie
Aber, in Wahrheit nichts
Verbirgt meine Feigheit
Vielleicht schreibe ich ein Gedicht
Wo ich deinen Name schreie
Unklar ob sich lohnt
Lieber mit dem Telefon
Ich erprobe mich, aber nichts geschieht
Verwirrend für mich, dein Antlitz
Und, wie ein Blitz
Ich verdunkle, ich verschleire
Ich verkleide, ich verschleiße
Ich atme beachtlich tief
Heute, schreie ich in die Welt
Meine Miene, mein Ruf ist ein andere
Aber du lächelst mich an
Dahin, fort ist, mein Mut
Du machst mich verlegen
Ich weiß ich muss mich besiegen
Diese Stummheit vernichten
Wenn ich Näher suche
Wenn ich Näher suche
Vermisse ich all die Chancen
Ich beweine mich,
Es war falsch
aber, in Wahrheit ist, meine
Feigheit, verborgen in Nichts.

__________________
„Alles beginnt mit einem Märchen, weil Märchen Träume sind, die die Realität beherzigen. Einmal Augen auf, einmal Augen zu …, ein Augenblick genügt, um die Ewigkeit zu verbergen, oder zu verändern.

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Raul Reiser
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Verborgen in nichts

Hi Nimroc,

wunderbar finde ich Deine Schilderung der eigenen Angst und der Versuche, Deine Unsicherheit, die sich in Machtphantasien sublimiert, zu schildern. Das ist echt groß.
Aber die letzten zwei Zeilen scheinen (mir), dass Du Dich gar nicht auseinandersetzen willst mit Deinen Verlustängsten.

"aber, in Wahrheit ist, meine
Feigheit, verborgen in Nichts."

Genau das ist es nicht. Für Frauen - oder diese Frau als Gegen-Lyr-Ich - wird es nie verborgen bleiben. Das ist die männliche Wunschillusion. Sich daraus - auch in einem Text - zu befreien - führt zu einer wirklich großen Sache - aus in diesem Text.
Viele Grüße
Raul

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Nimroc
Wird mal Schriftsteller
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Hallo Raul!

Vielen Dank. Du hast es erfasst. Für mich war der Sinn - in diese letzte Zwei - zu zeigen dass es nicht verborgen ist, weil Nichts da vorne steht, also folge ich daraus; es ist nur eine Illusion des Verborgenes. Umso mehr weil jede durchschaut dass ich Feige bin, also für jede ersichtlich!
oh my gosh! Kann man das noch verstehen?
lg
Nimroc
__________________
„Alles beginnt mit einem Märchen, weil Märchen Träume sind, die die Realität beherzigen. Einmal Augen auf, einmal Augen zu …, ein Augenblick genügt, um die Ewigkeit zu verbergen, oder zu verändern.

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