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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Verbotene Blicke
Eingestellt am 10. 05. 2003 15:49


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Manfred Marella
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2003

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Nun, weder an das Jahr noch an mein Alter kann ich mich genau entsinnen, der Tag, oder ich sollte besser sagen, die Sekunde, brannte sich allerdings unab√§nderlich in mein Ged√§chtnis. F√ľr einen Zwerg war ich eigentlich ziemlich gro√ü, und immerzu hie√ü es: ‚Marc, tue dies, Junge, tue jenes!’
Jene Sekunde war der schwindelerregende Katapultschuss eines Vorpubertären in eine andere Daseinsform. Diffus war allenfalls die Zeit davor, jenes blinzeln im Nebel.
Nat√ľrlich darf es niemand erfahren, dass Ereignis, zugeh√∂rig jenen Geheimnissen, welche man mit in sein Grab nimmt. Was auch geschehen mag, meine Zunge wird sich niemals l√∂sen!
Ordnungsgem√§√ü waren die Grundst√ľcke hofseitig durch einen Zaun getrennt. Eine gemeinsame Schnittmenge bildete jenes seltsame Backsteingebilde, das sich so g√§nzlich von unserem eigentlichen Haus abhob. Warum es nicht gemeinschaftlich nutzen, wenn die Beziehung zum Nachbarn freundlicher Natur ist? Jene Nachbarn waren sich √ľber den Sinn besagten Objektes √ľbrigens ebenso uneins. Dem Zaun zum Trotze konnte das Objekt beidseitig betreten werden, die T√ľren mussten meines Erachtens vors√§tzlich entfernt worden sein.
Überwiegend nahmen die Damen der Häuser es in Beschlag, eignete es sich doch vom Wetter unabhängig dazu, Wäsche zum Trocknen aufzuhängen.
Frau Hofmann war die Mutter von Birgit, meiner Freundin. Also gut, sie war mehr die Freundin meiner Schwester. Fest jedoch steht, dass es Zeiten gab, in denen es nichts widerw√§rtigeres gab, als der Gedanke, sie zur Freundin zu haben, und Zeiten, in denen ich mir nichts sehnlicher w√ľnschte.
An jenem Tag wurde ich von einer Bestimmung gelenkt, denn es zog mich dahin, nichts ahnend, was geschehen w√ľrde. So sch√∂n der Tag auch war, so langweilig war er auch, bis sich meine Beine in Bewegung setzten und ich √ľber den Rasen pirschte. Nicht, dass irgendetwas meine Aufmerksamkeit erregt h√§tte, nein, dennoch sp√ľrte ich eine seltsame Unruhe in mir und eine Art Magnetismus begann zu wirken.
Ich blickte hinein, allerhand Wäsche war zu sehen, aber nichts ungewöhnliches. Einer Eingebung folgend wollte ich die Angelegenheit aus einer anderen Perspektive betrachten und schlich um das Gebäude, zwischen den Sträuchern zu dem Fenster mit den kleinen, quadratischen Scheiben.
Frau Hofmann mag wohl das einzige weibliche Wesen gewesen sein, das mich wahrhaft f√ľr einen netten Jungen hielt. An Eides Statt kann ich beschw√∂ren, dass ich nicht einen unsittlichen Gedanken hegte bis zu jenem Tag. Allerdings m√∂chte ich nicht verschweigen, dass ich mich, im nachhinein betrachtet, gerne in ihrer N√§he aufhielt. Ihr Alter aus damaliger Sicht absch√§tzen zu wollen, w√§re verh√§ngnisvoll, sicherlich w√§re es in wenig schmeichelhafter Weise zu hoch gegriffen.
Ihre eigene Koketterie aufgreifend muss ich erw√§hnen, dass sie wohl nicht dem Schlankheitsideal entsprach. Unzweifelhaft h√§tte es aber jeder mit mir zu tun bekommen, der sie als dick bezeichnet h√§tte oder auch nur gew√§hltere Ausdr√ľcke benutzt h√§tte.




Fast sofort geriet ich in eine Art Starre, die es erm√∂glichte, all meine Energie zu b√ľndeln und mir in konzentrierter Form vor Augen zu f√ľhren. In einer besonderen, neuen, alles √ľberlagernden Form : B e g e h r e n !
Als sie sich aufrichtete, um ein weiteres Kleidungsst√ľck aufzuh√§ngen, lag die Betonung nicht mehr auf ihren H√ľften, dennoch wagte ich nicht zu blinzeln, Gefahr laufend, etwas zu vers√§umen. Ihr sommerlich hellblaues Kleid fiel von der Taille abw√§rts eher luftig, bisweilen schmiegte es sich aber durch ihre wundersch√∂n eleganten Bewegungen traumhaft an ihren K√∂rper. Eben noch an ihrem geschwungen Schenkel, nun pl√∂tzlich, kaum dass sie durch eine Armbewegung ihr Gewicht auf ihr rechtes Bein verlagert hatte, hin zu dieser exponierten herrlichen Rundung. Das Poltern meines Herzen war ohne jede Bedeutung, da es nicht bis in mein Bewusstsein vordrang.
Als sie ihren zweiten Arm hob, straffte sich wie auf mein innigstes Gehei√ü hin der Stoff √ľber ihre H√ľften. Zu meinem Entsetzen wurde ich einer handbreit ihrer nackten Schenkel gewahr, und ich musste mein Blick senken. Unf√§hig, mich zu entscheiden, oszillierten meine Blicke zwischen ihrem Hintern und den partiell nackten Schenkeln hin und her.
Unfreiwillig löste sich meine Starre, denn ich hatte Probleme, mein Gleichgewicht zu halten. Gott sei Dank fand meine Hand Halt, ohne das ich meinen Blick abwenden musste.
Als sie sich dann √ľber ihren W√§schekorb beugte, durchzuckte es mich mit einer Gewalt, dass ich um ein Haar in die Str√§ucher hinter mir gest√ľrzt w√§re.
Ihre Taille markierte ein dezenter fingerbreiter G√ľrtel. Zitternd bemerkte ich, nachdem sie sich wieder aufgerichtet hatte, wie sich ihr Kleid an ihrem R√ľcken an der Stelle straffte, unter dem sich auf wundersame Weise ihr B√ľstenhalter abzeichnete. Ob sie jemals ahnte, welche Offenbarung allein dieser Anblick sein konnte? Drehte sie sich ein wenig zur Seite, starrte ich unabl√§ssig, jede Sekunde auskostend, auf die W√∂lbung ihres Busens. Worte zu finden w√§re hier vergebene Liebesm√ľh. Allein der Aufruhr in meinem K√∂rper wei√ü dar√ľber Zeugnis abzugeben. Welch wunderbare Form die Natur zu schaffen in der Lage ist!
Ihre √Ąrmel waren in einem schr√§gen Winkel geschnitten und als ich ihre unbedeckten Arme betrachtete, hatte ich das unb√§ndige Bed√ľrfnis, sie zu ber√ľhren, meine Hand √ľber diese Haut zu streichen, um dann endlich meine Arme g√§nzlich um sie zu legen, sie zu umarmen, ihren K√∂rper zu sp√ľren, mich fest an sie zu pressen.
Nichts hätte mich dazu bringen können, auch nur eine handbreit zu weichen, auch nicht, als sie an dem Fenster vorbei schritt. Das ich entdeckt werden konnte, kam mir nicht in den Sinn.
Ich verrenkte ein wenig meinen Hals, denn sie ging zur linken Seite hin√ľber. Diesmal nahm sie etwas von der Leine, anstatt etwas aufzuh√§ngen. Sie kam ein paar Schritte zur√ľck und hatte mir den R√ľcken zugewandt. Sie mochte vielleicht zwei Meter von mir entfernt gewesen sein, als sie sich ein wenig beugte und ihre Beine seltsam bewegte.
F√ľr einen Moment war ich irritiert, alles ging so schnell. Beide H√§nde schnellten seitlich an ihren Schenkeln empor, wobei sie eine beige Strumpfhose √ľber die Haut zog, die vor Sekunden noch nackt unter dem luftigen Kleid war. Von hinten waren ihre Schenkel zu jedem Zeitpunkt bedeckt gewesen, nur seitlich gew√§hrte sie mir Einblick auf ihre wunderbaren Beine.
Der Stoff glitt aus ihren Händen und ich hätte schwören können, dass sich ihr Kleid schwerelos senkte. Jeder Faltenwurf brannte sich in mein Gedächtnis, genauso wie das bedächtige auspendeln des Saumes ihres Kleides.
Es brodelte, pulsierte und pochte in mir.
Dann passiert es!
Erneut griff sie zu, diesmal glitt das Kleid bis √ľber ihre Taille, wo sie es an sich zog und mit dem linken Ellenbogen fixierte.
Sie beugte sich ein wenig vor und strich mit der rechten Handfläche an ihrem Oberschenkel auf und ab.
Ich starrte auf ihren runden Hintern, auf die Unterwäsche, die durch die Strumpfhose hindurch zu erkennen war. Ihre Figur bot sich mir in ihrer unkaschierten Vollkommenheit.
Auch waren es die sinnlichen, sanften Bewegungen ihrer Proportionen, die mich verr√ľckt machten.
Nichts stimmte mehr, es dr√ľckte und zwickte und unter meinem durch nichts zu verhindernden und ungeschickten Griff gab es kein zur√ľck mehr. Zwei, dreimal krallten sich meine Finger zusammen, dann riss ich im blinden Verlangen an meiner Hose, bis er mir entgegen und an meinen Unterbauch sprang. Nur durch einen Trieb gesteuert packte ich zu, presste einmal fest zu und sch√ľttelte dann so schnell ich konnte auf und ab, bis jene geheimnisvolle Substanz gegen eines der kleinen Fensterscheiben schoss. Nun erst hatte ich es mir erlaubt, die Augen zu schlie√üen.
Ich stolperte zur√ľck und sp√ľrte unangenehme Dornen durch mein T-Shirt stechen. Noch w√§hrend ich fast das Gleichgewicht verlor, brachte ich meine Hose in Ordnung.
Ein letzter fl√ľchtiger Blick und ich glaubte ein entferntes Augenpaar zu entdecken.
Ich hastete um das Gebäude und hörte meinen Namen.
Nur fl√ľchtig sah ich mich um und sah sie. Den W√§schekorb seitlich an ihrer H√ľfte.
Noch einmal mein Name.
„Maaarc?!“
Ich rannte ins Haus, krampfhaft bem√ľht, ihre Stimme zu deuten.

Es gab nur S I E . . . S I E , S I E , S I E . . .
Unzählige Male musste ich meine Hose öffnen, unfähig, mich zu beherrschen.
Wie oft hob sie in meinen Gedanken f√ľr mich ihr Kleid?
Wie oft beugte sie sich vorne √ľber, bis ich es vor Aufregung nicht mehr aushielt?
Wie oft betrachtet ich fl√ľchtig die Heimsuchung in meiner Hand, verr√ľckt danach, von ihren Lippen ber√ľhrt zu werden?

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stresa
Guest
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hallo!

Dein Text hat inhaltlich vieles, was mir sehr gefällt und technisch manches, was mich stört - möchtest du Kritik/ Lektorat oder lieber nicht?

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Manfred Marella
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2003

Werke: 1
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Hallo Stresa,

vielen Dank f√ľr Deine Reaktion, ich freue mich sehr.

Ich musste etwas schmunzeln, da Du sicher gleich erkannt hast, dass dies eine Geschichte aus dem Bauch ist und ich auch √ľber keine wirkliche Technik verf√ľge.
Daher w√ľrde mich Deine Kritik wirklich sehr interessieren, zumal ich dann vielleicht einsch√§tzen k√∂nnte, ob es sich f√ľr mich lohnt, √ľberhaupt daran zu arbeiten oder ob mein Fall hoffnungslos ist...

Manfred

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stresa
Guest
Registriert: Not Yet

Hi!

Ich habs mal eher ausf√ľhrlich lektoriert, erschrick nicht - wenns f√ľr dich passt, probier das Vorgeschlagene mal aus - mir gef√§llt der Text deswegen, weil du die Stimmung gut r√ľberbringst, die Aufregung, das Ereignis - ich finde, es lohnt sich absolut, daran zu arbeiten, ist ja auch ein uraltes erotisches Thema, die "Einweihung" durch die √Ąlteren, in welcher Form auch immer -
hoffe, es ist brauchbares f√ľr dich dabei, gruss stresa



Nun, weder an das Jahr noch an mein Alter kann ich mich genau entsinnen, der Tag, oder ich sollte besser sagen, die Sekunde, brannte sich allerdings unab√§nderlich in mein Ged√§chtnis. F√ľr einen Zwerg war ich eigentlich ziemlich gro√ü, und immerzu hie√ü es: ‚Marc, tue dies, Junge, tue jenes!’

Weder an das Jahr noch an mein Alter kann ich mich genau erinnern, doch der Tag, die Sekunden sind f√ľr immer in mein Ged√§chtnis eingebrannt; f√ľr einen Zwerg war ich schon ziemlich gro√ü, aber immerzu hie√ü es noch: "Marc, tu dies, Junge, tu jenes!"

Jene Sekunden waren der schwindelerregende Katapultschuss eines Vorpubertären in eine andere Daseinsform. Die Zeit davor war ein Blinzeln im Nebel.

Nat√ľrlich darf es niemand erfahren, dass das! Ereignis, zugeh√∂rig jenen Geheimnissen, welche man mit in sein Grab nimmt. Was auch geschehen mag, meine Zunge wird sich niemals l√∂sen!
abgesehen davon, dass das etwas klischeehaft formuliert ist - w√ľrde ich es eher herausnehmen, aber dar√ľber kann man streiten - schliesslich ver√∂ffentlichst du das Ereignis, aber wie gesagt, das ist streitbar. Jedenfalls: "die" statt "welche" (..die man mit in sein Grab nimmt.)
(Probier mal aus, es einfach weg zu lassen - alles, was dir beim durchlesen dann eigentlich nicht mehr abgeht, gehört hinaus!)


Ordnungsgem√§√ü waren die Grundst√ľcke hofseitig durch einen Zaun getrennt. Eine gemeinsame Schnittmenge ich w√ľrde eine andere Formulierung zu finden versuchen - diese ist aus der Mengenlehre und passt hier eigentlich nicht her bildete jenes seltsame ein Backsteingebilde, das sich so g√§nzlich von unserem eigentlichen Haus abhob. Warum es nicht gemeinschaftlich nutzen, wenn die Beziehung zum Nachbarn freundlicher Natur ist?

Jene Nachbarn waren sich √ľber den Sinn besagten Objektes √ľbrigens ebenso uneins. Dem Zaun zum Trotze konnte das Objekt beidseitig betreten werden, die T√ľren mussten meines Erachtens vors√§tzlich entfernt worden sein. zu kompliziert formuliert - vielleicht etwa so: Trotz des Zaunes konnte man das Objekt von beiden Seiten betreten, die T√ľren waren l√§ngst entfernt worden.

Überwiegend nahmen die Damen der Häuser es in Beschlag, eignete es sich doch vom Wetter unabhängig besser: "bei jedem Wetter" oder "auch bei schlechtem Wetter" dazu, Wäsche zum Trocknen aufzuhängen.

Frau Hofmann war die Mutter von Birgit, meiner Freundin. Also gut, sie war mehr dieEigentlich: der Freundin meiner Schwester.
Fest jedoch steht, dass es Zeiten gab, in denen es nichts widerw√§rtigeres gab, als der Gedanke, sie zur Freundin zu haben, und Zeiten, in denen ich mir nichts sehnlicher w√ľnschte. F√ľr mich gab es Zeiten, in denen es nichts widerw√§rtigeres gab, als den Gedanken, sie zur Freundin zu haben und dann wieder Zeiten, in denen ich mir nichts sehnlicher w√ľnschte.

ab hier w√ľrde ich einiges an der Reihenfolge √§ndern - die Beschreibung von Fr. Hoffman vorziehen
"Frau Hofmann mag wohl das einzige weibliche Wesen gewesen sein, das mich wahrhaft f√ľr einen netten Jungen hielt. An Eides Statt kann ich beschw√∂ren, dass ich nicht einen unsittlichen Gedanken hegte bis zu jenem Tag. Allerdings m√∂chte ich nicht verschweigen, dass ich mich, im nachhinein betrachtet, gerne in ihrer N√§he aufhielt. Ihr Alter aus damaliger Sicht absch√§tzen zu wollen, w√§re verh√§ngnisvoll, sicherlich w√§re es in wenig schmeichelhafter Weise zu hoch gegriffen.
Ihre eigene Koketterie aufgreifend muss ich erw√§hnen, dass sie wohl nicht dem Schlankheitsideal entsprach. Unzweifelhaft h√§tte es aber jeder mit mir zu tun bekommen, der sie als dick bezeichnet h√§tte oder auch nur gew√§hltere Ausdr√ľcke benutzt h√§tte.


An jenem Tag wurde ich von einer Bestimmung gelenkt, denn es zog mich dahin, nichts ahnend, was geschehen w√ľrde. So sch√∂n der Tag auch war, so langweilig war er auch, bis sich meine Beine in Bewegung setzten und ich √ľber den Rasen pirschte. Nicht, dass irgendetwas meine Aufmerksamkeit erregt h√§tte, nein, dennoch sp√ľrte ich eine seltsame Unruhe in mir und eine Art Magnetismus begann zu wirken. w√ľrde ich auch etwas straffen/ k√ľrzen, dass es ein schicksalhafter Tag wird, hast du schon beschrieben, zum Beispiel das Wort "Bestimmung" weglassen - probiers einfach mal aus. Daf√ľr etwas genauer beschreiben was du wann wie wo auf den ersten Blick gesehen hast!

Ich blickte hinein, allerhand Wäsche war zu sehen, aber nichts ungewöhnliches. Einer Eingebung folgend wollte ich die Angelegenheit aus einer anderen Perspektive betrachten und schlich um das Gebäude, zwischen den Sträuchern zu dem Fenster mit den kleinen, quadratischen Scheiben.
Fast sofort geriet ich in eine Art Starre, die es erm√∂glichte, all meine Energie zu b√ľndeln und mir in konzentrierter Form vor Augen zu f√ľhren. In einer besonderen, neuen, alles √ľberlagernden Form : B e g e h r e n !


Als sieFrau Hoffmann sich aufrichtete, um ein weiteres Kleidungsst√ľck aufzuh√§ngen, lag die Betonungdie Betonung wovon? deines Blicks? des Gewandes? nicht mehr auf ihren H√ľften, dennoch wagte ich nicht zu blinzeln, Gefahr laufend, etwas zu vers√§umen. Ihr sommerlich hellblaues Kleid fiel von der Taille abw√§rts eher luftig, bisweilen schmiegte es sich aber durch ihre wundersch√∂n eleganten Bewegungen traumhaft an ihren K√∂rper. Eben noch an ihrem geschwungen Schenkel, nun pl√∂tzlich, kaum dass sie durch eine Armbewegung ihr Gewicht auf ihr rechtes Bein verlagert hatte, hin zu dieser exponierten herrlichen Rundung. Das Poltern meines Herzen war ohne jede Bedeutung, da es nicht bis in mein Bewusstsein vordrang.
Als sie ihren zweiten Arm hob, straffte sich wie auf mein innigstes Gehei√ü hin der Stoff √ľber ihre H√ľften. Zu meinem Entsetzen wurde ich einer handbreit ihrer nackten Schenkel gewahr, und ich musste meinen Blick senken. Unf√§hig, mich zu entscheiden, oszillierten meine Blicke zwischen ihrem Hintern und den partiell nackten Schenkeln hin und her. noch ein Begriff aus der Mathematik!Und einer aus der Physik!
Unfreiwillig löste sich meine Starre, denn ich hatte Probleme, mein Gleichgewicht zu halten. Gott sei Dank fand meine Hand Halt, ohne das ich meinen Blick abwenden musste.
Als sie sich dann √ľber ihren W√§schekorb beugte, durchzuckte es mich mit einer Gewalt, dass ich um ein Haar in die Str√§ucher hinter mir gest√ľrzt w√§re.
Ihre Taille markierte ein dezenter fingerbreiter G√ľrtel.hm. sicher? passt das zum vorherigen luftigen Fallen? falls G√ľrtel, das Wort "markierte" ist irgendwie problematisch Zitternd bemerkte ich, nachdem sie sich wieder aufgerichtet hatte, wie sich ihr Kleid an ihrem R√ľcken an der Stelle straffte, unter dem sich auf wundersame Weise ihr B√ľstenhalter abzeichnete. Ob sie jemals ahnte, welche Offenbarung allein dieser Anblick sein konnte? Drehte sie sich ein wenig zur Seite, starrte ich unabl√§ssig, jede Sekunde auskostend, auf die W√∂lbung ihres Busens. Worte zu finden w√§re hier vergebene Liebesm√ľh. Allein der Aufruhr in meinem K√∂rper wei√ü dar√ľber Zeugnis abzugeben. Welch wunderbare Form die Natur zu schaffen in der Lage ist! auch etwas "ent-klischeeisieren" vielleicht - ist nicht so leicht, weiss ich
Ihre √Ąrmel waren in einem schr√§gen Winkel geschnitten und als ich ihre unbedeckten Arme betrachtete, hatte ich das unb√§ndige Bed√ľrfnis, sie zu ber√ľhren, meine Hand √ľber diese Haut zu streichen, um dann endlich meine Arme g√§nzlich um sie zu legen, sie zu umarmen, ihren K√∂rper zu sp√ľren, mich fest an sie zu pressen.
Nichts hätte mich dazu bringen können, auch nur eine handbreit zu weichen, auch nicht, als sie an dem Fenster vorbei schritt. Dass ich entdeckt werden konnte, kam mir nicht in den Sinn.
Ich verrenkte ein wenig meinen Hals, denn sie ging zur linken Seite hin√ľber. Diesmal nahm sie etwas von der Leine, anstatt etwas aufzuh√§ngen.Sie nahm etwas von der W√§scheleine Sie kam ein paar Schritte zur√ľck und hatte mir den R√ľcken zugewandt. Sie mochte vielleicht zwei Meter von mir entfernt gewesen sein, als sie sich ein wenig beugte und ihre Beine seltsam bewegte.
vorbeugte? b√ľckte? so in etwa -

F√ľr einen Moment war ich irritiert, alles ging so schnell. Beide H√§nde schnellten seitlich an ihren Schenkeln empor, wobei sie eine beige Strumpfhose √ľber die Haut zog, die vor Sekunden noch nackt unter dem luftigen Kleid war. Von hinten waren ihre Schenkel zu jedem Zeitpunkt bedeckt gewesen, nur seitlich gew√§hrte sie mir Einblick auf ihre wunderbaren Beine.
Der Stoff glitt aus ihren Händen und ich hätte schwören können, dass sich ihr Kleid schwerelos senkte. Jeder Faltenwurf brannte sich in mein Gedächtnis, genauso wie das bedächtige auspendeln des Saumes ihres Kleides.
Es brodelte, pulsierte und pochte in mir.
Dann passierte es!
Erneut griff sie zu, diesmal glitt das Kleid bis √ľber ihre Taille, wo sie es an sich zog und mit dem linken Ellenbogen fixierte.
Sie beugte sich ein wenig vor und strich mit der rechten Handfläche an ihrem Oberschenkel auf und ab.
Ich starrte auf ihren runden Hintern, auf die Unterwäsche, die durch die Strumpfhose hindurch zu erkennen war. Ihre Figur bot sich mir in ihrer unkaschierten Vollkommenheit.
Auch waren es die sinnlichen, sanften Bewegungen ihrer Proportionen, die mich verr√ľckt machten. Ihre sinnlichen, sanften Bewegungen machten mich verr√ľckt
Nichts stimmte mehr, es dr√ľckte und zwickte und unter meinem durch nichts zu verhindernden und ungeschickten Griff gab es kein zur√ľck mehr. Zwei, dreimal krallten sich meine Finger zusammen, dann riss ich im blinden Verlangen an meiner Hose, bis er mir entgegen und an meinen Unterbauch sprang. Nur durch einen Trieb gesteuert packte ich zu, presste einmal fest zu und sch√ľttelte dann so schnell ich konnte auf und ab, bis jene geheimnisvolle Substanz gegen eines der kleinen Fensterscheiben schoss. Nun erst hatte ich es mir erlaubt, die Augen zu schlie√üen.
Ich stolperte zur√ľck und sp√ľrte unangenehme Dornen durch mein T-Shirt stechen. Noch w√§hrend ich fast das Gleichgewicht verlor, brachte ich meine Hose in Ordnung.
Ein letzter fl√ľchtiger Blick und ich glaubte ein entferntes Augenpaar zu entdecken.
Ich hastete um das Gebäude und hörte meinen Namen.
Nur fl√ľchtig sah ich mich um und sah sie. Den W√§schekorb seitlich an ihrer H√ľfte.
Noch einmal mein Name.
„Maaarc?!“
Ich rannte ins Haus, krampfhaft bem√ľht, ihre Stimme zu deuten.

Es gab nur S I E . . . S I E , S I E , S I E . . .
Unzählige Male musste ich meine Hose öffnen, unfähig, mich zu beherrschen.
Wie oft hob sie in meinen Gedanken f√ľr mich ihr Kleid?
Wie oft beugte sie sich vorne √ľber, bis ich es vor Aufregung nicht mehr aushielt?
Wie oft betrachtet ich fl√ľchtig die Heimsuchung irgend ein anderes Wort - was genau meinst du/ f√ľhlst du/ siehst du - dann findest du einen besseren Ausdruck in meiner Hand, verr√ľckt danach, von ihren Lippen ber√ľhrt zu werden?

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Manfred Marella
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Huch,

aber so schlimm ist es gar nicht, finde ich, denn oft sind es ja stilistische Dinge, die Du verbessert hast. Schade, ich hätte es doch zuerst mit einem schlichteren Text versuchen sollen, an dem ich mich nicht so verhoben hätte.
Ich bin allerdings nicht grunds√§tzlich der Meinung, aus einem schn√∂rkeligen Satz einen schlichteren zu machen, sofern er grammatikalisch nicht falsch ist. Auch finde ich zweckentfremdete W√∂rter aus der Mathematik oder Physik ganz interessant, da man eben √ľber sie stolpern muss. Ist auch bestimmt keine Erfindung von mir, wom√∂glich habe ich etwas ungeschickt umgesetzt.

Herzlichen Dank f√ľr die M√ľhe, Stresa, ich bin wirklich ermuntert, jetzt etwas besseres aus der Feder zu leiern...


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