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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Verfluchter Frühling
Eingestellt am 25. 05. 2004 11:31


Autor
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Blackmail
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Schriftsteller-Lehrling

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Verfluchter Frühling


Es kommt mir das Kotzen
ich glaube ich muss brechen,
werde mich rächen an diesem schönen Wetter
und an das freundliche Gemüt um mich herum.
Jeder voller Vorfreunde der Liebe entgegen hoffend.
Pärchen schlendern durch Raum und Zeit,
was mir bleibt ist ein Gefühl der Einsamkeit.
Sorge um meinen verrückten Verstand,
dies ist nicht die Freude die ich empfinden sollte.
Dies ist Neid und was mir selber bleibt ist mehr als Einsamkeit.

Jede Blüte blüht,
es wütet ein Sturm in mir.
Bei jedem schönen lächeln muss brechen.
Ich bin Wut,
ich bin Neid,
ich bin Hass und all das was Ihr meiden wollt.

Überall nackte gebräunte Haut,
laut ist jedes Gelächter der vielen Geschlechter.
Es raubt mir den Verstand,
würde so gern wieder verliebt sein.
Doch nein, heute nicht!
Heute werde ich diesen Tag verfluchen,
nach keiner Lösung suchen.
Danke.
Danke für alles.
Danke für nichts,
denn alles was Ihr für Wichtig erachtet,
beachte ich nicht.

Jede Blüte blüht,
es wütet ein Sturm in mir.
Bei jedem schönen lächeln muss brechen.
Ich bin Wut,
ich bin Neid,
ich bin Hass und all das was Ihr meiden wollt.

Liebe Leser, ich bitte euch um Kritik à la Sadomaso! Ich will meine Schreibkunst weiter entwickeln und dazu bedarf es Kritik und keines Mitleid's.

Mr. Blackmail


__________________
Wer kämpft, kann verlieren, doch wer nicht kämpft,hat bereits verloren.

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

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Hallo, Blackmail!

Ich glaube, wenn man selber einsam ist - und das auch nur zeitweise -, dann beobachtet man vermehrt eifersüchtig die andern Pärchen, die fröhlichen Gesichter. Manche schlendern aber zweisam und sind trotzdem einsam ... Auch das soll es geben. Jedes hängt dann seinen Gedanken nach und versteht die Trauer des andern nicht ...

Selbstmitleid bringt aber nicht weiter, sondern verhilft dazu, tiefer im Sumpf stecken zu bleiben. Also gar nicht erst auf andere schauen und deren fröhliches Lachen, sondern selber aktiv werden und die Lebensfreude kehrt wieder.

Ob das nun Textarbeit darstellt oder nicht, ist mir ein "ups"!

Sei mir gegrüsst!
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufblühen <§§§

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Waldemar Hammel
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@ Blackmail

Nomen est Omen?

Deine Rechtschreibung läßt ein wenig zu wünschen übrig. Nicht lange lamentieren, lass mal eine Autokorrektur drüberlaufen (zB word).

Was heißt, Du willst "Kritik a la Sadomaso", Mr. Großsprech?
Habe jetzt alle Deine Texte gelesen, in der Ausführung sind die gar nicht mal übel, aber sie strotzen vor Selbstmitleid, und Du scheinst darin von Dir selbst geblendet. Steht's so (maso)übel?
Ja, ich weiß, jetzt kommt: Es ist nur der Protagonist, der da leidet.
Aber, machen wir uns da nichts vor?

Du, ich hab Dir in Plauderecke was geschrieben:

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Blackmail
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Schriftsteller-Lehrling

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Wahrig Deutsches Wörterbuch

Neid <m. 1; unz.>

1. Unlustgefühl, das jmdn. befällt, wenn er einem andern etwas nicht gönnt od. das Gleiche haben will u. es nicht bekommt; Missgunst

2. das ist (nur) der Neid der Besitzlosen! <umg.> ihr kritisiert das nur, weil ihr es selbst nicht habt; mir grauet vor der Götter Neide (Schiller, „Ring des Polykrates“)

3. jmds. Neid erregen, erwecken; der Neid frisst, nagt, zehrt an ihm; der Neid gönnt dem Teufel nicht die Hitze in der Hölle <Sprichw.> ; das muss der Neid ihm lassen <umg.> das muss auch der Übelwollende zugeben, dass er ...

4. blass, gelb, grün vor Neid werden <fig.> ; der blasse Neid sprach aus ihm

5. ich könnte vor Neid bersten, platzen <umg.> vergehen, ich bin sehr neidisch [<mhd. nit, nid „feindselige Gesinnung; Eifersucht, Missgunst, Neid“ <ahd. nid, nidh, nith „Hass, Zorn, Neid“, got. neiþ „Neid“; zu idg. nit-, „befeinden, schmähen“; vermutl. verwandt mit nieder]


Ich beneide den dummen Menschen der in den Tag hineinlebt und sich keine großen Gedanken macht.
Ich beneide den dummen Bauern der die dicksten Kartoffeln erntet, weil sich keine Gedanken darüber macht.
Es sind immer diejenigen die sich den Arsch aufreißen die auf der Strecke bleiben und ich will dumm sein als noch einen Frühling eine zu verbringen.

Peace Black

__________________
Wer kämpft, kann verlieren, doch wer nicht kämpft,hat bereits verloren.

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Waldemar Hammel
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@ blackmail

Ich will nicht, dass Dein Werk hier wg. Plauderei verschoben wird, also come with me to plauders-corner: blackmail-thread:
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Heidi Hof
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Blackmail,

Du möchtest gerne ehrliche Kritik, allerdings bin ich kein guter Kritiker, auch kein Dichter oder gar Künstler, ich nenne es immer gerne Anregungen.

Kotzen und brechen, ist eher eine Wiederholung, allerdings soll es wohl dieses wirkliche „Ich muss kotzen“ rüberbringen

Die Säure liegt mir im Rachen
Ich glaub, ich muss kotzen

Ist der Reim von Zeit und Einsamkeit gewollt, oder entstand er aus Zufall, falls Zufall zutrifft, weg damit.

Pärchen schlendern durch Zeit und Raum
was mir bleibt ist ein Gefühl der Einsamkeit

Wieder Einsamkeit, bitte Synonymbuch zur Hand nehmen, dann findet man z.B. Isolation
Dies ist Neid und was mir selber bleibt ist mehr als Isolation (Einöde, Alleinsein, Vereinsamung)

Blüte blüht, hm, schreib es ironisch: jede Blüte jauchzt


Bei jedem schönen lächeln muss brechen, soll wohl muss ich brechen heißen und Lächeln groß

ich bin Hass (hier würde ich einen Absatz machen)
und all das was Ihr meiden wollt

Wiederholung Verstand, vielleicht aus dem ersten Verstand ein Hirn machen
Sorge um mein verrücktes Hirn

Jede Blüte jauchzt,
es wütet ein Sturm in mir.
Bei jedem schönen Lächeln muss ich brechen.
Ich bin Wut,
ich bin Neid,
ich bin Hass
und all das was Ihr meiden wollt


So das war es, zu guter Schluss würde ich sämtliche Kommas, Punkte usw. entfernen.

Zur Aussage Deines Werkes:
All das hätte ich nicht gemacht, wenn mir Dein Werk nicht gefallen hätte.
Ich kann das Gefühl sehr gut nachvollziehen, und es hat mir Spaß gemacht diese Anregungen zu formulieren.

LG Heidi

PS Deine Signatur erinnert mich an Paulo

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