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Leselupe.de > Gereimtes
Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft
Eingestellt am 08. 04. 2001 12:58


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Feder
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Während ich alte Zeilen lese
kommen Erinnerungen auf.
BegrĂĽnden jede Silbe, These,
beschreiben einen Lebenslauf.

Dabei möchte ich inne halten.
Dran denken, wie alles begann.
Es tut so gut, das Blatt zu falten.
Mir ist so wohl, von Anfang an.

Als Kind hab ich den Tag beschworen
auf dass auch er mir Träume gibt.
Als Teenager den Kopf verloren
ich kannte keinen Unterschied.

Als Frau geahnt, doch nicht entsprochen
was wahre Liebe wirklich ist.
Nach Jahren dann das Wort gebrochen:
die Wirklichkeit wurde vermiĂźt.

Der Irrweg sollte sich noch lohnen:
„So hoch du springst, so tief du fällst!
Doch wirst du stets im Herzen wohnen,
wenn du den Überblick behältst!“

Der RĂĽckweg war schon abgeschnitten.
Die Zukunft zeigte Richtung auf.
Der Bruch war da, nichts mehr zu kitten.
Ich nahm den geraden Weg in Kauf.

Das Angenehme war - zu schreiben,
was letztlich wohl Bestimmung barg.
Denn Grosses kam und sollte bleiben,
dass ...., was mir stets am Herzen lag.

Gefühl – gebaut auf Urvertrauen.
Verbindung – Heimat, Lagerstatt.
Die Liebe läßt den Himmel schauen.
wenn man sie angetroffen hat.

Sensibel zeigte sie die Weiten.
Die grenzenlose Macht, Begier.
Sie zeigte sich von allen Seiten.
Niemand war blind, man sah sie hier.

Einmal nur!, hat man sich geschworen.
Einmal die Ă„ngste ĂĽber Bord.
Einmal gewagt und nicht verloren.
Einmal lief man nicht vor sich fort.

Gewinn und Sinn fĂĽr dieses Leben.
Ein wahrer Schatz, ein guter Grund.
Bestimmung zeigte sich durch Sehnen.
Zwei Menschen kannten den Befund.

Die Kompromisse alter Zeiten
verlieren schnell an Qualität.
Man wird nicht mit dem Teufel reiten,
wenn so viel auf dem Spiele steht.

Die Liebe fordert Konsequenzen.
Doch sie entschädigt – ungemein.
Das Leben wird nie wieder schwänzen.
Es wird uns lehren – „wir“ zu sein.

Dazu gehört auch – sich zu wagen.
Dazu gehört so ziemlich viel.
Bedingungslos ein „Ja“ zu sagen.
Bedingung eins nur – aus GEFÜHL.

RĂĽckhaltlos einmal vorzupreschen.
RĂĽckhaltlos weil man StĂĽtze spĂĽrt.
Rückhaltlos alles Alte löschen.
Man weiß längst, wo man hingehört.

FĂĽr mich bedeutet dieses Reise.
Den Zeltabbruch von diesem Ort.
Denn Engelszungen sagten leise:
„Auch er warf alles über Bord!“

Ich weiĂź, ich werde nichts bereuen.
Ein halbes Jahr? Dann geht es fort.
Die Zukunft weiĂź, sie darf sich freuen.
Die Liebe lebt – am gleichen Ort!

Die Zwischenzeit ist ĂĽberschaubar.
Die Zwischenzeit ist schon vertraut.
Die Zwischenzeit zeigt uns was nie war.
Denn zwischen uns – ist es erlaubt!

Den Vogel zieht es stets nach SĂĽden.
Dort, wo die Sonne ihn begrĂĽĂźt.
Ich tu`s ihm nach! Ich kann nicht lĂĽgen!
Denn mir ist kalt – wo du nicht bist!

So fliege ich in deine Arme.
Bis du sie endlich um mich schlieĂźt.
Verkörperst du doch all das Warme
was man im Leben sonst vermiĂźt.

Du sitzt nun dort und liest mein Leben.
Ich sitze hier und las genug.
Dein Lächeln spürte ich soeben.
Du schreibst es weiter ... dieses Buch.

__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
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Liebe Feder,
Du schaffst es immer wieder, dass ich Gänsehaut kriege.
Ja, das ganze Leben einmal Revue passieren lassen, sei es beim Anschauen von Bildern, beim lesen von Gedichten oder Briefen, oder einfach nur anhand der Erinnerungen, muĂź sein, um vielleicht einen Lebensabschnitt zu beenden, um einen Neuen zu beginnen - auch wenn man das Gewesene sicher nie ganz vergessen kann.
Es kann nur noch AUFWĂ„RTS gehen - Viel GlĂĽck

Sonnige GrĂĽsse
Deine Brigitte
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Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂĽr das Auge unsichtbar.

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Liebe Brigitte,
du weiĂźt, wieviel UMBRUCH derzeit im Gange ist, mein Leben sich total neu gestaltet, ich mich neu orientiere(t habe ) und noch Einiges "regeln" muss, was sich nicht schon von allein geregelt hat.
Egal, was an Schwierigem vielleicht noch vor mir liegt, ich habe mich im Leben nicht so gut gefĂĽhlt, wie derzeit! Der Grund dafĂĽr hat einen Namen und ist mit Gold nicht aufzuwiegen!
So entstand dieses Gedicht - was vorher war, scheint nicht mehr zu sein - jedenfalls nicht mehr im Negativen.
So sehe ich positiv in die Zukunft - dieses Gedicht entstand aus Dank an die "Fügung", die mein Leben lenkt! Dafür war eine Revuepassage, die nichts ausläßt, notwendig!

Es freut mich, wenn ich dein Herz damit auch erreicht habe!

Liebe GrĂĽĂźe,
deine Feder

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Brigitte
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Liebe Feder,
ja so ist es, man könnte auch sagen, dass man vielleicht Ordnung schafft, das was war irgendwo in einem Hinterstübchen unterbringen und für alle Zeiten dort ruhen zu lassen.
Dass Dein jetziges GlĂĽck all das, was Du erlebt hast, ĂĽberwiegt, freut mich von Herzen und ich wĂĽnsche, dass es NIE vergeht. Und was Dein Umbruch angeht, so wirst Du ihn bestimmt federleicht meistern, denn es wartet ja etwas Herrliches am Ende

Herzliche GrĂĽsse
Deine Brigitte
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... das Licht am Horizont :)))

... könnte man sagen !

Liebe Brigitte,
danke fĂĽr deine lieben Worte und WĂĽnsche ... ich weiĂź, weshalb und wofĂĽr und jetzt eben erst recht !
Damit beflügelt alles nicht nur die Sinne, sondern auch die Schritte ... ach so ja: man "fliegt" förmlich !

Werde mit Sicherheit dann und wann auch noch was Heiteres posten, denke, die Gelegenheit wird sich massenhaft bieten, weil man letztendlich - ohne den Ernst der Lage zu verkennen -, dass, was eigentlich (eben im Normalfall ohne den Horizont) negativ berühren könnte, in Eu-Stress (die schöne Positivenergie ) umzuwandeln in der Lage ist.

Also: beim Umzug trage ich den PC als letztes Gepäckstück raus und er wird das erste Teil sein, was in der Wohnung (ach nein, das zweite, erst das Telefon .... wegen der Entfernung zum Horizont ) funktioniert !

Was dann noch so passiert, bekommst du dann zu lesen - eine andere Art Feder bestimmt, denn ich bin zu allem Blödsinn bereit und hab - dem Himmel sei Dank - in notwendigen Momenten die berühmte Prise "englischen Humor"!

Freu dich also auf "federbunte" Zeiten !

Jetzt sag ich dir erst mal artig gute Nacht und freu mich, dich bald wieder zu lesen!!!

Deine Feder

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Brigitte
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Liebe Feder,
ob etwas ernsthaft oder heiter,
hauptsache, Du dichtest weiter.

Ja das Telefon braucht man, wenn eine gewisse Entfernung zwischen Zweien besteht, man kann einfach nicht mehr ohne diese Dinger sein, genau wie mit den PC. FrĂĽher sagte ich zu mir, nie schaff ich mir einen an, und schon gar net geh ich ins Internet, heute denke ich anders, muĂź halt mit der Zeit gehn.
Ich wĂĽnsch Dir was und bis bald
Deine Brigitte
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