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Leselupe.de > Humor und Satire
Vergebliche Eier
Eingestellt am 03. 10. 2001 10:45


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mc poetry
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Vergebliche Eier

Das Huhn sprach: "H├Âr mal, Alter,
du willst doch einen Stammhalter."
Wenn ich nun ein Ei dir lege,
geht die Sache ihre Wege.

Der Hahn streckt sich auf der Stange,
k├╝sst die Henne auf die Wange.
"Zeugen kann ich den Nachwuchs gerne,
doch das eine, Henne, lerne:
Eier verschwinden jeden Tag,
weil der Mensch sie essen mag."

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anemone
Schriftsteller-Lehrling
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vergebliche Eier

Korrekturvorschlag:

Das Huhn sprach: "H├Âr mal, Alter,
du willst doch einen Stammhalter.
Wenn ich nun ein Ei dir lege,
geht die Sache ihrer Wege."

Der Hahn streckt sich auf seiner Stange.
"Die Befruchtung dauert lange.
Mit einmal ist es nicht getan,
das wei├č ich wohl, ich bin ein Hahn.
Denn die Eier, wie sie sind,
mag doch einfach jedes Kind.

Vor den Erfolg haben die G├Âtter den Schwei├č gesetzt (Hesiod)

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mc poetry
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hi anemone,

danke fuer den korrekturvorschlag,
wirklich sehr lustig.
ich habe das gedicht extra in diese
rubrik getan, damit ich keinen aerger
mit den hennen bekomme.
nein, das meine ich natuerlich jetzt
auch nicht so ernst..

viele gruesse, michael

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Bruno Bansen
Guest
Registriert: Not Yet

Verlorene Eier

Hi, ihr beiden - die Idee mit diesem H├╝hnergedicht find ich hervorragend, nur mit der Reimerei klappt's irgendwie nicht so gut! Ich will nun auch kein Besserwisser oder so sein, nur bei einem Gedicht, wenn es gereimt ist, sollte irgendwo eine Silbe betont werden k├Ânnen und das geht in der ersten Zeile man noch grade eben, auf der vierten Silbe "H├Âr" was man dann aber auf der vierten Silbe der zweiten Zeile nicht nachvollziehen kannn, bei der geht nichts! Das kommt daher, da├č diese Zeile eine Silbe mehr hat und das dreisilbige "Stammhalter" am Ende steht. In diese Zeile versucht man automatisch das "Stamm-" zu betonen, was nicht geht.

Die beiden n├Ąchsten Zeilen sind OK, nur der Witz fehlt da etwas, da k├Ânnte man 'n bisken mehr draus machen.

Zweitre Vers - erste und zweite Zeile, da fehlt f├╝r den Rhythmus je eine Silbe

"Der Hahn, d e r streckt sich auf der Stange
u n d k├╝sst die Henne auf die Wange"

so geht's und passt aber dann in der n├Ąchsten Zeile ist wieder eine Silbe zu viel an Bord

"Zeugen kann ich Nachwuchs gerne..." das "den" ist zuviel. Die n├Ąchsten Zeilen sind OK, obwohl die vorletzte auch etwas problematisch ist.

Aber nun bitte nicht den Kopf h├Ąngen lassen, ich finde Den Text und die zugrunde liegende Idee so gut, da├č Du noch mal dran gehen solltest! Das wird bestimmt ne tolle Story!

Wenn ich die Idee gehabt h├Ątte, h├Ątte ich das so geschrieben:


Das Huhn zum Hahn sagt auf der Stange:
"Nun komm schon rauf und kr├Ąh' nicht lange!
Dann leg' ich hinterher ein Ei,
im Zweifelsfall vielleicht auch zwei,
damit der Stamm erhalten bliebe."
So folgt sie dem Vermehrungstriebe.

Der Hahn der streckt sich auf der Leiter,
k├╝sst seine Henne und so weiter,
als dies getan, da meint er: "Gerne
mein Henneken, merk auf und lerne,
da├č dich der Mensch durchaus betr├╝gt,
weil ihm am Fr├╝hst├╝cksei was liegt.

Es ist grad sechs so t├Ânt's vom Turm
du fri├čt grad deinen Fr├╝hst├╝ckswurm
und ohne da├č du B├Âses denkst
da hat der Mensch, und dieses l├Ąngst,
beschert dir einen Wechselbalg:
er hat dein Ei, du eins aus Kalk!"

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mc poetry
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Hi Bruno Bansen,

vielen dank fuer deine konstruktiven
vorschlaege, ich gebe zu, dass es
handwerklich noch nicht perfekt war.
hier die revidierte fassung, ich finde
die zweite zeile geht, man muss nur
wissen, dass "willst und stamm" zu
betonen sind:


quote:
Vergebliche Eier

Das Huhn sprach: "H├Âr mal, Alter,
du willst doch einen Stammhalter."
Wenn ich nun ein Ei dir lege,
geht die Sache ihre Wege.

Der Hahn, der streckt sich auf der Stange
und k├╝sst die Henne auf die Wange.
"Zeugen kann ich Nachwuchs gerne,
doch das eine, Henne, lerne:
die Eier bleiben keinen Tag,
weil der Mensch sie essen mag."



was du aus dem thema gemacht hast, ist
ganz hervorragend, da solltest du unbedingt
ein eigen thema draus machen!

ciao und viele gruesse, michael

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