Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92245
Momentan online:
309 Gäste und 10 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzgeschichten
Vergessene Freundin
Eingestellt am 25. 05. 2003 21:51


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Individuelle
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2003

Werke: 22
Kommentare: 76
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Individuelle eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Auf der Wiese hinter dem Haus hat sie seit Jahren ihren festen Platz. Das Alter kann man nur schÀtzen.

Meine HĂ€nde streicheln die rauhe, harte Rinde. Ich lehne mich an ihr starkes Holz und fĂŒhle mich in die Vergangenheit versetzt.
Kinder laufen lachend durch das hohe Gras. Ein MĂ€dchen mit geblĂŒmtem Kleid trottet langsam hinterher. Sie liebt es zu lachen, aber manchmal braucht sie Zeit fĂŒr sich, Zeit zum trĂ€umen. Ich sehe sie auf mich zu kommen. Sie geht zu ihrem Baum.
Sie erzĂ€hlt der alten Eiche all ihre Geheimnisse, Ängste und WĂŒnsche. WĂ€hrend sie sich geborgen an sie lehnt und mit der Hand ihre rauhe Schale streichelt, schaut sie in den Himmel und gibt den Wolken eine Form oder ein Gesicht.
Die weise alte Dame ist ihre Freundin.
Einmal wollten Kinder etwas in die Rinde ritzen. Sie verhinderte es, weil sie irgendwann mal gehört hat, dass auch ein Baum bluten und sterben kann. An ihrer Überzeugung hielt sie fest.

Oft kletterte das kleine MĂ€dchen fast bis zur Krone hinauf, um dem Himmel ein StĂŒck nĂ€her zu sein.

Egal welches Problem sie hatte, ob Liebeskummer oder andere Sorgen. Die alte Dame hörte stets zu.
Antworten konnte sie nicht, aber das Rascheln der BlĂ€tter im Wind genĂŒgte bereits.

Fast hÀtte sie ihre alte Freundin vergessen.
__________________
TrÀume sind die letzten freien Abenteuer in einer Welt der vorgeschriebenen Phantasien

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Indi,

in Deinen Texten wage ich es erst gar nicht Textkritik zu ĂŒben und auf VorschlĂ€ge zu prĂŒfen. Du hast eine malerische Sprache und meine Kleckse wĂŒrden stören.

Gruss
Socke

Bearbeiten/Löschen    


Individuelle
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2003

Werke: 22
Kommentare: 76
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Individuelle eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe Socke,

Kritik nehme ich gerne an- keine Angst. Aber Lob auch :-)
Vielen Dank fĂŒr Deine netten Zeilen.

Alles Liebe

Indi
__________________
TrÀume sind die letzten freien Abenteuer in einer Welt der vorgeschriebenen Phantasien

Bearbeiten/Löschen    


Gabriel
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo individuelle!

Ja, ich pflichte Rote Socke bei. Die Sprache ist schön.
Der Text ist kurz, ohne dass man das GefĂŒhl hat, es fehle etwas.
Hat mir gefallen!


In Auf? der Wiese hinter dem Haus hat sie seit Jahren ihren festen Platz. Das Alter kann man nur schÀtzen.

Meine HĂ€nde streicheln die rauhe, harte Rinde. Ich lehne mich an ihr starkes Holz und fĂŒhle mich in die Vergangenheit versetzt.
Kinder laufen lachend durch das hohe Gras. Ein MĂ€dchen mit geblĂŒmtem Kleid trottet langsam hinterher. Sie liebt es zu lachen Komma aber manchmal braucht sie Zeit fĂŒr sich, Zeit zum trĂ€umen. Ich sehe sie auf mich zu kommen. Sie geht zu ihrem Baum.
Sie erzĂ€hlt der alten Eiche all ihre Geheimnisse, Ängste und WĂŒnsche. WĂ€hrend sie sich geborgen an sie lehnt und mit der Hand ihre rauhe Schale streichelt Komma schaut sie in den Himmel und gibt den Wolken eine Form oder ein Gesicht. schön!
Die weise alte Dame ist ihre Freundin.
Einmal wollten Kinder etwas in die Rinde ritzen. Sie verhinderte es, weil sie irgendwann mal gehört hat, dass auch ein Baum bluten und sterben kann. An ihrer dieser statt ihrer? Überzeugung hielt sie fest.

Oft kletterte das kleine MĂ€dchen fast bis zur Krone hinauf Komma um dem Himmel ein StĂŒck nĂ€her zu sein.

Egal welches Problem sie hatte, ob Liebeskummer oder andere Sorgen. Die alte Dame war immer da und hörte stets zu. Dass der Baum immer da war, ist klar.
Antworten konnte sie nicht Komma aber das Rascheln der BlĂ€tter im Wind genĂŒgte bereits.

Fast hÀtte sie ihre alte Freundin vergessen-
aber nur fast! das 'aber nur fast' wĂŒrde ich streichen.

Gruß, Gabriel

Bearbeiten/Löschen    


mye
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2003

Werke: 37
Kommentare: 128
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um mye eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

hi,

schöne idee, hat mir auch gefallen. die kleinigkeiten, die gabriel zur verbesserung vorschlĂ€gt wĂŒrde ich auch nennen... vor allem, dass der letzte satz gestrichen werden könnte.

lieben gruß
andré
__________________
man findet keine freunde mit sala-at, man findet keine freunde mit sala-at... (die simpsons)

www.moviereporter.net

Bearbeiten/Löschen    


Individuelle
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2003

Werke: 22
Kommentare: 76
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Individuelle eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Gabriel, Hallo mye,

danke fĂŒr die brauchbaren Tipps. Habe einiges geĂ€ndert- auch den letzten Satz.
Freut mich, dass Euch der Text gefallen hat.
WĂŒnsche einen schönen Tag.

Liebe GrĂŒĂŸe

Indi
__________________
TrÀume sind die letzten freien Abenteuer in einer Welt der vorgeschriebenen Phantasien

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Kurzgeschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!