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Leselupe.de > Kurzprosa
Vergleiche zum Leben
Eingestellt am 10. 03. 2004 01:25


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Nike
Festzeitungsschreiber
Registriert: Feb 2004

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Eine Wasserflasche ist wie das Leben.

Erst kauft man sie irgendwoher, dann steht sie so lange rum, bis man sie anf├Ąngt zu trinken und langsam, aber sicher, geht sie dem Ende zu. Sie wird leer und nutzlos. Man hat sie gebraucht und wirft sie nun weg. War ja sowieso nur eine Flasche von vielen, wobei man manche Menschen wirklich als Flaschen bezeichnen kann. Hohl und nutzlos.
Es gibt aber nicht nur Wasserflaschen, sondern auch Flaschen mit anderen Inhalt und dann wird es interessant. Manche Menschen sind wie Alkohol. Sie k├Ânnen einen vollkommen benebeln. Sowas nennt man dann „Liebe“. Andere Flaschen sind mit s├╝ssen oder bitteren Inhalt gef├╝llt. Dann wird es interessant. Der Mensch hat etwas zu bieten, was nicht nur belustigend, interessant oder spannend ist, sondern auch etwas, was auf das Gem├╝t schlagen kann. Jedoch haben alle Flaschen was gemeinsam: Irgendwann sind sie nutzlos geworden, wenn man den Inhalt verbraucht hat.

Zigaretten sind wie das Leben.

Manche Menschen brauchen Zigaretten, andere wieder rum nicht. Manche Menschen brauchen andere Menschen, andere wieder rum nicht. Manche kommen erst sp├Ąter drauf, dass man keine Zigaretten mehr brauch, andere bleiben in ihrer Ansicht.
Das Leben vergeht wie eine Zigarette. Erst ist sie vorhanden, aber irgendwann entz├╝ndet man sie und das Leben beginnt. Manchmal erhellt die Glut eine dunkle Ecke, doch meistens brennt sie nur vor sich hin. Wird aufgebraucht, wird benutzt, wie man im Leben benutzt wird zu Arbeiten. Manche werden fr├╝her ausgedr├╝ckt, andere werden geraucht, bis zum Schluss. Die Asche ist die Vergangenheit und zugleich das Vergessene. Was man weg ascht, wird nie wieder kommen, aber vorher hat sie noch ihren Weg bis zum Filter, doch er sieht genauso aus, wie der Rest der Zigarette. Nichts ist anders, nur der Weg k├╝rzer. Die Glut sieht anders aus wie vorher, aber das war es. Das Leben schreitet langsam voran, bis der Tod kommt. Langsam, aber wenn man zur├╝ck blickt scheint nur ein Moment vergangen zu sein. Wenn die Glut erlischt, wird die Zigarette nutzlos.

Salben sind wie das Leben.

Man benutzt sie, um sein eigenes Leid zu mildern. Menschen nutzten andere aus, um ihre Probleme los zu werden. Solange liegt die Salbe rum, bis sie wieder mal gebraucht wird. F├╝r ein anderes Leid, eine andere Salbe, aber alle haben eins gemeinsam: wenn sie leer sind, dann holt man sich eine neue oder bessere. Das Leben vergeht genauso, denn immer wieder kommt ein Mensch im Leben an und versucht bei einem, das Leid zu mildern.

B├╝cher sind wie das Leben.

Man liest jede Seite, bis der Schluss kommt. Man hat jeden Buchstaben mitbekommen, aber man kann ihn niemals wieder so wiedergeben, wie er dort stand, ausser man vergisst manche Stellen ungern. Zum Schluss erinnert man sich zwar an das Buch und diesem Inhalt, man kann auf etwas zur├╝ck schauen, aber nicht jeder Moment blieb gefestigt im Hirn.

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