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Leselupe.de > Gereimtes
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Eingestellt am 03. 02. 2005 19:58


Autor
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Veilchen
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2005

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Vereinigung

Mein K├Ârper bebt im Stillen,
zu dir hinauf bis zur letzten Stufe.
Du ├Âffnest die T├╝r zur Lust,
wirkst, wie ich, unsicher zur├╝ckhaltend.
Ein Trugschlu├č, denn Erwartung kocht,
in deiner Brust, in deinen Lenden.
Eine Welle durchzieht meinen K├Ârper,
stellt sich ein auf den Genu├č.

Es ist ein dunkler Abend, drau├čen kalt.
Erstmals ein Treffen im Herbst, kein Sommer,
dennoch ist es drinnen hei├č, wie damals.
Du f├╝hrst mich ins Wohnzimmer,
schummrig leuchtet ein Kerzenmeer.
Ein Sofa prall gef├╝llt mit Kissen und Decken,
ein Tisch gedeckt mit Rotwein,
verfeinert mit kleinen Leckereien.

Versch├╝chtert setzten wir uns, beobachten.
Nehmen uns neu war, nach langer Zeit.
Vergessen haben wir nicht, neugierig dennoch.
Wir reden und l├Ącheln, schauen uns an.
Viel ist geschehen, ver├Ąndert bin ich, du.
Ein wenig, aber nicht anders.
Anziehung frohlockend, l├Ąngst da,
kommen wir uns n├Ąher zum Kuss.

Leidenschaft durchdringt unsere K├Ârper,
jedes Kleidungesst├╝ck ein Hindernis.
Erst langsam entbl├Ąttern wir uns als ganzes,
bis das letzte Weinblatt zu Boden f├Ąllt,
schneller als der Wind ein Blatt entrei├čt.
Ein Sturm durchweht den ganzen Raum,
entgegen dem warmen Sog meines Zentrums,
engegen deiner pulsierenden H├Ąrte.

Ich empfange dich ├╝ber mir, z├Ąrtlich wild,
der Atem wird schneller, lauter, ungeduldig.
Bestimmend zerrst du mich dann auf dich,
gleichm├Ą├čige, schnelle, langsame Variationen,
Ryhthmus, Positionen, Orte, Tiefe, Reibung.
L├Ąngst legt sich ein Film von Schwei├č auf die Haut,
unerm├╝dlich bewegen wir uns dem Ziel zu,
bis keiner ihn mehr ausbremsen kann.

Ersch├Âpft schwingen die Wellen im Bette.
Ruhe, Geruch von Lust, Geschmack des anderen.
Jeder Sinn wurde bet├Ârt, im Hintergrund Musik.
Umschlungen halten wir inne, bis Finger kreisen,
sanft ├╝ber den R├╝cken, kitzelnd die Unterarme.
Wir liegen da und reden leise, bis der Puls sinkt.
Doch schon warten wir auf den n├Ąchsten Wirbelwind.
Die Nacht hindurch bis zum Morgengrauen...denn nur eine Nacht...

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
Autor mit eigener TV-Show

Registriert: Oct 2000

Werke: 64
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M o d e r a t i o n

Hallo Veilchen,

nach einigem ├ťberlegen habe ich mich
entschlossen, diesen Text lieber in "Liebe und Erotik" zu verschieben. Ich bin zwar kein Lyriker, aber der Meinung, dass es sich bei deinem Werk wohl schwerlich um Prosa handelt. Ergo - ist der Text bei den Lyrikern wohl doch am besten aufgehoben.

Gru├č Ralph
__________________
Schreib ├╝ber das, was du kennst!

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