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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Verlassen wir
Eingestellt am 11. 11. 2013 18:11


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Bernd
Foren-Redakteur
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Registriert: Aug 2000

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Verlassen wir die Welt der Jamben und Troch├Ąen,
der Anap├Ąste und die der Daktylen, ich will mit freien Rhythmen
Gedanken sp├╝len, dazu sitze ich zwischen den St├╝hlen,
ohne die F├╝├če zu k├╝hlen und in Papieren nach Nahrung zu w├╝hlen.
Oder zu s├Ąen, Gedanken zu ernten, die Ernte zu sehen und zu verstehen,
dass alles nichts war, denn in dem gegebenen Jahr, als das begann,
wurde klar, dass ein einzelner Mann und auch eine einzelne Frau,
das wei├č ich genau, nicht alles wissen kann,
doch schau, sie kann alles singen und tanzen und springen.
Ich erfand einen Tanz, der teilt ganz genaue Ergebnisse mit,
denn er verk├Ârpert das Bit und Erlebnisse,
die herunterpurzeln von Rampen in die Pal├Ąste der Dichtkunst als G├Ąste
des Lauerns und Lachens und Heulens. Verlassen wir die Welt
der Jamben und Troch├Ąen, der Anap├Ąste und die der Daktylen,
ich will mit freien Rhythmen Gedanken sp├╝len,
dazu sitze ich zwischen den St├╝hlen,
ohne die F├╝├če zu k├╝hlen und in Papieren nach Nahrung zu w├╝hlen.
Geistiger Nahrung aus der Bibliothek von Babel,
dann wei├č ich alles ├╝ber die Kabel und ├╝ber den Nabel,
auch andere Kombinationen an Zeichen
sollten sich lohnen zu lesen und sie zu vergessen am Tresen vor dem Verwesen.
Denn bin ich Verweser der langen Gedichte,
schimpft meine Nichte,
und ich beginne, mich aus dem Gedichte zu schleichen.
Das sollte jetzt reichen.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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