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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Verlogene Umweltpolitik
Eingestellt am 12. 03. 2007 16:07


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Wolfgang Bessel
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2007

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Verlogene Umweltpolitik – Deutsche, macht Urlaub in Deutschland!

Die zur Zeit hysterische Debatte um Klimaveränderung und künftigen Umweltschutz ist und bleibt ein r e i z e n d e s Thema!
Politiker aller Parteien steigern sich von Woche zu Woche mit ihren Forderungen und Vorschlägen zur Umweltpolitik. Sie mutieren plötzlich zu Moralaposteln! Sie fordern die Deutschen auf, sie mögen Opfer bringen. Sie sollen doch bitteschön auf Fernflüge verzichten und gefälligst in Deutschland ihren Urlaub verbringen, Glühbirnen gegen Sparbirnen austauschen und nur noch japanische Hybridautos kaufen.
Für den Klimaschutz? Jein, überwiegend für ihr Parteiprogramm. Keine Partei möchte nach Kyrill und anderen wetterbedingten Katastrophen, Chancen und Zeit verpassen, sich zu profilieren. Sie überholen sich gegenseitig: grün, grüner am grünsten.

Hysterie ist ausgebrochen, nachdem der Zeiger bereits auf fünf nach zwölf steht.

Jahrzehntelang haben dieselben Politiker gepennt und debattiert. Unter dem Druck verantwortungsloser Lobbyisten wurden Jahr für Jahr lediglich Absichtserklärungen abgegeben. Die Politik muss gegen jede Art von Interessenvertreter schärfere Krallen zeigen.

Jetzt sind wieder durchsichtige, populistische Sprüche angesagt. Landtagswahlen stehen an. Von Gabriel über Söder, Tiefensee, Schnappauf und Künast – alle haben plötzlich das Ei des Kolumbus verschluckt. Zynischer und verlogener geht es nicht mehr!

Ich frage mich schon seit Jahren, warum unsere Kfz-Steuer nach Hubraum bemessen wird und der Treibstoff der Jets steuerbefreit ist. Warum bauen unsere Autohersteller nicht schon lange umweltfreundlichere Autos in Serie? Die Zeit haben sie verschlafen. Die Japaner – hellwach, sind ihnen bereits auf diesem Sektor um Umsatzlängen voraus.

Es liegen doch bei unseren angeblich weltbesten Autobauern längst umweltfreundliche, technische Lösungen in der Schublade. Offensichtlich muss in Deutschland noch viel mehr reguliert werden oder Ohrfeigen aus Brüssel setzen.

Der Bürger kennt seine Verantwortung zum Energiesparen. Er weiß auch um die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen. Er wird z. B. sein nächstes Auto mit Sicherheit unter Umweltgesichtspunkten kaufen.
Ohne eine konsequente w e l t w e i t e Umweltpolitik, steht er allerdings allein im (sauren) Regen. Ohne die größten Dreckschleudern, die das Kioto-Ptotokoll immer noch nich unterschrieben haben, werden auch die noch fehlenden dreißig Entwicklungsländer nicht folgen.

Bevor hier in Deutschland einige Politiker hemmungslos losplärren, mögen sie mit gutem Beispiel vorangehen. Sollen sie doch zuerst einmal auf PS - starke Dienstwagen mit Chauffeuren verzichten und am schönen Main mit dem Fahrrad ihren Urlaub verbringen ( Forderung Künast).

Des Deutschen liebstes Reiseland ist bereits Deutschland! Wer hätte das gedacht? Deutschland ist ein herrliches Reiseland. Wir besitzen fast alle Landschaftsformen – vom Mittel- bis Hochgebirge, Seen, Flüsse, Heide, herrliche Strände, eine gepflegte Gastronomie, erstklassige Hotels und gemütliche Pensionen. Für jeden Urlaubsgeschmack dürfte etwas dabei sein.

Die Geschmäcker sind gottlob verschieden, sonst würden wir uns ja alle irgendwo auf Sylt oder auf der Zugspitze knubbeln.
Überall in Deutschland ist es schön – besonders, wenn das Wetter mitspielt. Und hier haben wir leider ein Problem. Wenn wir eine Fernreise planen, sollten wir uns von populistischen Umweltpolitikern kein schlechtes Gewissen einreden lassen. Ein stabiles sommerliches Urlaubswetter ist bedauerlicherweise erst nach zwei Stunden Flugzeit am wahrscheinlichsten.




__________________
Wolfgang M. A. Bessel
www.bessel-autor.info

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