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Leselupe.de > Anonymus
Verlorenheit
Eingestellt am 26. 12. 2003 23:54


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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Immerzu suchte er wie automatisch, unfreiwillig zuerst nach der Regel, nach der seine nĂ€chste Aktion gerechtfertigt sein wĂŒrde. Er lag da und wußte um den Reichtum der Seele und daß er von ihm getrennt war. In TrĂ€umen berĂŒhrte er nur ganz flĂŒchtig diese Weite, im Wachsein war er wie gelĂ€hmt und wie geblendet.
Was war mit ihm los, wo befand er sich und wo konnte der Weg liegen? Wollte er dauernd etwas, was es gar nicht gab? Unruhe war es, was seine seele dauernd berĂŒhrte, denn unruhe fĂŒhrt dazu, daß die gedanken durcheinanderdrĂ€ngen. Was zerrte dauernd an ihm, was verstimmte ihn dauernd, was ließ ihn dauernd sehnen? Mit dem trĂ€umen entzog er sich zwar ein bißchen der unruhe, spĂŒrte eine gewisse Weitung und Befreiung , aber er war in dieser freiheit nicht als Ich vorhanden, denn jeder bewußte gedanke zerstörte die glatte meeresoberflĂ€che der ruhe wieder. Und dann kamen kopflastige, krakelige wesen auf den plan, und ebensolche gefĂŒhle der zerrissenheit stellten sich wieder ein .

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

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Diese innere Unruhe, die Dein Text hier widerspiegelt, zeigt, dass der Betreffende auf der Suche ist, aber noch nicht gefunden hat, was er sucht. Ob ihm dabei bewusst ist, nach was er sucht, das denke ich nicht. Er ist selber dieses Meer, in dem es brodelt und Wellen schlÀgt und wieder Ruhe einzieht, in dem diese Wesen auf der Suche sind ... Ob sie finden werden, nach was er sucht? Vermutlich ergibt sich die Lösung nach und nach, im Laufe der Zeit. Dann findet diese ruhelose Seele Frieden. Es gibt aber auch Seelen, die ein Leben lang ruhelos umherwandern, die immer wieder von Zweifel geplagt werden ...

VG
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim AufblĂŒhen <§§§

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