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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Vermehrung
Eingestellt am 15. 03. 2014 09:22


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Label
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soziale Strukturen in
S├╝d Ost Nord und West
erschufen die Traditionen
der Vermehrung
von Menschen zur Vermehrung
von Macht zum Erringen
von Technik zum Erleichtern
des Wucherns


Krebs
__________________
sie lasen soeben die buchstabenfolge, zensiert nur von eigener meinung

Version vom 15. 03. 2014 09:22

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Thylda
???
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Liebe Label

Die erste Ebene, dass unser staendiges Wachstum in jeglicher Richtung ein wuchernder Krebs ist, ist leicht zu verstehen, und dem stimme ich zu.

In der zweiten Ebene verstehe ich nicht so ganz, warum Du die Anspielung auf die Zukunft machst (Nord Ost Sued West = im Uhrzeigersinn = zur Zukunft hin ausgerichtet) Muesste es nicht genau entgegengesetzt sein, da die Gruende fuer dieses Wuchern doch in der Vergangenheit liegen?

In der dritten Ebene ist mir die Anspielung ein wenig zu zaghaft. Der Grund der in der Mitte der Gruende in Deinen Gedicht und uebertragen auch der zentrale Grund fuer dieses krankhafte Wuchern ist, ist sehr richtig beobachtet die Macht, bzw das Machtstreben.

Machtstreben und Eroberung im Gegensatz zu Erhalten und Naehren, entspricht dem maennlichen Prinzip und enthaelt somit sogleich die Antwort, wie der Krebs denn zu heilen waere: statt immer mehr - erhalten und pflegen was man hat, haushalten, Raubbau verhindern, das weibliche Prinzip eben. Ein guter Anfang waere, den Frauen der Welt die echte Selbstbestimmung ueber ihre Fertilitaet zu garantieren und somit ihren Einfluss auf die Resourcen (wieviele Menschen produziert werden - je mehr dieser Punkt von Frauen bestimmt wird, desto seltener hat eine Frau mehr als 2 oder 3 Kinder, die dann auch weniger verbrauchen, was den Druck auf die Resourcen nimmt und damit auch den Preis der Dinge allgemein und somit schliesslich uebermaessigen Spekulationen die Grundlage entzieht, was uns aus Gier erst finanziell und umweltverschmutzend in die missliche Lage gebracht hat, in der wir sind. Verteilungskampf inbegriffen)

Sehr gerne gelesen

Liebe Gr├╝├če
Thylda
__________________
allgemeine Warnung: bei meinen Beitr├Ągen ist Ironie nicht auszuschlie├čen

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Label
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Liebe Thylda

Tja Wachstum, Wachstum das Credo der Wirtschaft baut auf dem Schneeballsystem auf, oder bezogen auf die Weltpopulation - soweit man bisher ├ťberpopulationen in Flora und Fauna beobachtet hat, vernichten die sich gegenseitig und das ist bei Menschen auch nicht anders. Der Globus ist endlich und ob die Menschheit rechtzeitig neue Siedlunggebiete im All erschlie├čen kann...?

Ich habe lange mit mir gerungen ob ich die Reihenfolge der Himmelsrichtung ├Ąndern soll - wegen des Uhrzeigersinnes - weil ich ja Gegenwart und Zukunft mit Krebs gleichsetze. Aber du hast recht, an dieser Stelle ist die Blickrichtung die Vergangenheit.
Ich werde das ├Ąndern.
"In der dritten Ebene ist mir die Anspielung ein wenig zu zaghaft"
Mit dem Holzhammer wollte ich ja nicht kommen, f├╝r viele wird dieser Zusammenhang ohnehin sehr irritierend sein.
Traditionen der Vermehrung sind nicht NUR die Populationszunahme, wenngleich nat├╝rlich die wachsende Bev├Âlkerung eine Wechselwirkung mit der Zunahme von Lebensmitteln und G├╝tern hat.
Traditionen der Vermehrung sind auch Paarungs- Ehe- Heiratsregeln, die seit dem Neolithikum nahezu weltweit patriarchal hierarchische Auspr├Ągungen hat.
Wie du richtig bemerkst, hatten und haben in manchen Weltgegenden die Frauen keinen Einflu├č auf ihre eigene Fertilit├Ąt.
Bei den Mormonen zum Beispiel ist es offen erkl├Ąrtes Ziel m├Âglichst viele Nachkommen zu erzeugen (daher auch viele Ehefrauen) damit die Streitmacht am Tage X die Ungl├Ąubigen besiegen kann. Ebenso verh├Ąlt es sich bei einigen Muslimen.
Diese zugrundeliegenden Strukturen m├Âgen vielleicht nicht mehr allen recht bewusst sein, vorhanden sind sie immer noch.
Davon abgesehen wei├č wahrscheinlich jeder, dass gro├če Volksgemeinschaften "leistungsf├Ąhiger" sind als kleine.
Darum auch macht der Politik der Bev├Âlkerungsr├╝ckgang Sorge und wird darum auch mit leistungsf├Ąhigen Nichtdeutschen aufgef├╝llt.
Die familienfreundliche Gesetzgebung der letzten Jahre war fr├╝her nicht "notwendig" da da noch die patriarchale Macht griff.


Lieber Mondnein
vielen Dank f├╝r dein Stegreifgedicht das du am Beispiel deiner Familie festmachst.
Jetzt wei├č ich nicht so ganz wie ich das einordnen soll, da mein Gedicht nicht an Einzelindividuen in einem bestimmten Zeitfenster orientiert ist.
Oder meinst du dass deine Familiensituation menschheitsbestimmend sein sollte? Jedenfalls freue ich mich f├╝r dich dass du ein liebevolles Umfeld genie├čen konntest.

Liebe Dohle
da sind wir beide auf etwas aufmerksam gemacht worden. Der Filmtrick um ablaufende Zeit darzustellen funktioniert auf verschiedene Weisen

Ich danke allen herzlich f├╝r die Besch├Ąftigung mit dem Text, die Hinweise und die R├╝ckmeldungen.
und nat├╝rlich f├╝r die anonyme Wertung

Label

__________________
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