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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Verrat
Eingestellt am 06. 10. 2004 11:42


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Nyxon
Festzeitungsschreiber
Registriert: Mar 2001

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Verrat


Was soll ich dir jetzt noch glauben?

Du hast gesagt, es w├Ąre kein Problem f├╝r dich, ihn nicht mehr zu sehen. Du hast gesagt, du liebtest mich und es w├Ąre dir nichts an ihm gelegen. Du sagtest auch, dass du alles tun w├╝rdest, um uns zu retten. Ich hoffte, dich zu halten, wenn ich versuchte, dir zu trauen, wenn du sagtest, du wolltest nichts riskieren. Du meintest, du w├╝rdest ihn nicht mehr treffen, seine Stimme nicht mehr am Telfon h├Âren wollen, keine seiner SMS mehr lesen. Jetzt meinst du, es w├Ąre zu viel verlangt, ihn so vor den Kopf zu sto├čen.

Glaubst du wirklich noch, ich w├╝rde nicht ahnen, was ist? Denkst du, meine Liebe zu dir macht mich so blind, dass ich nicht mehr sehe, wie sehr du dich doch f├╝r eine Freundschaft mit ihm erw├Ąrmen kannst? Du sagtest, es sei besser, ihn nicht zu treffen, um nichts zu riskieren. Allein bei diesem Satz h├Ątte ich wissen m├╝ssen, dass da mehr ist als du mir erkl├Ąren willst. Ich kenne dich und ich kenne die Welt. Ich sehe vielleicht wie ein naiver Deb├╝tant aus, wenn es um Beziehungen und Liebe geht, aber mein Leben drehte sich nicht immer um dich. Ich beherrsche die Kunst des Verf├╝hrens, aber die der Blendung. Die Karten, die du ausspielen willst, habe ich erfunden! Die falsche Zunge, mit der du deine Versprechen sprichst, habe ich h├Âchstpers├Ânlich dem Teufel aus seiner Fratze geschnitten! Die Wiege, in du mich legen willst, um mir Beruhigung zu verschaffen, habe ich mit Blut und Hass gezimmert!
Du glaubst, ich k├Ąme zu dir zur├╝ck, weil ich dich brauche. Du hast Recht, ich brauche dich! Aber ich brauche nicht deinen Verrat und nicht deine scheinheiligen Versprechungen. Ich brauche keine, die mir sagt, sie liebe mich allein und in Gedanken bei einem anderen ist. Ich brauche keine, die mich zum Narren h├Ąlt!

ÔÇ×Ich habe mich mit ihm getroffen und musste die folgenden Tage auch irgendwie an ihn denken.ÔÇť Das waren deine Worte und mit diesen hast du mir ins Herz gestochen. Wollte ich nicht immer der einzige sein, der in deinen Gedanken einen Platz einnimmt? Hatte ich nicht deine Liebe verdient, nach allem, was wir zusammen erlebt haben? Ich dachte, ich k├Ąme damit klar, vor allem, weil ich dir glaubte, als du sagtest, du w├╝rdest nicht mehr f├╝r ihn empfinden, als eine freundschaftliche Verbundenheit. Ich glaubte dir, als du sagtest, du w├╝rdest mich auf ewig lieben wollen und nur meine sein! Aber dann merkte ich das Misstrauen in mir aufsteigen und pl├Âtzlich ging es nicht mehr. In der Woche, in der wir getrennt waren, die f├╝r mich die H├Âlle war und f├╝r dich als solche schien, hast du mich verraten. Sagtest, keinen Kontakt! Und hast ihn doch getroffen und dich ins Kino ausf├╝hren lassen, in den Film, den wir zusammen hatten erleben wollen! Lie├čest dich durch einen weiteren Abend geleiten und durch noch einen! F├╝nf Tage in dieser Woche ÔÇô von denen du drei Abende mit ihm verbracht hast!

Verrat, rufe ich! Verrat an der Liebe und an allem, was mir heilig war. Verrat an meinen Gef├╝hlen zu dir! Sagtest du nicht, wenn es mir damit besser ginge und wir wieder zusammenk├Ąmen, w├╝rdest du auf ihn und seine denkw├╝rdige Gesellschaft verzichten? Ja, das sagtest du! Aber hieltest du dich daran? War es nicht eher so, dass seine SMS dich gl├╝cklich machten, dich vielleicht sogar mehr befriedigten als die meinen? War es nicht vielleicht so, dass du seine Anrufe nur in meiner Anwesenheit wegdr├╝cktest und sie im Alleinsein freudestrahlend annahmst? War es vielleicht sogar so, dass du dich in den letzten Tagen, die wir nicht zusammensein konnten, abermals mit ihm trafst und er dich mit seinem Charme und seiner Art verzauberte?

Nimm ihn dir, denn jetzt sollst du frei sein! Werde gl├╝cklich mit ihm, denn mein Gl├╝ck hast du zerst├Ârt! Sag, dass du mich liebst und mich nicht verlieren willst und ich werde ├╝ber dich lachen! Sag, dass du mich brauchst und ich werde dich an den Pranger stellen, denn wie stark kann dein Bed├╝rfnis sein, wenn du doch ihn nicht ganz aufgeben kannst? Sag es!

Deine Liebe ist nicht fair und ich glaube jetzt, sie war auch nicht mehr rein und ehrlich. Vielleicht liebst du mich, vielleicht brauchst du mich? Vielleicht denke und f├╝hle ich auch so? Aber ich werde dich verlassen, das ist sicher!

Die Worte, die du sprachst, habe ich in deinen Mund gelegt! Die Gesten, die du brauchtest, um dich auszudr├╝cken, habe ich von den M├Ąchten gestohlen! Die Liebe, die du mir weismachen willst, wurde aus meinem Wahnsinn geschmiedet!
Nimm ihn dir, denn jetzt sollst du frei sein! Werde gl├╝cklich mit ihm, denn mein Gl├╝ck hast du zerst├Ârt! Sag, dass du ihn liebst! Er wird sich dar├╝ber freuen, denn er wird dich auch lieben! Bis zu dem Zeitpunkt, an dem du ihn und seine Liebe verr├Ątst, wie du es heute mit mir und meiner Liebe zu dir getan hast!

Du bist eine Verr├Ąterin! Und ich hasse dich daf├╝r, dass ich dich liebe!
__________________
Nyxon, gefallener Engel aus Leidenschaft

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