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Leselupe.de > Kurzprosa
Verrückter unter Verrückten
Eingestellt am 18. 05. 2006 18:40


Autor
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Alexandra Andrews
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2006

Werke: 3
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„Ich bin ein Außenseiter. Aber ich gebe es zu.
Fremde bezichtigen mich, ich sei brutal. Mehr noch: verrückt!
Sie sagen – und mit „sie“ meine ich alle: feine Herren, Bettler, junge Frauen; die komplette Gesellschaft – genau sie bilden sich ein Vorurteil über mich.
Ich sei ein Monster sagen einige, aber ich weiß, ich bin genial. Erfüllt von einer Genialität, die diese Stümper nie werden erkennen können!
Weiter sagen sie, ich sei ein Mörder. Verrückte, allesamt…

Der Gestank meines Raumes erfüllt meine Nase. Warum muss ich hier leben? In diesen Katakomben, die erfüllt sind von modrigem Geruch.
Mir wird übel von diesem Duft. Ich muss raus. Nur raus, ans Licht.

Das Sonnenlicht blendet mich. Überall Menschen. Nur Verrückte. Mir ist, als schnürte sich mein Hals zu und ich fange an zu laufen. Zu laufen ohne Ziel.
Sie hetzen mich. Ihre Stimmen in meinem Kopf. Mörder…“

Sie alle waren wahllose Opfer gewesen. Opfer eines fanatischen, verrückten und brutalen, jedoch genialen Mörders.
__________________
Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: die menschliche Dummheit und das All. Bei dem Zweiten bin ich mir noch nicht ganz sicher. - A. Einstein

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michy
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Alexandra -
dieser Satz zerstört mMn den Text:

'Sie alle waren wahllose Opfer gewesen. Opfer eines fanatischen, verrückten und brutalen, jedoch genialen Mörders.'

Ansonsten satt geschrieben und kräftig in der Aussage :-)

L.Gr.
Michael K.

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Alexandra Andrews
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2006

Werke: 3
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Das ist der Satz, der zeigt, dass er wirklich ein Mörder war.
Obwohl... Der Satz davor zeigt das ja im Grunde auch.

Danke für das Feedback!
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Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: die menschliche Dummheit und das All. Bei dem Zweiten bin ich mir noch nicht ganz sicher. - A. Einstein

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pablo
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2004

Werke: 5
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Liebe Alexandra,

huuhhhh, unheimlich! Irre!

gruselige Grüße
Pablo
__________________
pablo

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Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

hä? und jetzt?
der titel ließ mich aufhorchen. da könnte man glatt was draus machen. ich schrieb irgendwann mal ähnliches: "Ein Normaler unter zehn Verrückten ist gleichsam ein Verrückter unter zehn Normalen."
jedoch finde ich in deiner kurzprosa keinen inhalt. er ist einfach nicht da. gerade dieses genre zeichnet sich durch dichte und prägnanz aus, beides geht dir ab.
der letzte satz ist schulmeisterlich.

stilistisch wurde teilweise unsauber gearbeitet.
beispiel:

quote:
Ich bin ein Außenseiter. Aber ich gebe es zu.

das "aber" hat keinen bezug. es gibt keinen grund für ein "aber" nach dem einleitungssatz.
sagt mir nicht zu, der text.
viele grüße,
Prosa.

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