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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Verschroben im Alexandrinersonett
Eingestellt am 19. 02. 2012 15:18


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Bernd
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Verschroben im Alexandrinersonett

Mir druh ein harter Fall, ich habe mich verschroben,
mein Fehler wug so schwer, er krugte mir Verdruss,
ich fluchte hin und her, ich gubte ihm den Schluss,
bald totete mir's leid, dass das so schwond hier oben.

Der Hund boll auf dem Hof, der Schnee schnie rab von droben,
Die Möhrennase broch, dass man sie hieben muss.
die weiße Decke schmalz, das Wasser fohr zum Fluss,
es stog und stog und stog, bald wullten Strudel toben.

Die Sprouch, ja, die zerfoll, dieweil ich mich entschließte,
doch worde mirs zu spät, ich loff darüm nach Haus,
dort flennte ich und schmoll, ach, wie ich mich begießte

mit Ärger und mit Schaum, der zollte mir Applaus,
der mit mir spiegelfucht, mit sehr viel Schmott mich lieste,
ich freutete mich sehr, war dieser zohlen aus.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

Version vom 19. 02. 2012 15:18

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