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Leselupe.de > Ungereimtes
Verschwommene Himmel
Eingestellt am 31. 07. 2010 15:10


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Rhea_Gift
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Verschwommen

Der Himmel verschwimmt in Kratern
und Wind seufzt Leben ins Maar
leise ziehn Wolken im Augenwinkel
manchmal blinkt Sonne, versilbert den Blick
fliegen Gedanken im Schwarm -

was ruht in der Tiefe unter den Wassern
wohin weist Magma den Weg
wenn eines Tags über Augenhöhlen

sich spiegeln himmlische Weiten
blinzelnd ein Schatten verweht

bevor dann - ein Vogel im toten Winkel -

der Krater ein letztes Mal brodelt, erlischt
was wartet am Grunde der letzten Sekunde

die mir - ganz leise - die Flügel zerbricht?
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

Version vom 31. 07. 2010 15:10
Version vom 31. 07. 2010 20:01
Version vom 02. 08. 2010 21:23

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Perry
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Hallo Rhea,

ein magischer Moment ist dir mit
"was wartet im (am?)Grunde der letzten Sekunde"
gelungen.
Der Rest ist mir etwas zu naturgeladen mit all den Wolken, Kratern und der Magma über und unter Wasser. Mir würde ein Szenenbild hier auch reichen.
LG
Manfred

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Rhea_Gift
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mit im oder am Grunde hab ich auch überlegt... vielleicht doch besser am...

und nunja - ich bin noch ganz voll von den Maaren in der Vulkaneifel... da hab ich all das nunmal gesehen - daher gelingt mir die Kürze hier noch nicht so recht -
mir gefiel auch das Spiegelbild der echten Krater und der Augenhöhlen... weiß nicht, ob die echte vs. die Spiegellandschaft gekürzt noch so zur Geltung kommt... bin aber für Vorschläge offen...

LG, Rhea
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Rhea_Gift
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PS: geht ja auch darum, dass die (echten wie metaphorischen) Krater nur oberflächlich kalt sind, drum musste Magma mit rein... und es war einfach ein tolles Bild, der Himmel im Maar mit ziehenden Wolken, vom Winde verschwimmend in der Strömung - das musste ich euch einfach hinmalen
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Heidrun D.
Guest
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Liebe Rhea,

bei mir hinterlässt dein Gedicht einen starken und wild-ursprünglichen Eindruck. Darum fällt es mir ein wenig schwer, Beschneidungen vorzuschlagen.

Ich mache es auch nur, weil ich davon überzeugt bin, dass hier weniger (noch) mehr wäre. - Allerdings reichte es m. E. schon, wenn du einige Adjektive entfernstest und vielleicht noch ein paar Winzigkeiten ändertest, denn du bleibst ja brav (! ) in einem Bild:

quote:
Verschwommene Himmel

Der Himmel verschwimmt in Kratern
und Wind seufzt Leben hinein
leise ziehn Wolken im Augenwinkel -
manchmal blinkt Sonne, versilbert den Blick
fliegen Gedanken im Schwarm

Was ruht in der Tiefe unter den Wassern
wohin weist Magma den Weg
wenn eines Tags über Augenhöhlen

sich spiegeln himmlische Weiten
blinzelnd ein Schatten verweht

bevor dann - ein Vogel im toten Winkel -

der Krater ein letztes Mal brodelt, erlischt
Was wartet am Grunde der letzten Sekunde

die mir - ganz leise - die Flügel zerbricht
Grandios finde ich den Vogel im toten Winkel (3 Schmatzibussi).

Zusätzlich einen lieben Gruß
Heidrun





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Perry
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Hallo Rhea,

natürlich sollte man behutsam vorgehen bei der Verdichtung.
Meine ersten Stellen an die ich rangehen würde, wären das dreimalige Himmel/himmlisch und das zweimalige Kraterbild. Bei letzterem würde ich das Magma auf die Augenhöhle beschränken, denn ich denke, in der Realität ist es nicht sichtbar.
LG
Manfred

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