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Leselupe.de > Ungereimtes
Verse-Prosa für Chloris
Eingestellt am 18. 01. 2004 10:50


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Willibald
???
Registriert: Jul 2002

Werke: 25
Kommentare: 105
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Salute, kundige Kollegen,

die ihr vielleicht ... Anmerkungen wisst?

(Habe diesen Text aus dem Liebeslyrik-Thread hierher gerückt.)

Verse-Prosa
für das hochwohlgeborene Fräulein Chloris
zu Ihrem Geburtstag
am siebenten Dezembris a. p. Chr. n.MMIII (2003).

(Fassung II unter hilfreich tätiger redaktioneller Mitarbeit von poe t.)


Ach,
die Muse gab mir nicht
allzeit gut und schön zu singen:


Oftmals flieht mich ein Gedicht,
keine Funken wollen springen.
Trotzdem, Chloris, will ich schreiben,
Verse-Prosa: schrumm, schrumm, schrumm.
Kann Dir Prosa Zeit vertreiben,
nimmst Du Prosa wohl nicht krumm.

Nun denn,
als Konrad Töricht, ein Kollege,
bei einem Feste jüngst betrunken

für meiner Chloris´ Schönheit
besonders plumpe Worte fand,
da sandte ich ihm,
mag´sche Formeln murmelnd,
nächtens den Engel des Zorns.

Nun fand aber dieser
den Konrad volltrunken und schlafend
und sprach zu ihm im Traume:


Zu halten den Mund ab und an,
Worte herunter zu schlucken,
nicht zu leugnen den Kloß im Kopfe,
dich stumm zu widmen dem Gaumengenusse,
das stünde dir an.

Da du aber Konrad bist
und dies zu tun nur beschränkt imstande,
so gilt es, zu deinem besten
die Blasen von Öl
in deinem Haupte
mit spitzen Worten
anzustechen des Nachts,
auf dass sie dir platzen.

Da Chloris am magischen Siebten geboren,
umgibt sie ein magischer Harnisch.
Was kann da dein Kitzeln?
Da sie ein kundiger Ferge,
führt sie das Schiff.
Was soll dein Gerudre?
Da sie ein Elbenmädchen,
ficht sie mit flirrender Klinge.
Was sollen ihr lahmende,
Disteln fressende Hasen
entlang ihres Weges?

Ich hoffe
für dich, sie achtet nicht deiner,
nicht im geringsten.


Sie köpfe vielmehr
mit silberner Klinge
die perlende Flasche
vom Versschmied.

Sie genieße errötend
das glühende Feuer des Fingerrubins -
je nun - vom Versschmied entfacht.

Ach ja! Und des Versschmieds
wie Hasen hoppelnde Verse,
die lese sie lächelnd.
Und Chloris sei mir,
äh ihm,
so gut wie die Verse.
Nein, besser.

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Willibald
???
Registriert: Jul 2002

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Chloris Versprosa Fassung II

Salute, kundige Kollegen,
habe hier eine leicht geänderte Fassung II reingesetzt. Vielleicht Lust zu Kommentaren?


Versprosa

Für das hochwohlgeborene Fräulein Chloris
zu ihrem Geburtstag
am siebenten Dezember a. p. Chr. n. MMIII

I

Ach,
die Muse gab mir nicht
allzeit gut und schön zu singen:
Oftmals flieht mich ein Gedicht,
keine Funken wollen springen.
Trotzdem, Chloris, will ich schreiben,
freie Verse, sei´s auch drum.
Kann Dir Prosa Zeit vertreiben,
nimmst Du die "Verse" hier nicht krumm.

II

Als ....
als Konrad, ein Kollege,
bei einem Feste jüngst betrunken
für meiner Chloris´ Schönheit
besonders plumpe Worte fand,
da sandte ich ihm,
magisch Formeln murmelnd,
nächtens einen Engel,
den Engel des Zorns.

III

Er sprach:

Zu halten den Mund ab und an,
Worte herunter zu schlucken,
nicht zu leugnen den Kloß im Kopfe,
dich stumm zu widmen dem Gaumengenusse,
das stünde dir an.

Da du aber Konrad bist
und dies zu tun nur beschränkt imstande,
so gilt es, zu deinem besten
die Blasen von Öl
in deinem Haupte
mit spitzen Worten
anzustechen des Nachts,
auf dass sie dir platzen.

Da Chloris am magischen Siebten geboren,
umgibt sie ein magischer Harnisch.
Was vermag da dein Kitzeln?

Da sie ein kundiger Ferge,
führt sie das Schiff.
Was soll dein Gerudre?

Da sie ein Elbenmädchen,
ficht sie mit flirrender Klinge.
Was sollen ihr lahmende,
Disteln fressende Hasen
entlang ihres Weges?

IV

Ich hoffe für dich,
sie achtet nicht deiner,
nicht im geringsten.

Sie köpfe vielmehr
mit silberner Klinge
die perlende Flasche
vom Versschmied.

Sie genieße errötend
das glühende Feuer des Fingerrubins -
je nun - vom Versschmied entfacht.

Ach ja! Und des Versschmieds
wie Hasen hoppelnde Verse,
die lese sie lächelnd.
Und gut sei ihm Chloris,
so gut wie die Verse.
Nein, besser.

(Danke an poe t. für Lektorenarbeit)
__________________
aes (auf! eulen schwingen)

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Willibald
???
Registriert: Jul 2002

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O Chloris, die ich lieb mehr als mein eignes Leben,
Die Verse, die du siehst, schickt meine Feder dir,
Solch Lieb verschweig ich nicht,ich will sie zeigen, geben,
Und glaube, hoffe, weiß: Dein Lieb strebt sacht zu mir.

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