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Leselupe.de > Gereimtes
Versehen
Eingestellt am 14. 10. 2010 23:43


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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

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Versehen

hielt eben
nur aus Versehen an
kaum dass ich mich versah
die Jahre standen Schlange
unterm Strich

Leben
war in der Gegend kurz
doch Gegenwart schon lange
(gegen mich)

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Spaetschreiber
???
Registriert: Sep 2009

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Vers Ehen

Wie jetzt? Vers Ehen? Zwei?
Ein Vers und zwei Ehen? Bigamistengesindel.
Oder nacheinander? Zwischendurch mal unterm Strich? Nicht „AUF DEM …?“
Die Jahre standen Schlange? Und des Lebens Wart, also der Hüter,
der Aufpasser, war nur kurz mal vor Ort? Und dann auch noch „Dagegen?“

Gut, Schluss mit dem Quatsch.

Also: Ein Nachdenken über das Leben.

Ein Revuepassierenlassen - und Zweifel – (des Dichters Brot eben).
Dass dieser Hochgeschwindigkeitszug «Leben» heißt, fiel auf. Prima!
Das Bemerken desselben ist ein schöner Anfang, für ein Gegenlenken -
und ist fast schon der Sprung in die Notbremse. Aber nur fast.
Ist der Lyri aber zu kurz, wie der Aufenthalt in besagter Gegend,
wird er-sie-es nicht schaffen bis dort oben. Da kann er Springen,
Hopsen Wettern und Schreiben. Da braucht‘s jemanden
der ihm oder ihr hilft. Anhebt vielleicht? Oder schubst?
Und dann wartet, dass was passiert - ihm oder ihr etwas passiert.
Dann wäre er wieder gefragt, des Lebens Wart oder der Gegen Wart.
(Beide sind übrigens sind tolle Hechte.)

Es wird ein Schicksal sein, dass viele betrifft.
Der eine bremst und etliches wird geweckt. So ringsherum …
Das ist übrigens etwas, was bei vielem (n) von Zeit zu Zeit nötig wäre.
Glaub ich ...

V.G.a.B.

S.

__________________
Nur ein mittelmäßiger Literat ist immer in Höchstform. (W.S. Maugham)

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Karinina
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Ja, das ist natürlich etwas anderes, als meine linde Sommernacht. Da gratuliere ich und bin baff. So viel Nachdenken gibt es in meiner Schreiberei nicht, und dabei kommt es ja genau darauf an. Ich könnte mich nun in mein tiefes Loch verkriechen, tu ich aber nicht, es muss eben jeder mit dem leben, was ihn ausmacht: Ich in Schwelgerei und Du in Philosophie.
Sei bedankt. Karinina

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

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Lieber gitano,

vielen Dank für deinen Vorschlag! Meine Satzstellung hat 3 Gründe:

1. wollte ich eine Art Chiasmus herstellen:

war in der Gegend kurz
doch Gegenwart schon lange

2. sollten "kurz" und "schon lange" betont und durch parallele Stellung kontrastiert werden.

3. passt es so besser in das (zugegebenermaßen sehr lockere)jambische Schema

Kling diese Satzstellung wirklich so falsch? Für mich geht's...

LG,
presque

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

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Für S. aus B.

Versehen II

Traf Wort auf Wort und sprach frei Schnauz':
"Sag, was bist du denn für ein Kauz?
Bist etwas doof, hast keine Ethik...
doch reizt mich seltsam die Phonetik!
Na warte, eh' ich mich versehe,
sind wir schon eine Verse-ehe,
und in der Hochzeitsnacht, da reib ich
die Endung dir, sie ist so weiblich,
massiere dann den kleinen, süßen
Trochäus dir auf deinen Füßen..."
Da sprach das and're Wort kokett:
"Du, ich mach's lieber im Terzett..."

Ansonsten weißte ja alles und so..

LG von J.
aus S. in E.

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presque_rien
???
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Lieber gitano, das ist ja kein "echter" Chiasmus - beim Chiasmus geht's eigentlich um überkreuzte Wortstellung, z.B.: Ich liebe meine Katze, und meine Katze liebt mich - das wäre ein Chiasmus (verzeih das dämliche Beispiel... hätte ich lieber Schaf nehmen sollen? )

Hier ist es eher ein "Klang-Chiasmus" - ich steh auf sowas (ja, ich weiß, bin etwas pervers )

Der Misston mit dem "kurz" gefällt mir eigentlich, denke ich... aber das Gedicht ist eh eine Skizze zur Ideengenerierung, aslo vermutlich wird alles anders...

Vielen Dank fürs Kommentieren!

LG,
presque

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