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Leselupe.de > Kurzprosa
Verspielte Hunde
Eingestellt am 20. 11. 2017 23:04


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Arno Abendsch├Ân
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Der Spieltrieb des Hundes ist vor allem Freude an rascher Bewegung. Ein St├╝ck Jagdleidenschaft blitzt auf, wenn einem Gegenstand hinterhergesaust wird. Das Objekt wird eingeholt, gepackt und wom├Âglich zerfleddert. Gibt es keinen Gegenstand in Bewegung, jagen manche Hunde der eigenen Schwanzspitze nach. Ein Vierf├╝nftelkreis rotiert rasend schnell und selbstvergessen vor unseren Augen. Wir staunen - so wenig kann schon Gl├╝ck ausmachen.

Gefahren kommen ins Spiel, wenn Technik hinzukommt, die von Menschen ersonnenen Apparate und Maschinen. Da saust der Hund einem fahrenden Auto hinterher, will ins rollende Rad bei├čen, wird selbst ├╝berrollt und verliert, wenn er Gl├╝ck hat, nur ein Auge.

Wenn Sie dem Spieltrieb einen Riegel vorschieben, riskieren Sie leicht gr├Â├čeren Schaden als Sie vermeiden wollten. Ein Paar aus Hannover wollte ins Theater gehen und den Hund nicht allein in den Wohnr├Ąumen lassen. Sie sperrten ihn also ins G├Ąste-WC. Der Hund langweilte sich dort und riss das Toilettenpapier vom Halter und jagte die Papierschlangen durch das Kabuff. Dabei verstopfte er den Abfluss des Handwaschbeckens und brachte es auch noch fertig, den Wasserhahn aufzudrehen. Er flutete die verlassene Wohnung und durchn├Ąsste die Decke der darunterliegenden. Ein unvergesslicher Theaterabend!

Wenn Sie jedoch glauben, unter ihren Augen k├Ânne ein Hund spielend nicht viel anrichten, erliegen Sie einem vielleicht t├Âdlichen Irrtum. In Frankreich bestieg einmal eine mehrk├Âpfige Familie ein Gummiboot. Der Familienhund paddelte aufgeregt nebenher. Vor lauter Vergn├╝gen biss er in die Bootswand aus Gummi. Das Boot sank sofort. Alle Insassen - bis auf den Vater, glaube ich - ertranken. Der Hund schwamm an Land. Jetzt hatte er ausgespielt.

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