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Leselupe.de > Ungereimtes
Versprechen
Eingestellt am 06. 10. 2007 18:54


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Anysa
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Ein Tropfen am Fenster
naß und kalt klebend
wie mein Herz

Spiegelbild in seinem Inneren
gleich meiner Erinnerung
verliert sich im Nichts

Versuche, Sonnenstrahlen einzufangen
glanzvoll vor der Finsternis
die unaufhaltsam kommt

Zu Boden fließt er
seiner Zerstörung entgegen
tief hinab ins Grab

Wärme entschwindet,
Liebe vergehend
warte ich, daß du kommst

Dem Tropfen gleich
Leere in mir
und dein gebrochenes Versprechen

Version vom 06. 10. 2007 18:54

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Milko
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fallen

der krug des lebens
ohne f√ľlle

als versprechen

deine worte haben gef√ľhl
und versprechen was sie geben können
gm
__________________
gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

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Daunelt
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Hallo Anysa,

auch mir gef√§llt Dein Gedicht. Es gibt f√ľr mich wenig schlimmeres, was man einer vertrauten Person antun kann, als ein Versprechen zu brechen. Was ich zu bedenken gebe: mein Deutschlehrer hat immer gewarnt, allzu verschwenderisch mit der Verlaufsform umzugehen ("klebend", "vergehend" usw.). Der Leiter der LIteraturwerkstatt unserer Volkshochschule, bei der ich lange Jahre mitgearbeitet hatte, war da noch ungn√§diger. Ich sehe es zwar nicht so dramatisch, aber du gebrauchst es in Deinen Zeilen schon ziemlich h√§ufig. √úberlege vielleicht mal, ob es auch anders geht.

Liebe Gr√ľ√üe

Daunelt
__________________
Die Aufgabe des Dichters ist nicht, Wege aufzuzeigen, sondern Sehns√ľchte zu wecken (Hermann Hesse)

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Anysa
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Hallo Daunelt,

freut mich, das auch dir das Gedicht gefällt.
Was die verschwenderischen Verlaufsformen angeht, hast du nicht ganz unrecht. Teilweise ist dies auch gewollt, da es sich sehr fl√ľssig lie√üt.
Mein Deutschunterricht ist schon sehr lange her und ich achte, gerade bei einem Gedicht, nicht unbedingt auf solche Dinge. Ich schreibe einfach nur.
Habe deinen Ratschlag beherzigt und versucht, das Gedicht umzuschreiben ohne den Inhalt zu verändern. Da liegt bei mir immer die Gefahr, das eine Korrektur schlechter als das Original ist. Daher ändere ich das Original noch nicht sondern bringe hier die Korrektur ein.

quote:
Ein Tropfen am Fenster
naß und kalt klebend
wie mein Herz

Spiegelbild in seinem Inneren
gleich meiner Erinnerung
verliert sich im Nichts

Versuche, Sonnenstrahlen einzufangen
glanzvoll vor der Finsternis
die unaufhaltsam kommt

Zu Boden fließt er
seiner Zerstörung entgegen
tief hinab ins Grab

Wärme entschwindet,
Liebe vergehend
warte ich, das du kommst

Dem Tropfen gleich
Leere in mir
und dein gebrochenes Versprechen


Mehr fällt mir nicht ein.

Liebe Gr√ľ√üe
Anysa

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Daunelt
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Hallo Anysa,

die zweite Version gefällt mir (noch) besser.

;-) Daunelt
__________________
Die Aufgabe des Dichters ist nicht, Wege aufzuzeigen, sondern Sehns√ľchte zu wecken (Hermann Hesse)

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Walther
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Moin!

Das heißt wohl: "... daß Du kommst ...".

Gruß W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Walther
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Moin Anysa,

so ganz genau wollte ich das nun auch wieder nicht wissen.

Im Ernst:

quote:
Wärme entschwindet,
Liebe vergehend
warte ich, daß du kommst

Dem Tropfen gleich
Leere in mir
und dein gebrochenes Versprechen
So stimmt's, wenigstens deutschtechnisch. Der Rest ist Geschmacksache. Mir gefällt dieser Rest jedenfalls, sonst hätte ich nix gepostet.

Lieber Gruß und frohes Dichten.

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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