Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92203
Momentan online:
396 Gäste und 16 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Vertigo
Eingestellt am 17. 04. 2002 01:04


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
itsme
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 18
Kommentare: 289
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um itsme eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Der Freitag Abend ist der sch├Ânste des ganzen Wochenendes. Am Freitag Abend ist der Montag Morgen noch in weiter Ferne. Jedenfalls dann, wenn man am Samstag nicht arbeiten mu├č. So empfinden das Viele.

Die typisch holl├Ąndische Kneipe in der N├Ąhe des Hauptbahnhofs von Amsterdam, in die Grobbel und Preppy gestolpert waren, f├╝llte sich zusehends . Das Stimmengewirr ├╝bert├Ânte l├Ąngst das unabl├Ąssige Gedudel der Rap Musik. Typisch ist eine holl├Ąndische Kneipe dann, wenn Teppiche als Tischdecken dienen, die m├╝helos den Inhalt eines Kasten Grolsch aufsaugen k├Ânnen, irgendwo ein Billard Tisch steht, das Mobiliar ├Ąlter als der Wirt ist, und den G├Ąsten Herkunft und Weltanschauung bereits an der Kleidung anzusehen ist, aber niemand Notiz davon nimmt. Nirgends ist es so bunt und vielf├Ąltig in Europa, wie in Amsterdamer Kneipen, besonders am Freitag Abend.

Die letzten hungrigen G├Ąste kauten noch an Frites und Bami Rol, als die Verwandlung begann. Ein Tisch am Fenster wurde von Gl├Ąsern, sonstigem Geschirr und dem obligatorischen Teppich befreit, die Musik wandelte sich zum Disko Sound, und zun├Ąchst zwei M├Ądels bestiegen den Tisch, um sich als GoGo Girls zu bet├Ątigen. Ein paar weitere Tische wurden rausgetragen - die Stehparty lief.

Grobbel und Preppy waren im Gespr├Ąch mit zwei dunkelh├Ąutigen Sch├Ânen. Nicht der Zufall hatte das gef├╝gt, sondern Grobbels fr├╝hzeitige Umsicht. Sie waren in Amsterdam, um die ?Trium Virat?, einen kleinen Zweimaster, der unmittelbar hinter dem Hauptbahnhof im Yachthafen lag, nach Workum zu ├╝berf├╝hren. Da lag es nahe, sich nach weiblicher Begleitung umzusehen. Besonders Grobbel hat eine sichere Witterung f├╝r lohnende Ziele, und nur selten bleibt sein Charme erfolglos. Die wohlige W├Ąrme eines sonnigen Sp├Ątsommertages und die sinnliche Leichtigkeit der Wochenend Stimmung dieser Kneipe taten ein ├╝briges. Gibt es Zutaten, die bedenkenloser machen Unternehmungslust zu leben? Die Einladung jedenfalls zu einem gemeinsamen Segel Wochenende zauberte sofort ein Strahlen in die Gesichter der beiden, jetzt schon sehr begehrenswerten exotischen Sch├Ânen.

Die Nacht war noch jung, die Eisenbahnbr├╝cke, die den Zugang zum Ijsselmeer versperrt, ├Âffnet auch nachts; sch├Ân w├╝rde es jetzt auf dem Wasser sein. Die Beiden, sie hie├čen Camille und Pauline; sie tuschelten miteinander und kicherten, ein Hauch von Widerstand, deklamiert der Schicklichkeit wegen, nicht mehr, als ein Ritual. Dann nickten sie zustimmend. Der Weg zum Schiff war nicht weit, und die Nacht wie Samt; so warm und sternenklar. In der Luft lag der Geruch brackigen Hafenwassers. Weg, nur raus aus dem Hafen und seinem Gewusel, seinen 1000 Lichtern, die die Sterne blenden. Weg auch, bevor die Beiden es sich anders ├╝berlegten.

Amsterdam blieb zur├╝ck im glitzernden Kielwasser, das der sonor brummende Schiffsdiesel in das schwarze Wasser strudelte. Ob alle Frauen auf Curacao so heiter und lebenslustig sind? Wie anmutig sie sich bewegten. Man sah, sie sind zu Hause auf Schiffen. Preppy steuerte die "Trium Virat" entlang der Tonnen, die mit ihrem Blinzeln den Weg weisen. Camille schaute ihm zu. Grobbel, dem das Grinsen nie aus dem Gesicht weicht nach 5 Bier, machte sich auf in die Pantry. Im K├╝hlschrank war mehr davon. Keine Fahrt ohne ausreichend Grolsch. Pauline sa├č, an den Besan Mast gelehnt, auf dem Achterdeck. Der leichte Fahrtwind spielte mit ihrem langen, weiten Rock. Wie einladend sch├Ân ihre Beine sind. Preppy dachte das, l├Ąchelte und schaute wieder voraus. Camille l├Ąchelte auch. Sie war seinem Blick gefolgt. Bald hinter der Schleuse weicht das Land zur├╝ck. Die dunklen Schatten der wenigen H├Ąuser ducken sich hinter die Deiche. Das Plopp der Grolsch Flaschen, ein Cheers auf die Nacht und das L├Ącheln der Karibik. Gibt es heitere Melancholie?





"Seht dort." Camille zeigte nach Backbord voraus. ?Die Geister erwarten uns.? Preppy sah es auch. Es w├╝rde Nebel geben. Die Wetterlage lie├č das erwarten. Die Flecken wurden gr├Â├čer und dichter. Jetzt war er auch zu riechen. Noch 12 Meilen bis Lelystad. "Es sind gute Geister, du wirst sehen." Preppy schaute ungl├Ąubig fragend zu Camille. Kein Seemann mag Nebel. Doch er sah geheimnisvolle Zuversicht. Ihr Blick ist wie ein Versprechen, dachte Preppy. Und als wollte sie ihre Zuversicht ├╝bertragen, schmiegte sie sich an ihn, und eine Hand legte sich auf seine Schulter. Preppy quittierte das, in dem er einen Arm um ihre Taille legte. Geister hin, Nebel her.

Noch 4 Tonnen bis Lelystad, und der Nebel hatte sie verschluckt. Grobbel sa├č schon lange auf dem Vorschiff mit der Taschenlampe in der Hand, auf der Suche nach der n├Ąchsten Tonne. Nur noch langsam schlichen sie durch die rabenschwarze Nacht. Die Welt schien an den Bordw├Ąnden zu enden. Nur keine Tonne rammen. Pauline hatte sich zu Grobbel gesetzt, und ihnen beiden eine Decke ├╝ber die Schultern gelegt, denn es war k├╝hl geworden. Schaute Grobbel noch nach den Tonnen oder nur noch nach Pauline? Preppy sah die zwei K├Âpfe da vorne, die sich umkreisten, und H├Ąnde, die sich hielten. ?La├č sie?, hauchte Camille in sein Ohr. "La├č sie, du wirst sehn, alles ist gut." Ob es auf Curacao auch Nebel gibt, der die Welt wattiert, und auf die Gr├Â├če einer Tischtennisplatte reduziert? Preppy griff zum Gashebel und reduzierte auf 1600 RPM. "Du bist sicher Camille?" Ihre Hand auf seiner am Ruder war die Antwort; ein leichter Druck nach Steuerbord. Warum f├╝gte er sich? Dort, knapp Backbord, ja das war sie. Im Kegel der Lampe war sie deutlich zu sehn: Nr. 14 .....noch 4 Meilen bis Lelystad.

Wie warm und sanft ihre Hand doch war. Sie lag noch immer auf seiner am Ruder. Die andere begann seinen Po zu erkunden. "Magst du ein Bonbon", fragte sie. "Ich glaube es ist Kirsch." Sie standen gesch├╝tzt im Ruderhaus. Mit Pauline unter der Decke war es sicher auch Grobbel nicht kalt. Warum war er so unbesorgt in diesem grauschwarzen Brei? Er wandte den Kopf zu Camille: "Ein Bonbon?" Die Antwort gaben ihre Lippen, die ihm den erstaunten Mund verschlossen, und ihre Zunge, die ihm das Bonbon in den Mund schob. Ja, es war Kirsch, aber lieber h├Ątte er weiter ihre Zunge geschmeckt.

Die Wischerbl├Ątter m├╝hten sich, die Scheiben frei zu halten von der Feuchte des Nebels. Endlich, starke Lichter voraus; die Schleuse von Lelystad. Rechts davon liegt der Hafen. Nur noch Minuten, und die Nebelfahrt war zu Ende. Die Welt hatte wieder eine r├Ąumliche Ausdehnung. Im Salon war es jetzt warm und gem├╝tlich. Preppy kochte Tee, und Pauline baute eine T├╝te. Es braucht etwas Zeit zum "calm down" nach solch einer Fahrt. Grobbel blieb bei Bier und Pauline.

Sie sa├č im Winkel des gro├čen U-Sofas. Einer ihrer kleinen nackten F├╝├če ruhte auf der Lehne, der andere auf Grobbels Schulter. Ihren langen Rock hatte er hochgeschoben bis ├╝ber ihren Bauchnabel. Einen Slip trug sie nicht. Ihr ge├Âffneter Mund und die halbgeschlossenen Augen waren die Zeichen der Lust, die Grobbels H├Ąnde ihr bereiteten. Der Tau des gl├Ąnzenden Pink ihrer ge├Âffneten schwarzen Muschel benetzte seine Fingerkuppen. Der Duft ihrer prallen, rasierten Weiblichkeit drohte seine Hose zu sprengen. Camille l├Ąchelte hin├╝ber zu Pauline: ?Feuchte einen Finger gut an in ihrem Vaginchen, und dann steck ihn in ihren Po. Sie liebt das.? Dann zog sie ihr T-Shirt aus, und setzte sich rittlings auf Preppys Scho├č. Der vergrub sein Gesicht zwischen den prallen Halbkugeln, und atmete den Duft ihrer Haut, bevor er die beiden Spitzen mit den Lippen anfeuchtete und zusah, wie sie zu Knospen wuchsen. Derweil widmeten sich seine H├Ąnde lustvoll diesem Po, der es wert war in Marmor gemei├čelt zu werden. Als Camille den Rest der T├╝te in den Aschenbecher plaziert hatte, nahm sie Preppys Hand. "Komm", sagte sie, mehr nicht.

Es war nicht die Zeit der Worte. Stimulanz f├╝r die Sinne war alles an diesem Abend, seit sie die Kneipe betraten. Sie zog ihn auf die gro├če Doppelkoje in der Achterkaj├╝te, hob ihren Rock hoch, und hockte sich ├╝ber sein Gesicht. Sie liebten sich endlos, verloren sich, hitzig ineinander dringend, verharrend im sanften, z├Ąrtlichen Spiel der H├Ąnde, dr├Ąngend, fordernd, unabl├Ąssig tastend, schmeckend; das furiose Ende einer Nacht, dessen Vorspiel in der Kneipe begann. Atemlos schlie├člich lie├č sie ihn zur├╝ck, als sie die Achterkaj├╝te verlie├č. Preppy blieb wach. Er f├╝hlte sich so eigenartig durchflutet von einem unbekannten Energiestrom.

Als die T├╝r sich wieder ├Âffnete, war es nicht, wie erwartet, Camille die zur├╝ck kam, sondern Grobbel. "Bist du endlich aufgewacht?", h├Ârte er ihn fragen. "Endlich aufgewacht?", echote Preppy verunsichert. "Du hast geschlafen wie ein Stein. Ich hab dich einfach nicht wach gekriegt." Grobbel sah die ungl├Ąubige Verwirrung in Preppys Gesicht. "Es ist inzwischen sp├Ąter Nachmittag, aber du hast nichts verpa├čt. Drau├čen ist immer noch dicker Nebel." "Was machen Pauline und Camille?" "Die Beiden sind schon heute Vormittag von Bord gegangen. Ich soll dich nat├╝rlich lieb gr├╝├čen. Von Camille soll ich dir zus├Ątzlich Danke sagen f├╝r dein Geschenk dieser Nacht, was auch immer das war." "Geschenk?" ?Ach ja, und du sollst mal in das Staufach unter deiner Koje schaun."

Wo ist jetzt Wirklichkeit, ging es Preppy durch den Kopf. Sofort stand er auf, um unter der Koje nachzusehen. Er fand eine einfache Puppe aus Holzleisten und Stroh. Sie war bekleidet mit einem Fetzen Stoff, den er unschwer als Teil eines T-Shirts identifizierte, das er seit Wochen vermi├čte, und auf ihre Brust war ein Bild aus einer alten Tageszeitung geheftet, das ihn w├Ąhrend einer Demo vor mehr als 5 Jahren zeigte. Au├čerdem hielt sie eine wesentlich kleinere Strohpuppe im Arm. Das Geschenk? Er schaute Grobbel geradezu entsetzt an und schwieg. Vodoo Zauber ist doch Hokuspokus!?!

__________________
Life is too short to paint a single kiss

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zur├╝ck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!