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Leselupe.de > Ungereimtes
Verwandlung
Eingestellt am 05. 03. 2012 09:15


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wirena
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Verwandlung

Der Nebel weicht,
enthüllt der Wälder weisses Kleid,
verwandelt der Raum,
still steht die Zeit.

Rein, klar liegt die Landschaft,
schweigend und wahr.
Keine Kämpfe,
keine Siege,
nur Ruhe und Friede.

Tausende,
abertausende Eissterne bevölkern den Ort.
Ihre Formen vielfältig
verraten das unaussprechbare Wort.

Schönheit, Wahrheit, Harmonie ist alles,
klingt das Sternenlied;
bis die Strahlen der Sonnenglut
dieses besiegt.

Erst funkeln die Sterne,
erregt und gehetzt;
dann sich dem Zauber ergebend,
die Ruhe verletzt,
zerrinnt der Stern,
es schmilzt die Form,
lebendig, verwandelt,
fliesst ein Tropfenstrom....

Lustig klingt die neue Weise,
munter geht es auf die Reise,
zum Ziel, das den Weg nur kennt,
zu laben, zu spiegeln,
was nicht hetzt und rennt.

__________________
Das Innere oder Innerliche ist um so wirklicher, als ich es mir immer wieder erobern muss.
"Was ich selbst erlebt habe, ist nur dann wahr, wenn es als verwandelter Vorgang wiederkehrt. Hans Bender, geb. 01.07.1919

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

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Hallo wirena,

„Der Nebel weicht,
enthüllt der Wälder weisses Kleid,
verwandelt der Raum,
still steht die Zeit.“

-wälder besser ins singular setzen.den lyrich
sieht m.e. nur einen wald, nicht alle gleichzeitig

die zweite Zeile ist in sich unlogisch:
wenn der nebel weicht, kann er nicht das weisse kleid, hier
synonym fĂĽr nebel, enthĂĽllen weil er es selbst ist.
Besser:

der nebel weicht
es schwindet des waldes
weiĂźes kleid

- dritteZeile -ver- streichen und ersetzen durch:
„wandelt den Raum“

vierte zeile:
still steht die zeit, scheint mir als satz nur dem reim
geschuldet

meine interpretation:

der nebel weicht
es schwindet des waldes
wallendes kleid
im wandelnden Raum
enthüllt sich gemächlich:
die zeit

nur mal ein versuch fĂĽr die erste strophe

lg
ralf


__________________
RL

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wirena
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Registriert: Sep 2009

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Liebe Ralf

...endlich kann ich Dir ädaquat antworten - lieber spät als nie, und vor allem dann, wenn es Zeit dazu ist :-)

Deine Interpretation der ersten Strophe (gemächlich wäre für mein Empfinden zu streichen), ist m.E. eine schöne Verdichtung, die zu einer neuen Aussage führt. Mein derzeit stimmiger Titel dazu „Zeit“.

Doch etwas anderes wollte ich wecken. Etwas, das ich nur umschreiben kann: – irgendwie das Urvertrauen zu einer immerwährenden Beständigkeit trotz „Bilderwechsel“. Daher: still steht die Zeit ist nicht dem Reim geschuldet, sondern der Höhepunkt, des Geschehens, wenn die Wälder, in ihrem weissen Kleid, vor den Augen des Lyrich liegen, welches den Überblick auf eine weite Landschaft, mit verschiedenen Wälder hat = Standpunkt/Standortfrage.

Aus allen/allem ist der Nebel gewichen, alle Wälder sind verschneit, weiss, schneebedeckt. Kein Fliessen des Nebels mehr, er ist weg, hat sich „in Luft aufgelöst“ – nur klares „Bild“, „Stillstand“. Auch Lyrich steht still, (gedankenlos), „bedeckt von kalter Luft“. Landschaftsbild/Lyrich eingefroren - im ewigen Augenblick vereint – doch das Bewusstsein und die Sonne lösen dies Geschehen – vorbei die ungetrübte klare Ruhe – weiter geht das Gechehen, die Zeit, neues Werden....

Danke Ralf, für Dein Feedback, Dich Befassen mit meinen Zeilen – wünsche Dir fröhliche, sonnige und in welcher Form auch immer,fruchtbare Sommertage, die in den Winter wirken :-)

Lg wirena

__________________
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