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Leselupe.de > Ungereimtes
Verwesung
Eingestellt am 01. 12. 2003 07:07


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lapismont
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Da hinter den B├Ąumen erklomm ich den Tag.
Meine haltsuchenden Arme brachen am d├╝nnen Himmel.
Mein Leib verschob sich in bessere Zeiten.
Nur Angst vor dem Tod hielt die Augen.
Am Glutstreifen der Sterne schmolzen auch sie, tropften sehenden und wissenden Blickes auf die Erde zur├╝ck.
Ich komme nicht an ohne mich.
Mein Wesen schl├Ąft hinter all der Welt versteckt in diesem K├Ârper und l├Ąsst sich nicht wecken.
Nur traumkurz rei├čt es mir den Mund auf.
Die Wunde vernarbt schleichend doch sieht das kein Spiegel.
Nichts Wesentliches f├Ąngt er.
Auch Deine Augen sind Punkte, die Licht nur spiegelnd keine Fenster sind.
Die Netzhaut ist Deine innerste Mauer, wie meine, die kein Kratzen zerst├Ârt.
Mal sind wir uns fl├╝chtig und dann fehlt ein Stein doch die Welt ist ein Steinbruch mit M├Ârtelfl├╝ssen.

__________________
Kunst passiert.

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

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Hi, guten Morgen, lapismont!

Du malst hier ein sch├Ânes surreales Bild!

Dir eine sch├Âne Adventszeit und weiterhin solche Bilder!
Schakim
__________________
┬ž┬ž┬ž> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufbl├╝hen <┬ž┬ž┬ž

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wondering
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Hi lap,

darf ich mal?

Da hinter den B├Ąumen erklomm ich den Tag.
Meine haltsuchenden Arme brachen am d├╝nnen Himmel.
Mein Leib verschob sich in bessere Zeiten.
Nur Angst vor dem Tod hielt die Augen.
Am Glutstreifen der Sterne schmolzen auch sie, tropften sehenden undwissenden Blickes auf die Erde zur├╝ck.
Ich komme nicht an ohne mich.
Mein Wesen schl├Ąft hinter all der Welt versteckt in diesem K├Ârper und l├Ąsst sich nicht wecken.
Nur traumkurz rei├čt es mir den Mund auf.
Die Wunde vernarbt schleichend, doch sieht das kein Spiegel.
Nichts Wesentliches f├Ąngt er.
Auch Deine Augen sind Punkte, die Licht nur spiegelnd, keine Fenster sind.
Die Netzhaut ist Deine innerste Mauer, wie meine, die kein Kratzen zerst├Ârt.
Mal sind wir uns fl├╝chtig und dann fehlt ein Stein, doch die Welt ist ein Steinbruch mit M├Ârtelfl├╝ssen.


feine Bilder f├╝r ne traurige Story (falls ich sie richtig verstanden habe... )
lG wondering


__________________
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie woanders zu suchen.

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lapismont
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Hallo Schakim,

Danke f├╝r Deine W├╝nsche, ja gerade die Bilder sind wichtig, sie zu finden und zu malen meist schwer.

Und liebe Wondering,
danke f├╝r Deine Korrekturen.

Ich mag die Augen aber sehend lassen, denn sie sind hier nicht leeren Blickes. Sie sehen.
Die lange Fassung des Fenstersatzes gef├Ąllt mir besser.
Der Abschluss mit dem Verb wirkt auf mich bedeutungsvoller hier, ich will ja kein Gedicht schreiben. Es soll wie ein Monolog klingen.

Es ist eine Art, im Tod die Endlichkeit des K├Ârpers zu sehen. Aber eine Reduzierung auf das Wesen muss ja nicht ebenfalls ein Ende sein.
Oder sich aus seinem K├Ârper zur├╝ckziehen und nur Wesen sein, Verwesung halt.

cu
lap
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