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Leselupe.de > Gereimtes
Verzaubert
Eingestellt am 19. 04. 2004 13:31


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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Verzaubert

Deine Silberflöte
hat mich
hergelockt,
dein Atem
klangvoll
mich durchdrungen
auf dem Scheitelpunkt
der BrĂŒcke
mit der zitternden Lilie
in meiner Hand,
fast reglos
tanzbereites Beieinander
den kurzen Augenblick
bis das verwitterte Holz
uns in die Fluten
entlÀsst.



__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

ein besonderer Augenblick.....


Liebe Vera-Lena,
angelockt durch die Silberflöte, also durch etwas ganz Spezielles,durch eine "Traum-Gestalt", einen ganz besondersn Menschen, erlebt Deine Protagonistin einen ideellen, ĂŒberhöhten, man könnte sagen "reinen" Augenblick (Lilie) - Einen Moment der Verzauberung auf diesem
Überbau der RealitĂ€t (BrĂŒcke).Doch wie das mit solchen Augenblicken so ist - sie vertragen keinen Alltag. Der Ideele Überbau hĂ€lt nich lange und man stĂŒrzt wieder in die RealitĂ€t und ertrinkt quasi in ihren grauen Fluten.
Du hast die Verzauberung dieses Augenblickes fĂŒr meine Begriffe sehr gut fĂŒhlbar gemacht - einzig das "vierfĂŒssige Beieinander" "zerstört" die Sache etwas. Es klingt zu banal, zu nĂŒchtern - fast mußte ich schmunzeln Aber sonst gefĂ€llt es mir sehr.

Dir einen schönen Tag
und ganz liebe GrĂŒĂŸe
Irene

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El Lobo
Guest
Registriert: Not Yet

Eine sanfte Verzauberung

...die den Alltag vergessen lÀsst und dennoch von der scheinbaren RealitÀt eingeholt wird.
Ich danke Dir das ich es lesen durfte, LG El Lobo

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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vierfĂŒĂŸig

Liebe Irene,

jetzt weiß ich wieder, wie ich auf das "viefĂŒĂŸig" gekommen bin. Als ich den Text schrieb war ich immer innen drin in dem MĂ€dchen, in dem jungen Mann. Als das MĂ€dchen bei ihm angekommen war, habe ich sie plötzlich vom Ausgangspunkt der BrĂŒcke beieinander stehen gesehen, und durch die Entfernung wirkte es auf mich wie EIN Wesen mit vier Beinen. Dann waren mir die Beine auch noch wichtig, weil sie ja mit diesen in die hölzerne BrĂŒcke eingebrochen sind.
Ja, was muss ich mich jetzt fragen? Vielleicht war dieser Wechsel der Perspektive vor meinem inneren Auge dem Gedicht nicht förderlich? Jedenfalls wollte ich damit sowohl physische als auch psychische NĂ€he ausdrĂŒcken.
Dann fĂ€llt mir noch ein, man kann ja auch vierhĂ€ndig Klavier spielen und entsprechend viefĂŒĂŸig Orgel spielen, weil man die Orgel meistens mit HĂ€nden und FĂŒĂŸen spielt.

Ich wÀre nicht darauf gekommen, dass es komisch wirkt, aber ich bin Dir von Herzen dankbar, dass Du mir Dein Empfinden mitteilst, weil ich nun wieder einmal sehen kann, wie unglaublich viele Worte auf Menschen ganz unterschiedlich wirken.

Die Essenz hast Du wunderbar herausgelesen, und ich freue mich, dass es Dir gefÀllt.

Auch Dir noch einen schönen Tag !
Ganz liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena

__________________
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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Lieber El Lobo,

es freut mich, wenn Dir dieser Text etwas sagt. Ja, aus den KlĂ€ngen lĂ€sst sich schließen, dass es sich um eine sanfte Verzauberung gehandelt haben muss.

Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena
__________________
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Jongleur
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Aug 2001

Werke: 32
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Hallo Vera-Lena,

fast reglos
vierfĂŒĂŸiges Beieinander
den kurzen Augenblick

Ich gestehe, auch mir kam im so innigen Moment dieses sehr romantischen Gedichtes ein LĂ€cheln ĂŒber Assoziationen wie VierfĂŒĂŸlerstand und Vierbeiner = Hund
Wie Du es jetzt beschreibst, könnte man vielleicht sagen:
fast reglos / unser enges Beieinander
Oder sogar noch:
fast reglos / beinah eins / unser enges Beieinander
?

Andere Assoziationen waren der Flöte als besonderem Instrument im durchaus erotischen Sinne gewidmet. Und die hölzerne BrĂŒcke erinnert mich an die "LĂŒgenbrĂŒcke" im Park meiner Kindheit, wer darĂŒber ging, musste sich zuvor rasch besinnen und eine mögliche LĂŒge schnell der begleitenden Großmutter beichten - sonst wĂŒrde er die BrĂŒcke unter ihm einbrechen und der LĂŒgner in den Fluss stĂŒrzen.

GrĂŒĂŸe vom Jongleur

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