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Leselupe.de > Ungereimtes
Viel Licht auf ein altes Foto
Eingestellt am 13. 06. 2007 16:12


Autor
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Carlo Ihde
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Apr 2007

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Groß der kleine Horizont
des Fotos, groß das kleine Meer
in seinem lichtblassen Abbild
die Lichtflucht der letzten
Jahrzehnte beschrieben.

Grau das alte Schwarzweiß,
grau das stilisierte grĂŒn
gelb und rot von vor ewigen
Jahren die auch grau geworden waren.

Eine Frau und ein Mann, so
ging das alte MĂ€rchen in die
nÀchste Runde, durch diese Frau
und diesen Mann in einem Land,
das lÀnger schon fort ist, nur
ich und ihr die als FrĂŒchte ewig
Gewesenes protokollieren
noch hier.

Was auf dem Foto farblich schon
damals jeder Beschreibung spottete
unwahr heute nunmehr was
damals man unverrĂŒckbar der Zeit
zum Trotz auf Fotopapier gebannt:

ist nicht grau nur sondern
gegenstandslos die Personen
verblasst wie die Liebe
in den bunten Feldern eines
verblassten Sommers in einem
grau verbliebenen Jahrhundert.

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Arthrys
Guest
Registriert: Not Yet

hm,

Lieber Carlo,
ja, es bleibt nicht viel ĂŒbrig, verblasst, wird Erinnerung, die wiederum verblasst und letztendlich verschwindet.
Verblassende Vergangenheit. Wir kommen und wir gehen, verschwinden im Nichts. So in etwa habe ich es jedenfalls verstanden.
Schön hast du das geschrieben und auf den Punkt gebracht.
Vielleicht kleine vorsichtige VerÀnderungen:
verblasst wie die (ihre) Liebe
in den bunten Feldern eines
verblassten (vergangenen) Sommers in einem
grau verbliebenen Jahrhundert.
LG
Arthrys
Ps. Immerhin hat es noch nicht einmal 24 Stunden gedauert, bis dir jemand antwortet. Ich warte meist Tage oder Wochen, bis mich jemand aus der Versenkung heraus holt

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Gabriele
Manchmal gelesener Autor
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GefÀllt mir gut, Deine "Bildbetrachtung".
Die letzte "Strophe" könntest Du vielleicht noch ein wenig straffen bzw. verdichten, dann wird's, glaube ich, noch aussagestÀrker.
Liebe GrĂŒĂŸe
Gabriele

__________________
Be yourself - no matter what they say!

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Beba
Guest
Registriert: Not Yet

Du stellst hier auf wunderbare Weise die VergÀnglichkeit dar. Eigentlich geht es ja um die VergÀnglichkeit des Menschen, du zeigst sie aber durch das verblasste Foto und die verblassten Farben.
Ja, VergĂ€nglichkeit, nicht mehr sein: ein großes Thema. Dein Herangehen hat mir gefallen.

Ich möchte aber Gabriele zustimmen: vielleicht kannst du den letzten Absatz etwas kĂŒrzen und ihn damit verstĂ€ndlicher machen.


Ciao,
Beba

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Milko
AutorenanwÀrter
Registriert: Nov 2006

Werke: 284
Kommentare: 1109
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als erster

antwortest du dir meist selbst,
lÀsst jedoch die leser selbst mit ihren kommentaren stund um stund
stehen...............(nur so nebenbei)

zum text:
allgemein :
hat mich dieser text ĂŒberrascht , diese schrift von dir zu lesen , ich finde du hast schöne bilder geformt und hinterlassen , was schon mit dem titel anfĂ€ngt.
die ersten drei strophen lesen sich selbst &
deswegen gibt es nichts zu meckern

der rhythmus stimmt , ich hÀtte 2 absÀtze mehr verwendet
quote:
_______________________________

Grau das alte Schwarzweiß,
grau das stilisierte grĂŒn
gelb und rot von vor ewigen
Jahren die auch grau geworden waren.
____________________________

Grau das alte Schwarzweiß,
grau das stilisierte grĂŒn
gelb und rot
von vor ewigen Jahren
die auch grau geworden sind

quote:
_______gleich mein vorschlag_____________________

Eine Frau und ein Mann,
so ging das alte MĂ€rchen
in die nÀchste Runde,
durch diese Frau und diesen Mann
in einem Land,
das lÀnger schon fort ist,
nur ich und ihr
die als FrĂŒchte ewig
Gewesenes protokollieren.
______________________

tja und jetzt zum schluß :
es liest sich angenehm , doch irgendetwas störte??!

es geht ja um vergÀnglichkeit :
und du vermittelst fĂŒr mich in der letzten "strophe
das nicht nur das leben ( das personifizierte / & biologisches Leben) an sich vergÀnglich ist , sondern "Alles". (es ist nicht viel vergÀnglich!!)
...leider bin ich momentan nicht in der Lage dies einfacher darzustellen...vielleicht kannst du trotzdem was damit anfangen.

ich habe jedoch
diese deine schrift
sehr gerne
zu mir genommen.
gm
__________________
gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

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Carlo Ihde
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Apr 2007

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Kommentare: 1077
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Danke fĂŒr den Hinweis mit der letzten Strophe: ja, jetzt fĂŒhle ich das auch, irgendetwas trĂŒbt das Leseerlebnis ein bisschen. Ich muss aber nachdenken, was zu Ă€ndern ist.
Weiß das zu schĂ€tzen, Gabi und Beba, eure ÄnderungsvorschlĂ€ge sind allgemein, aber das macht es mir nicht leicht es zu Ă€ndern.


Milko: deine Kommentare verstören mich regelmĂ€ĂŸig. Weiß manchmal gar nicht, was du meinst. Du windest dich um nicht geradeaus reden zu mĂŒssen. Ist schwer verstĂ€ndlich. Dass du dich teilweise im Kommentartext mit gebrochener Zeile ĂŒber deine Ansichten Ă€ußerst, ist nur ein kurioses Detail. Impliziert, dass du dich im Alltag nur in der Dicht-Form mit anderen unterhĂ€lst...

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