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Leselupe.de > Gereimtes
Vier Jahreszeiten/Frühling
Eingestellt am 15. 11. 2003 22:28


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FantasyJulie
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jul 2003

Werke: 6
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Hallo, ich versuche mich jetzt auch mal an Gedichten. Ich schreibe ein Gedicht namens 'Vier Jahreszeiten', bestehend aus vier Teilen.
Dies ist der 1. Teil - Frühling

Vögel zwitschern
Leise plätschert ein Bach
Die Bäume erwachen aus der langen Winterruhe
Erste Blätter sprießen
Zaghaft sendet die Sonne ihre Strahlen auf die Erde
Tiere erwachen allmählich aus ihrem Winterschlaf
Die Bäume strecken ihre Äste der warmen Frühlingssonne entgegen
Es ist Frühling


MfG,
Julia

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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

Werke: 20
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Hallo, Julia

Ja, das ist aufregend und spannend, wenn man sich in einer neuen Form versucht, nicht wahr?
Wie du schon gemerkt hast, wirst du mit deinen Beiträgen in der Leselupe genauso ernst genommen wie ältere Schreibende mit den ihren. Das bedeutet natürlich auch, dass irgendwann jemand etwas sagt, das nicht so freundlich ist, oder als solches vielleicht bei dir ankommt.

Hallo, ich bin es, die das wagt.

Was du in deinem Frühlingsgedicht benennst, sind alles Dinge, die tatsächlich zu dieser Jahreszeit geschehen. So weit, so gut. Aber was ist in deinem Gedicht das Besondere? Was siehst du im Frühling, das niemand zuvor so gesehen oder so beschrieben hat?

So wie dein Frühlingsgedicht einherkommt, ist es "nur" deshalb etwas Spezielles, weil du es geschrieben hast. Das reicht sicher für dich und für die, die dich kennen. Aber wenn es dir gelingt, etwas in die Zeilen hineinzustecken, das "über dich hinausweist", wird dein Frühlingsgedicht zu etwas, das selbst als anonymer Text noch erfreuen kann.

Ich hoffe, du kannst mit diesen Hinweisen etwas anfangen.

Schöne Grüße von blaustrumpf
__________________
Dafür bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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La Noche
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 114
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Hallo Julia,
Momentan bin ich ja eher in Herbststimmung

Aber eine schöne Frühlingsimpression, dein Gedicht. Was mir so ein bisschen fehlt, ist ein Bindeglied, etwas, worauf alles hinausläuft, was alles miteinander vereinigt. Es ist Frühling ist dafür ein bisschen zu schwach und vielleicht ein bisschen zu banal, wenn noch drei Teile zu den anderen Jahreszeiten folgen sollen.

An zwei Stellen würde ich etwas kürzen:
Aus der langen Winterruhe würde ich einfach Winterruhe machen und das allmählig aus der Tierzeile würde ich streichen.

Was mir noch aufgefallen ist, ist, dass du die Bäume zweimal belegst. Und die Aussage ist beide Male ziemlich ähnlich. Natürlich ist das Austreiben der Bäume ein "dominierendes Element" des Frühlings und würde dies rechtfertigen. Vielleicht würde aber eine alternative Formulierung wie Pflanzen, Natur o.ä. besser passen. Nur so 'ne Überlegung von mir.

Alles in allem bringt dein Gedicht aber eine schöne, leichte Frühlingsstimmung mit sich und gefällt mir gut.

Lieber Gruß,
La Noche

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FantasyJulie
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jul 2003

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Hallo blaustrumpf,

erstmal danke für den Kommentar.
Und ich bin der Meinung: Besser sagen 'Das ist Mist' oder sonstiges , als zu sagen 'Super, klasse, toll' und genau das Gegenteil meinen.
Ich glaube, ich habe nicht so viel Talent zum Gedichteschreiben. Mein Deutschlehrer meinte, das sei völliger Blödsinn - der meiste Blödsinn würde über den Frühling geschrieben.
Ich stehe leider auf Kriegsfuß mit meinen Deutschlehrern (siehe auch Verlorenes Glück-Wo bist du?)
Wo das Besondere ist... ich wollte ausdrücken, wie die Bäume und Tiere sich ebendieser Frühlingssonne entgegenstrecken, wie sich zaghaft die ersten Sonnenstrahlen ausbreiten... ist mir wohl nicht so gelungen?

MfG
Julia

---
Hallo La Noche,
ich bin eigentlich schon in Weihnachtsstimmung
Ich werde mal deinen Rat befolgen; dieses 'Es ist Frühling' war mir sowieso ein Dorn im Auge - es war ein Rat meiner Ex-Deutschlehrerin. Naja. Die Deutschlehrer...
MfG
Julia
__________________
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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

Werke: 20
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Halo, Julia

Ach, die Deutschlehrer - laaaaaaaanger Seufzer.

Nein, ich fürchte, das hast du zwar erwähnt, aber dass dir gerade das Zögerliche wichtig ist, das kommt (noch?) nicht so raus. Es liegt in meinen Augen daran, dass du mehr als bloße Statements tatsächlich nicht bietest.

Insoweit hat dein Deutschlehrer vielleicht recht. Aber er hätte es durchaus etwas motivierender ausdrücken können. Ich muss allerdings gestehen, dass auch ich es nicht wirklich schätze, wenn Naturereignisse mit eher menschlichen Gefühlen "begabt" werden. Die Sonnenstrahlen sind im Frühling wohl kaum zaghaft, sie haben lediglich noch nicht die Kraft, die sie im Sommer haben.

Im Gedicht ist das natürlich alles ganz anders. Da kann der Frühling irgendwelche blauen Bänder nach Herzenslust durch die Lüfte flattern lassen und niemand fragt, ob das nicht eventuell den Straßenverkehr beeinträchtigen könnte. Mit anderen Worten: Wenn es dir gelingt, deine Naturschilderung so zu überhöhen, dass man das "Prinzip Frühling" erkennt und nicht nach den Lebenstatsachen fragt, dann hast du gewonnen.

Dass es da etwas mehr braucht als die bloße Schilderung, versteht sich. Wenn es dir gelingt, wäre es aber eine besonders schöne Methode, den Deutschlehrer von Herzen zu ärgern.

Herzliche Grüße von blaustrumpf

__________________
Dafür bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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FantasyJulie
Wird mal Schriftsteller
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guten abend blaustrumpf

ja, ich werde mich wohl noch ein bisschen mit meinem Frühling herumschlagen. Ich bin gespannt, was die Lupianer zu den drei Folgegedichten meinen. ...
Mein Deutschlehrer hat das seltsame Talent, während des Unterrichts über die Hälfte der Klasse in eine Art Tiefschlaf zu versetzen - dann muss man sich mal vorstellen, wie er mit dieser abscheulichen Stimme sagt "Völliger Blödsinn". Ich könnte ihm an den Kragen springen. Aber eine andere Geschichte von mir hat er so überirdisch gelobt, dass mir die Ohren sausen. Verstehe einer diese Deutschlehrer...!

MfG
Julia
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