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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Vive la France
Eingestellt am 21. 12. 2007 04:56


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Limba
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Nov 2007

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Nebel f√ľllte das Tal der Aude und hob sich nicht. Die geplante Eberjagd f√ľr diesen Tag war passee, der Sonnenk√∂nig war gar nicht erst im Lager erschienen. Den beiden Freunden kam das nach der langen Reise gerade Recht.
In Lezignan hatten sie am Vorabend einen gediegenen Gasthof gefunden und die Nacht wie erschlagen durchgeschlafen. Viel zu kurz w√§hrte ihr Schlaf, doch dank des Nebels kamen sie schon um die Mittagszeit zur√ľck.
Nach so vielen Tagen der notd√ľrftigen Pflege auf Reisen rochen sie wahrscheinlich wie der vom Dunst verschluckte Eber, deshalb erkundigten sie sich beim Wirt ihrer Herberge nach einer M√∂glichkeit, ausgiebig den Schmutz der langen Reise abzuwaschen.
Ganz in der N√§he der Schenke gab es ein Badehaus. Alsbald begaben sich die Freunde dahin. Die Eigent√ľmerin, eine dicke Melulla, sah nicht gerade zum Anbei√üen aus, doch machte sie und ihr Etablissement einen halbwegs sauberen Eindruck und das war vorerst einmal das Wichtigste.
Ob die Herren w√ľnschten, zum Bade einen Imbiss gereicht zu bekommen, vielleicht Rasur und Massage br√§uchten, wollte diese lebendig gewordene Fleischrole wissen. Dann erkl√§rte sie, dass ein Handgeld den Barbier in eine Barbarina verwandeln k√∂nnte, deren Leib aber keineswegs mit zum Gesch√§ft geh√∂re, schlie√ülich sei man kein Hurenhaus.
Gesagt, getan, die Freunde knauserten nicht mit der Bezahlung, bestellten das volle Programm und belegten einen Raum mit zwei Zubern, Massagepritschen und f√ľr jeden eine h√∂chst pers√∂nliche Barbarina, ohne K√∂rpereinsatz, versteht sich.
Bald dampften die Zuber vom hei√üen Wasser, Bl√ľtenessenzen verbreiteten einen w√ľrzigen Duft und, die beiden staunten nicht schlecht, zwei dicke Trutscheln, ebenso >sch√∂n< wie die Gefatterin des Eingangs, zuckelten herein und halfen beim Ablegen der Kleider.
Sch√∂n waren sie angeschmiert! Die Bemerkung bez√ľglich der Leiber solcher Barbarinas h√§tte die Matrone sich sparen k√∂nnen, selbst nach ihrer wochenlangen Abstinenz reizten diese >Sch√∂nheiten< in etwa wie ein Sprung ins kalte Wasser.




Aber immerhin, kaum saßen die Freunde in ihren Bottichen, fragten die beiden Strammen, ob sie die Kleider waschen sollten und am Ofen trocknen, was Jean, der etwas ältere, freudig bejahte. Auch Pierre nickte zufrieden.
Allein gelassen gen√ľgte ein Blick und sie mussten herzhaft loslachen, gar zu k√∂stlich hatten sie dreingeblickt, als diese beiden Kolossalstatuen in den Raum gewatschelt kamen.
Nach einer Weile wohligem Gepl√§tschers √∂ffnete sich die T√ľre erneut und herein kamen nicht etwa die Trutscheln, was da auf der Bildfl√§che erschien, war das ganze Gegenteil! Hin und her wanderten die Augen der Freunde, gar keinen Unterschied konnte man ausmachen an den zwei M√§dchen, schwarzhaarige Zwillingsschwestern von exotischer Sch√∂nheit, sanft gerundet und zwar ausschlie√ülich an genau den rechten Stellen.
Ohne Z√∂gern entbl√§tterten sich die beiden Nymphen und jeweils eines dieser k√∂stlichen Spiegelbilder stieg zu ihnen in die Wannen. Was f√ľr eine Freude, sich von solch zarten H√§nden waschen und barbieren zu lassen, doch noch viel mehr Lust machte es, die k√∂stlichen Rundungen der Badenixen einzuseifen. Eine Weile ging es konzentriert und halbwegs artig ans seifen und sp√ľlen, dann hielt es Pierre nicht mehr aus. Er fragte seine H√§lfte des bezaubernden Doppels, ob sie bereit w√§ren, f√ľr ein Geschenk etwas Besonderes zu tun. Angesichts der aufgepflanzten m√§nnlichen Standarten bestand keinerlei Zweifel, wohin dieser Marsch gehen sollte, doch mit einem koketten Blick auf sein Zentrum meinte sie, dass dies ganz von dem Geschenk abhinge.
Wie ein geölter Blitz sprang Pierre aus dem Zuber, ging seiner Geldkatze an die Gurgel und beförderte zwei Louisdor ans Tageslicht.
Blass werdend √ľber die unerh√∂rte H√∂he des Geschenks besprachen sich Venus und Aphrodite, fragten dann versch√§mt, was sie wohl unaussprechliches zu tun h√§tten bei solch horrendem Honorar. Die beiden Fahnentr√§ger beruhigten schnell die M√§dchen, versicherten, dass sie beide keine Liebhaber von unnat√ľrlichen Spielchen w√§ren, ganz im Gegenteil, die M√§dchen sollten sie doch einfach v√∂llig ohne Zwang √ľberraschen.
√úberraschen! Welch fades Wort f√ľr das, was nun kam. Die Freunde wurden angewiesen, sich nicht zu bewegen, dann seiften die M√§dchen sie im >Zentrum< ein und m√§hten die Wiese um die Fahnenstangen ratzekahl.
Dann wandten beide sich einander zu und vollzogen an sich die gleiche Prozedur. Mit einem Schwall duftenden Wassers aus kleinen Amphoren sp√ľlten sie sich die Reste des Schaumes zwischen den Schenkeln fort, lie√üen die M√§nner mit Blicken teilhaben an dem z√§rtlichen Ritual der gegenseitigen Waschung.
Auf einer Massagepritsche setzten sich dann die doppelt entbl√∂sten M√§dchen im Schneidersitz hintereinander, begannen einen fantastischen Tanz zu zeigen, mit schlangengleichen Bewegungen, hintereinander verborgen, verschmelzend fast, an Kali erinnernd, die vielgliedrige G√∂ttin, mit zwei gleichen K√∂pfen nach beiden Seiten blickend. Am Ende teilte sich diese Gottheit wieder auf, ganz gleiche Inkarnationen der Anmut bildend. Sie wanden sich im Rhytmus einer unh√∂rbaren Musik immer n√§her auf die M√§nner zu. Noch weiter als diese wundervollen Schenkel waren die die Augen von Jean und Pierre aufgerissen, als die M√§dchen mit ihrer rosigen Nacktheit immer n√§her und n√§her tanzten. Immer n√§her, bis das Auge versagte und nichts als der bet√∂rende Duft des Weibes blieb, bis ihre ge√∂ffneten M√ľnder vom Kuss der Venuslippen verbrannt wurden. Oh wahnsinnig k√∂stliches Frankreich.
__________________
Reden ist Silber! Ist Schweigen Gold?

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Duisburger
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Hallo,

eine wirklich gute, in einem historischen Rahmen gepackte Geschichte. Sauber geschrieben und mit der gerade richtigen Portion Erotik, welche es dem Leser √ľberl√§sst, in seiner Fantasie die Details aufleben zu lassen.
Ich finde, diese Geschichte findet genau im richtigen Moment ihren Schluss. Mehr braucht es nicht.
Da habe ich nichts zu meckern.

lg
Duisburger

__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Samara
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Limba

erotischer als Winterreise und somit wohl dem normalen Standard der LL angemessen *frech grins*
Da ich den Text so im Groben gut finde, hab ich auch gar nicht dran rumgeschmiert (Falls erw√ľnscht, zwecks Lerneffekt, kann ich das gern nachholen)
Der Schluss gef√§llt mir sehr gut und diesbez√ľglich kann ich mich Duisburger anschlie√üen.

LG
die Sam

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