Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92269
Momentan online:
414 Gäste und 10 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Vögelgesang
Eingestellt am 08. 01. 2011 17:05


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Pejotre
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2010

Werke: 7
Kommentare: 6
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Pejotre eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Vögelgesang

Der Winter war endlich vorüber. Der erfolgreiche Gelegenheitsarbeitslose Günter K. quälte sich zum schrillen Klang seines Stromweckers aus dem warmen Bett. Er schaute noch einmal auf die Uhr. Nein, der Wecker hatte sich nicht geirrt. Es war heller Morgen. Seine Brote waren geschmiert, die Kaffeemaschine stand bereit zum einschalten, und die Thermosflasche wartete auf ihre Füllung.
Unwillig rieb er sich den Schlaf aus den Augen. Dann schlurfte er ins Badezimmer, um sich das notwendige Wasser ins Gesicht zu spritzen. Als er da so in den blinden Spiegel schaute, sprach ihn plötzlich ein unrasiertes Gesicht daraus an.
„Hallo, mein lieber Freund. Warum schaust du mich denn so mißmutig an? Es ist doch ein schöner Morgen. Die Vögel singen, und es verspricht ein wunderschöner Tag zu werden. Ich zwinge dich nicht, so unmenschlich früh aufzustehen. Wer zwingt dich denn überhaupt?“
Günter kratzte sich nachdenklich am Kopf.
„Ja Spiegel, …du hast eigentlich Recht. Aber mein Meister wartet. Wir müssen doch Stückzahlen machen. Wen interessiert da schon das Wetter? Ich meine natürlich, außer mir, und ein paar weniger meiner Kollegen, die noch kein griesgrämiges Weib zuhause sitzen haben...
„Was hindert dich also daran, deiner Wege zu gehen? Deine Börse ist prall gefüllt, und dein Feuerstuhl ist schon ganz unruhig vom vielen stehen.“
Da brach plötzlich wieder Günters alte, freie Handwerkerseele hervor. In seinen Adern floß schließlich das Blut einer langen Ahnenreihe freier Wandergesellen. Und im Frühling hieß es schließlich: „Meister ade“.
Plötzlich bester Laune, griff er zum Telefon.
Während ihm ein fröhlicher Ohrwurm über die Lippen tanzte, drehte er die Wählscheibe....
13245... tüüt...tüüt...

In der Ferne dröhnten schwere Schmiedemaschinen. Dazu quälte sich eine mürrische Meisterstimme durch die enge Telefonleitung, und schrillte schließlich in sein Ohr...
„Gesenkschmiede Brökenpütt... was kann ich für sie tun?“
„Günter K. hier. Ich wollt nur mal schnell durchsagen, dass ich nicht mehr komme.“
„Sind sie krank, Herr K.?“ ...krakeltees am anderen Ende.
„ Schluß mit den Späßen! Sie machen sich jetzt sofort auf die Socken, oder sie fliegen…“

„Ja, genau, darum geht es ja. Ich bin jetzt wieder frei, und fliege wie ein Vögelchen. Schönen Tag noch, und Grüße an die Gemahlin…“
„Puuuh, ein halbes Jahr kann ganz schön lang sein“, bedankte Günter sich beim Spiegel, und warf den Hörer auf die Gabel.
„ Erstaunlich, ich hätte mich fast schon dran gewöhnt“...
Sichtlich glücklich, die Gelegenheit doch nicht verpasst zu haben, rief der Gelegenheitsarbeitslose den Brötchendienst an…
Weil er so guter Laune war, schenkte er dem Brötchenjungen einen Zehner. Dann warf sich Günter den Morgenmantel über, und sperrte die Fenster ganz weit auf.
Zum Gesang der Vögel begann er in aller Ruhe zu frühstücken.

Der Morgentau lag noch schläfrig im Gras, als unser Held seinen Helm entstaubte. Dann flogen die hölzernen Tore des Schuppens auf...
Vom langen warten war das Stahlroß sichtlich eingestaubt. Was für eine Schande, dass er es so lange hatte stehen lassen. Sanft, beinahe zärtlich, blies er über die Instrumente. Dann fand er den Schlitz, und der Schlüssel paßte wie angegossen.
Das rote Lämpchen glomm kurz auf. Das tat es aber nur, um mit dem letzten Strömchen der vernachlässigten Batterie zu verlöschen. Offensichtlich schmollte der Feuerstuhl...
Günter aber, ließ sich nicht von solchen Zicken schrecken. Frohen Mutes schob das Rad in den Hof, und stemmte sich mit aller Kraft auf den langen Kickstarter.
Zum Glück bot sich der motorradbegeisterte Frührentner Friedhelm F. freundlich an, ihn anzuschieben.
Der Rentner war von erstaunlicher Kondition. Doch brauchte er die volle Kraft der zwei Herzen, bevor das einzylindrige Herz des Viertakters unter knallenden Feuerstößen zu vollem Leben erwachte. Der Biker bedankte sich mit einem Fläschchen Magenbitter.
Eine andere Nachbarin war weniger technikbegeistert. Sie keifte nur böse aus dem Fenster, und drohte mit der Polizei.
K. aber, winkte nur freundlich. Er zog sich keck die Jacke über, …und lächelnd den Kinnriemen fest. Dann rückte er die Sturmbrille gerade. Kundig prüfte er noch einmal unter lautem Donnern die Funktion des Gashebels, und glitt geschmeidig davon. Schließlich war es Frühling. Was sollte er sich da mit dem verwelkenden Herbst streiten?

Ja, dass der Frühling über den Winter gesiegt hatte, bewiesen auch schon die emsig zur Arbeit strebenden Fräuleins auf den Bürgersteigen. Gemächlich tuckerte er an ihnen vorbei, nur um sich an ihren hüpfenden Formen und Früchten zu erfreuen. Die Mutigsten zeigten sogar schon ihr bleiches Fleisch. Er wußte gar nicht, wo er zuerst hinsehen sollte. Günter liebte sie alle. Er hatte ein großes Herz. Natürlich gönnte er ihnen viele Sonnenstrahlen gegen die kühle Winterblässe. Noch im Beschleunigen winkte er ihnen freundlich zu.
Kurz nach dem noch salzverkrusteten Ortsschild ließ K. sein Rösslein endlich antraben. Unter dem flinken Spiel von Licht und Schatten rollte er gut gelaunt dahin.
Bald schon erreichte er den örtlichen Stausee. Das war ein geeigneter Platz, sein dampfendes Pferdchen verschnaufen zu lassen, und sich eine einsame Zigarette anzustecken. Denn er rauchte beileibe nicht viel. Am grün knospenden Wanderparkplatz also, verstummte das gutmütige Einzylinderrütteln, ...und es trat Stille in die Welt.
Außer dem entspannt tickernden Bike, stand hier nur noch ein roter, traurig vereinsamter Kleinwagen unter den knospenden Bäumen.
Günter genoß die Ruhe in vollen Zügen. Er gedachte für eine Minute seiner armen Kollegen, die zur selben Stunde in einer lärmenden, öldämpfig stinkenden Maschinenhalle schufteten.
Unser Held suchte sich die schönste Bank, streckte sich wohlig stöhnend, und setzte andächtig seinen Tabakstab in Brand.

Am gegenüberliegenden Ufer bewegte sich etwas. Das geschulte Adlerauge identifizierte sofort die Gestalt einer offenbar noch recht jungen, da sehr flinken, joggenden Frau. Gewiß war sie sehr hübsch. Denn was lohnte sonst die Mühe?
Günter nahm sich vor, die Bestätigung seiner Theorie großzügig abzuwarten. Denn neuerdings hatte er wieder Zeit...
...Auch Tamara A. feierte den anbrechenden Frühling gebührend. Endlich konnte das zierliche Reh seinem angeborenen Bewegungsdrang wieder freien Lauf lassen. Die junge Blonde war stolz auf ihren schlanken Körper, und pflegte ihn nach Kräften. Denn für ihre Arbeit mußte sie fit und geschmeidig bleiben. Die junge Stangentänzerin war „Ausdruckskünstlerin“ in der Entkleidungsbranche, und wollte ihr großzügiges Publikum noch recht lang durch die Extravaganz ihres schnittigen Wuchses erfreuen.
Sie genoß das leichte Ziehen in den langen, verwegen geschwungenen Gazellenbeinen, welches bereits den ersten Erfolg ihres Trainings ankündigte. Auch genoß sie den anerkennenden Blick des jungen Mannes, der von seiner Parkbank aus, jedes begehrliche Detail ihres feinen Körpers mit den Augen zu verschlingen schien. Ja, in freier Wildbahn spendierte die Ausziehkünstlerin auch gern mal eine Gratisrunde köstlichen Augenschmaus. Denn mit ihren Reizen geizte sie nicht.
Erneut beglückwünschte sich K. zu seinem befreienden Entschluß. Während seine einstigen Kollegen sich zu dieser Stunde mit den Formen massiger Maschinen begnügen mußten, war es ihm vergönnt, sich an dieser fleischgewordenen Göttin zu erfreuen.
Seine Augen wanderten an schlanken Beinen empor, deren warme Muskeln bei jedem Schritt geschmeidig unter der weißen Haut tanzten. Sie delektierten sich an einem glatten Bauch, dessen kleiner Nabel bei jeder Zuckung zu grinsen schien.




Und da war noch etwas unverschämt Keckes unter diesem durchgeschwitzten Stöffchen, das ihn unheimlich fesselte. Kleine, fast schon winzige Tittchen hüpften, spitz wie sprießende Zwiebeln, in zitternden Schwüngen unter dem klebenden Textil. An diesen Nippeln konnte man glatt seine Handtücher aufhängen...
Als Tammi seinen unverschämten Blick bemerkte, schenkte sie Günter ein stolz amüsiertes Lächeln. In der Geschmeidigkeit ihres beruflichen Geschicks, nahm die Tänzerin die Arme ins Genick, und ließ ihre Hörnchen wie kurze Dolchspitzen hervorstechen.
Darauf fiel sie wieder in leichten Trab; ...wobei sie es auch nicht verabsäumte, den betont knackigen Pfirsichhintern in verführerische Aktion zu versetzen. Leider viel zu schnell, hatte die feenhafte Illumination ihr irdisches Automobil erreicht.
Die amüsierte Erscheinung winkte sogar noch einmal kurz, bevor sie den Zündschlüssel drehte. Dann war der Traum auch schon vorbei, und das rote Auto schoß über die Landstraße davon...
...wie schade...

...Während Günter sich unter unkeuschen Gedanken durch die erwachende Frühlingslandschaft schaukelte, wurde auch der süße Schlummer der Wirtshauserbin Simone L. beendet. Mißmutig knebelte sie den alten Mickymauswecker mit einem abgetragenen Strumpfband. Doch es half nichts...
Trotz des schönen Tages mußte sie sich aus den flauschigen Federn quälen.
Die zerknirschte Blondine öffnete verschlafen das Fenster. Gähnend streckte sie sich in ihrer natürlichen Pracht.
Das tat sie sehr zur Freude des freundlichen Landbriefträgers Berthold W., der für dieses allmorgendliche "Naturereignis", eigens seine Tour umgelegt hatte.
„Guten Morgen Fräulein L.“, grüßte der freundlich.
„Schon aus dem Uhrlaub zurück? Wie hat es ihnen denn gefallen? Sie haben aber hübsch Farbe bekommen.“
„Ja danke. Es hat mir wirklich sehr gut gefallen; war nur leider etwas kurz. Und das Essen war auch viel zu gut, …und vor allem zu reichlich. Wie sie sicher sehen, hab ich ganz schön zugelegt“, schmunzelte Simone provozierend.
„Ach was“, schmeichelte der Zusteller mit gierigem Blick.
„Sie könnten gut noch ein paar Kilochen mehr vertragen.“ Dann warf er zitternd seine Post in den Kasten, und radelte berauscht seines Weges. Beinahe hätte er doch noch den Bordstein mitgenommen...
„Alter Lustmolch“, ging es der Nackten mit stolzem Grinsen durch den Kopf. Es gefiel ihr durchaus, den Zusteller ein wenig zu verwirren. Zufrieden reckte sie sich nochmals, drückte ihre fleischigen Kegelbrüste gen Himmel, und ging deutlich vergnügter ins Bad.
Nach der ausgiebigen Morgenwäsche prüfte sie sich kritisch.
„Spieglein, Spieglein, an der Wand ...
...„Du bist wirklich hübsch braun geworden, lobte das blonde Gegenüber hinter der Glasscheibe.
„Aber was ist das?“ ...prüfende Fingerspitzen zwickten in den hübschen Oberschenkel.
„Sollte das etwa doch schon der Beginn einer schleichenden Verfettung sein?“
„Aber nicht doch“ antwortete das Spiegelbild schmeichelnd.
„Deine Beine sind verdammt sexy anzuschauen, und die dünnsten waren sie ja nie; ...was die Kerle jedoch zu keiner Zeit davon abgehalten hatte, dir mit hängenden Zungen hinterher zu hecheln. Manch einer hat sich schon deinetwegen den Hals verrenkt. Nur keine Sorge: das winzige Portionchen wirkt äußerst keck“ schmeichelte das Kristall.
„Und ganz ähnlich verhält es sich mit dem knackig prallen Hinterteil, dem sanft wölbenden Bäuchlein, und die stolz wippenden Kegel darüber, sind ohne jede Frage der schärfste Blickfang...“
Simones Spiegelbild grinste über beide Backen. Sie wußte schon, was sie an sich hatte. Und die Eitelkeit war ein Laster, dass nur ihr magischer Badezimmerspiegel kannte. Magisch jedenfalls, wenn sie sich selbst darin betrachtete. Nach außen hin, gab sie sich nett und bescheiden...

...„Schluß mit der Trödelei. Der Urlaub ist vorüber, jetzt ruft die Pflicht“, ermahnte sich die Blonde, und schlüpfte in den winzigen Slip. Geschickt raffte sie das Haar zum Pferdeschwanz, und band es mit einer roten Schlinge.
Beim antiken Kleiderschrank angelangt, stellte sich die immer gleiche Frage. Doch bevor sie mit sich selbst in Streit geriet, stieg sie in die abgeschnittenen Jeans.
Die helle Frühlingssonne pflegte schon den Sommer vorzutäuschen. Doch noch auf dem Weg zur Küche, knöpfte Simone die knappe Sommerbluse wieder zu. Denn ruck zuck wuchs ihr eine Gänsehaut, die ihr empfindlich in die Nippel kniff.
Hastig fand der Kaffee den Weg in den Magen. Mit erschrecktem Blick auf die Uhr, verließ unsere Heldin schließlich das Haus.
Nun war es aber auch höchste Zeit. Die frischgebackene Geschäftsfrau haßte nichts mehr, als unpünktlich den Laden zu öffnen. Aber sie hatte ja zum Glück ein schnelles Fahrrad unterm Prachthintern. Kräftig legte sich die Hübsche in die Pedale. Wadenmuskeln spannten sich, Oberschenkel zuckten, und ein viel zu schmaler Sattelknauf, erlebte erste Frühlingsfreuden...
...Es war gerade fünf Minuten nach Zwölf, als sie völlig ausgepumpt den Türschlüssel im Schloss drehte.
Das tat sie nicht einen Augenblick zu früh. Denn in der Ferne dröhnte bereits die Maschine des hungrigen Günter K. ...
Frische Luft, und schmutzige Gedanken, machen bekanntlich hungrig. Außerdem klebte seine Zunge vom Straßenstaub. Da helfen auch keine feuchten Phantasien. Günter wollte sich heute etwas Besonderes gönnen. Schließlich war er seit den frühen Morgenstunden wieder ein freier Mann. Da kam ihm das kleine Gasthaus am Wegesrand gerade recht. Im Biergarten war eine süße Dunkelblonde beschäftigt.
„Sexy Shorts... der Ort lädt zum Verweilen ein“, dachte unser Held bei sich.
„Einen schönen guten Morgen“, rief ihm die Blonde schon über die niedrige Mauer zu.
„Sie sind mein erster Gast im neuen Biergarten. Darf ich ihnen zu diesem feierlichen Anlaß ein Gläschen Sekt spendieren?“
„Mit dem größten Vergnügen“, entgegnete K. Dabei lächelte er der freundlichen Wirtin mitten in die hellblauen Augen.
Sofort hüpfte Fräulein Simone die Stufen zum Lokal hinunter. Ihr grandioses Hinterteil bewegte sich so verheißungsvoll, als gehöre es zu einer kubanischen Stangentänzerin.
Günters Blick folgte interessiert; ...nein, nennen wir es lieber hypnotisiert. Kein Wunder also, dass unser K. schon wieder ins Träumen geriet.
Kurz darauf kehrte das Ziel seiner Ü-18 Phantasien auch schon schwungvoll zurück. Virtuos jonglierte sie das Tablett über dem Kopf. Dazu ließ sie ihre ungezügelten Kegeltittchen so frech hüpfen, als seien Sprungfedern darin versteckt.
Das Spiel blieb nicht ohne Wirkung, wie Simone selbstbewußt aus den Augenwinkeln registrierte.
Ja, auch die junge Wirtin war voller Lebenslust. Die frisch erwachende Natur wirkte heute ihre besondere Magie, und vertrieb die letzten winterlichen Schneewehen aus den Herzen.
„Die linke wollte ich mir schon tätowieren lassen; …eine kleine Rose“, gestand sie herausfordernd grinsend, während sie in unkeuscher Verbeugung das Sektglas auf die Tischplatte stellte. Ihr freches Grinsen weitete sich zu einem verführerisch breiten Lächeln, als sie seine plötzliche Gesichtsröte bemerkte.
„Ja, eine Rose würde ihnen wohl gut stehen“, bestätigte K. endlich, als er wieder Herr seiner Sinne war. Denn unter solch freizügigen Offerten hatte sich unser Held tapfer entschlossen, den großen Süßholzraspel auszupacken.
„Ich werd’s mir überlegen. Aber was darf ich ihnen in der Zwischenzeit bringen?“
„Ich habe einen Bärenhunger“, meinte Günter.
„Ein Dunkelbier und die Karte bitte.“
„Wird prompt erledigt“, zwitscherte die Schöne, und schwebte ihrerseits von einem angenehmen Kribbeln erfüllt, davon. Der Frühling regte sich.
Noch den zarten Körperduft in der Nase rollend, lehnte sich K. entspannt zurück. Er ließ sich die Sonne ins Gesicht scheinen, ...und die Gedanken gingen auf Wanderschaft. Gedanken, die unter das Jugendschutzgesetz fielen...

...„Hallo, ...aufwachen“...!
....„Die Karte und ihr Malz“, zwitscherte das Vögelchen. Wieder war da dieser betörende Duft.
„Einen Zehner für ihre Gedanken“, scherzte die Wirtin.
Als Günter die Hand aufhielt, lag tatsächlich eine Banknote darin.
Jetzt war K. am Zuge. Für die Antwort brauchte er keine Worte. Sie spürte förmlich das Kitzeln, als seine Stielaugen wie Fingerspitzen an ihren nackten Beinen empor fuhren. Besonders interessiert leuchteten sie, als sie jene süßen Grübchen ihrer Oberschenkel ertasteten. Also gerade jene Zonen, die ihr noch vor dem Spiegel solche Sorgen bereitet hatten.
Ein schöneres Kompliment hätte er ihr kaum machen können. Schließlich senkte er seine Augen ganz tief in die Ihren.
Ein erregtes Prickeln durchrann Simones Leib, als er seine Fingerspitzen tatsächlich gefühlvoll über den entblößten Teil ihres Bauches gleiten ließ. Doch schon hakten sie sich zupfend hinter den Knopf der knappen Jeans, und schoben die Banknote hinter den ausgewaschenen Baumwollstoff.
„Diese Antwort war Gebührenfrei“, lächelte der Verwegene, während dem Mädchen eine charmante Röte ins Gesicht stieg.
„Wir müssen uns unbedingt ausführlicher unterhalten“, hauchte sie mit erregt zitternder Stimme.
Seine bewundernden Finger waren gerade auf dem Weg hinab zu ihrer Kniekehle.
„Ich heiße übrigens Si...si...si-mone.“
Sie war nie ein Kind von Traurigkeit; und darum auch nicht weit davon entfernt, sich die Kleider vom Leib zu reißen. Doch viel spannender war das Spiel, wenn dieses erregend elektrische Prickeln noch so lange wie möglich aufrechterhalten würde. Nur, um es dann schließlich in einen funkenden, erotisch knisternden Starkstromrausch zu jagen...
„Angenehm, …Günter“, gurrte der Biker mit belegter Stimme.
„Ich glaube, wir haben uns noch sehr viel zu erzählen.“
„Ja“, hechelte sie schon beinahe frivol. “Aber ich habe noch zu arbeiten. Können wir das Gespräch nicht vielleicht auf die Nacht verschieben?“
„Ich habe alle Zeit der Welt“, entgegnete Günter großspurig. Aber er konnte die Nacht kaum noch erwarten...

...Der Biergarten hatte sich um die Mittagszeit beachtlich gefüllt. Während er seine „Mit Liebe“ bereitete „Heldenplatte“ verzehrte, rann der schönen Bedienerin der Schweiß.
„Sie ist noch weitaus schöner, wenn sie so abgekämpft ist“, dachte er bei sich, während seine gierigen Augen immer wieder die Köstlichkeiten ihrer schwungvoll eilenden Figur abtasteten...
Günter hielt es einfach nicht mehr länger aus.
„Frau Wirtin, ...zahlen bitte“, ...winkte er sie schließlich heran.
„Du willst schon gehen? …jetzt einfach verschwinden?“ ...flunschte sie enttäuscht.
Simone war geradezu wütend. Denn sie hatte sich die wilde Nacht schon in allen Farben ausgemalt. Doch dieser wütend enttäuschte Blick machte sie noch tausendmal erregender.
„Aber nein“, lächelte K. milde.
„Du brauchst mich nicht so zornig anzufunkeln. Ich will doch nur ein wenig spazieren fahren. Am Abend bin ich zurück. Das schwöre ich. Ich wäre doch ein riesen Narr, wenn ich nicht zurück käme“...
„Dann lassen wir die Rechnung offen“, mautzte die Wirtin traurig. Denn sie fürchtete noch immer, der Zauber könne schneller vorübergehen, als er gekommen war.
Doch Günter griff sie bodenständig bei den Hüften, und zog sie übertrieben besitzergreifend zu sich heran.
„Die Spannung steigert die Vorfreude“, lächelte er. Darauf küßte sie ungeachtet aller Gäste, vernehmlich schmatzend mitten in den Bauchnabel.
„Heut Nacht bin ich bei dir. Ich habe es schließlich geschworen, und jeder hier soll dein Zeuge sein“...

...Der Schankbetrieb ging noch bis spät nach Mitternacht. Auch wenn die Wirtin inzwischen von zwei flinken Aushilfen unterstützt wurde, blickte sie unter ständiger Anspannung auf die Uhr. Unter ihrem Bauchnabel tanzten tausend Schmetterlinge. Noch immer spürte sie die küssende Zungenspitze auf ihrem kleeblattförmigen Nabelgeviert. Dem vibrierenden Kribbeln nach zu urteilen, waren auch noch jede menge emsige Bienen, und einige tief brummende Hummeln mit im Reigen...

...“Er hat mich doch versetzt“, schluchzte Simone traurig, als auch der letzte Gast gegangen war. Doch als sie gerade die Tür abschließen wollte, drang plötzlich das tiefe Grollen des alten Motorrades an ihr Ohr. Beim Blick in die Nacht gewahrte sie ein einzelnes Licht. Es näherte sich über die verlassene Landstraße.
...Trotz der nächtlichen Kälte war ihr plötzlich wieder ganz heiß zwischen den Beinen. Auch ihre Brustwarzen zogen sich so hart zusammen, dass sie nahezu zwickten...

...Die anfängliche Hitze verdichtete sich zu einem Strom glühender Lava, als sie sich circa dreieinhalb Minuten später hinter dem männlichen Fossil auf den knappen Sozius des eisernen Rosses schmiegte.
Gewiß, Simone war von einer rauhen Gänsehaut überzogen, als sie sich daheim aus dem Sattel schwang. Doch der Weg zum Bett war ja nicht weit. Und sie wusste es genau: In wenigen Augenblicken würde ihr wohl mächtig heiß werden. Ihre Finger zitterten so sehr, dass es ihr kaum gelang, den Schlüssel ins enge Loch zu führen...

...Überall im Raum flackerten Kerzen. Warmes Öl netzte die kühle Haut der schönen Wirtin. Da war keine Stelle an ihrem nackten Körper, wo nicht das Streichen und Kraulen seiner geschickten Handwerkerfinger nachbebte. Einladend, und langsam wie die Flügel eines elektrischen Gartentores, schwangen ihre bronzefarben glänzenden Schenkel auseinander. Schlangengleich glitt eine geschickte Zunge in den fruchtbaren Kelch ihrer geheimsten Freuden...
...Wohlig warm, lagen ihre fülligen Brustkegel in seiner massierenden Hand. Trotz der Hitze des Raumes, waren ihre wölbenden Tulpenknospen bald ganz rauh und hart. Genau so hart, wie der pulsende Stempel, der in behutsam forderndem Rhythmus in ihren bebenden Blütenkelch drang.
Günter keuchte und schnaufte wie eine überladene Kohlenlokomotive. Seine glühende Kolbenstange wollte jeden Augenblick explodieren. Dabei wurde sie doch so vorbildlich geschmiert.
Simone wechselte wissend die Position. Sie schob ihn sanft zurück, bevor der Kessel platzte. Nun übernahm sie die Führung. Breites Lächeln lag in ihrem Gesicht, als sie bedächtig aufsaß. Genüsslich glitt sie schließlich auf der pulsierenden Stange herab. Denn sie liebte nichts mehr, als den an den Rand der Ewigkeit gedehnten Genuß. Endlich begann sie einen langsamen Ritt…
Dazu begann sie leise zu singen. Sie zwitscherte geradezu. Denn schließlich war sie gerade beim Vögeln. Ihre Stimme schwoll und schwoll. Auch Günter stimmte nun im Basston mit ein. Simones Triller wurden wilder und spitzer. Der Vögelgesang hallte noch die halbe Nacht durchs weit geöffnete Fenster.
Niemand konnte jetzt mehr daran zweifeln, dass der Frühling ausgebrochen war....


ENDE


__________________
p.Hu.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zurück zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!