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Leselupe.de > Ungereimtes
Vogelfrei
Eingestellt am 26. 11. 2010 14:07


Autor
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Epiklord
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2009

Werke: 66
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Vogelfrei

K├╝hle streicht durchs Gefieder
aus innerem Schattenreich
steigt Fernweh empor
unruhig Blut und Ged├Ąrm
am Aug vorbei die Vorhut
Fl├╝gel im gepressten Raum
bei Nacht auf und davon
gefangen im Pulk
Erinnerung an die Kolonie
eingefrorenes Leichtgep├Ąck
im Fr├╝hjahr abgetaut
schwer und machtlos
gegen einen Aufbruch
an den alten Ort
dann ein Geschoss
durch fedrigfiebrige Brust
sterbend herausgerissen
alle Fesseln gel├Âst

__________________
Einen Roman zu lesen ist wie eine Kreuzfahrt, und jede abgestandene Floskel l├Âst sofort eine Flaute aus. (Epiklord)

Version vom 26. 11. 2010 14:07
Version vom 26. 11. 2010 22:41
Version vom 29. 11. 2010 11:13
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Version vom 02. 12. 2010 23:28

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Lieber Epiplord,
f├╝r mich ein recht gelungenes Gedicht ├╝ber den Verlust der Gemeinschaft. Ein paar Kleinigkeiten w├╝rde ich ver├Ąndern:
Die Zeile "ein Lust fordernder Trieb" kann m.E. fehlen, weil sie erl├Ąuter, was in der Zeile davor als Metapher besser ausgedr├╝ckt ist.
Dann m├╝sste es nach meiner Meinung in Zeile 11 mondhelle (und nicht mondheller) hei├čen.
"dr├Ąngend werdend" klingt nicht so gut. "dr├Ąngend" allein reicht, so finde ich.
Und in der viertletzten Zeile w├╝rde ich das "doch" weglassen.
"pl├Âtzlich" allein ist m.E. stark genug.
Ich hoffe, ich habe nicht zuviel gemeckert?!
Gru├č
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Epiklord
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2009

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Vogelfrei

Karl, besten Dank. Au├čerdem habe ich noch die Zeile mit der pfeilschnellen Vorhut umgestellt.

Sch├Ânes Wochenende
Epiklord
__________________
Einen Roman zu lesen ist wie eine Kreuzfahrt, und jede abgestandene Floskel l├Âst sofort eine Flaute aus. (Epiklord)

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

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doch pl├Âtzlich ein blitzend Geschoss
durch fedrigfiebriger Brust

Hallo, Epiklord,
m├╝├čte es nicht:

durch fedrigfiebrige Brust hei├čen? Ohne "r"
am Ende.

mit besten Gr├╝├čen, Pelikan

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Epiklord
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2009

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Vogelfrei

Danke Pelikan. Ja mit dem ├ťberarbeiten habe ich es nicht so, keinen Bock drauf. Bei der Gelegenheit habe ich nun auch noch ├ťberschuss herausgek├╝rzt.

Vogelfrei

Herbstk├╝hle dringt ins Gefieder
aus dem Schattenreich der Gene
steigt Fernweh auf
unruhiges Blut und Ged├Ąrm
Artgenossen schwirren vorbei
Fl├╝gelschl├Ąge im gepresstem Raum
verzweifelte Anmut eilender Vorhut
fliehend und doch gefangen im Verbund
zieht der Pulk in m├Ą├čiger Ordnung
kreischend durch mondhelle Nacht
Erinnerung an die verlassene Kolonie
eingefrorenes Leichtgep├Ąck
im Fr├╝hjahr wieder aufgetaut
schwer, dr├Ąngend und machtlos
gegen einen Aufbruch
an den alten Ort
pl├Âtzlich ein blitzend Geschoss
durch fedrigfiebrige Brust
sterbend im Flug herausgerissen
von allen Fesseln gel├Âst

__________________
Einen Roman zu lesen ist wie eine Kreuzfahrt, und jede abgestandene Floskel l├Âst sofort eine Flaute aus. (Epiklord)

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Ja mit dem ├ťberarbeiten habe ich es nicht so, keinen Bock drauf.


Hallo, Epiklord, unter "├ťberarbeitung" verstehe ich
eine Änderung des Gedichtes und nicht eine Berichtigung
eines grammatikalischen Fehlers. Ich habe Dich nur auf
den m├Âglichen Fehler hingewiesen. Solch einen zu berichtigen,
darauf sollte eine schreibende Person doch immer Bock haben.

mit herzlichen Gr├╝├čen, Pelikan

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